Er will alles, und am liebsten auf einmal. Bertolt Brecht zeigt schon in jungen Jahren auch als Schriftsteller ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Der erste Teil des TV-Zweiteilers zeigt Brecht in jungen Jahren, während des Ersten Weltkrieges, der Weimarer Republik, bis hin zur Machtergreifung der Nationalsozialisten.
Brecht – von den einen geliebt, von den anderen boykottiert. Der zweite Teil von Heinrich Breloers Doku-Fiktion (2018) über den deutschen Dramatiker befasst sich mit den Jahren nach seiner Rückkehr aus dem Exil nach Ostberlin. Vom DDR-Regime wird er wegen seiner nicht linientreuen Inszenierungen argwöhnisch beäugt, in der BRD wird er als „Parteigänger“ streng kritisiert.