Handlung
Deutschland kurz vor dem Ende der Weimarer Republik. Gymnasiallehrer Rockstroh führt ein bescheidenes Junggesellendasein, hält humanistische Werte hoch und versucht seine Schüler zu Korrektheit, Pflichttreue und Sittlichkeit zu erziehen. Doch sein geordnetes Leben gerät ins Wanken. Nach einer Auseinandersetzung darüber, ob "Neger" auch Menschen seien, wird Rockstroh mit seiner Schulklasse in ein Zeltlager geschickt, wo die Jugendlichen im Sinne des nationalsozialistischen Regimes paramilitärisch gedrillt werden. Der Lehrer liest heimlich das Tagebuch seines Schülers Heinrich, um das dieser im ständigen Streit mit seinem Mitschüler Otto liegt. Heinrich verdächtigt Otto, sein Geheimkästchen mit dem Tagebuch aufgebrochen zu haben. Rockstroh schweigt und es kommt zur Katastrophe: Otto wird erschlagen aufgefunden.
Regie
Besetzung
Ulrich Mühe
Lehrer
Klaus Piontek
Pfarrer
Otto Mellies
Julius Cäsar
Peter Sodann
Feldwebel
Karin Gregorek
Heinrichs Mutter
Barbara Schnitzler
Theodors Mutter
Katrin Sass
Nelly
Anna Thalbach
Eva
Hans-Joachim Hegewald
Richard
Udo Schenk
Verteidiger
Matthias Scherwenikas
Heinrich
Rolf Peter Kahl
Berthold
Alexander Terhorst
Otto
Till Schmidt
Theodor
Heinz-Dieter Knaup
Christoph Wieschke
Horst Manz
Heide Kipp
Wolf-Dieter Lingk