Die Belegschaft der Berliner Charité kämpft im Jahr 1943 gegen eugenische Praktiken in der Medizin und weitere Auswirkungen des 2. Weltkrieges und des Nazi-Regimes.
Kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes besteht die Medizinstudentin Anni Waldhausen ihr Examen beim berühmten Chirurgen Ferdinand Sauerbruch. Alle werden Zeugen von Sauerbruchs großer Kunst und von seinem cholerischen Temperament.
Weil Prof. Stoeckel eine prominente Patientin versorgen musste, kommt der Chef der Frauenklinik beinahe zu spät zu Anni. Sie verblutet fast bei der Entbindung und ihr lebloses Neugeborenes kann erst in letzter Minute reanimiert werden.
Berlin, 1943: Anni und Artur halten Karins Erkrankung geheim. Artur punktiert Karins Köpfchen, um den Hirndruck zu mindern. Die Eltern hoffen, damit Karins drohende Behinderung abzuwenden.
Berlin 1944: Dr. Jung und Margot beginnen, Sauerbruchs Sekretärin Maria Fritsch zu misstrauen. Deren Geliebter Fritz Kolbe ist hoher Beamter des Außenministeriums und täglich in Sauerbruchs Vorzimmer. Ist er ein Spitzel?
Berlin, 1944: Die Charité wird mittlerweile immer wieder von Bomben getroffen. Die oberen Stockwerke der Chirurgie werden geräumt, operiert wird nur noch im völlig überfüllten, aber bombensicheren OP-Bunker.
Berlin, 1945: Im OP-Bunker hört man bereits das Artilleriefeuer der Russen. Tag und Nacht werden verwundete Soldaten und Bombenopfer versorgt. Sauerbruch und seine Mitarbeiter operieren bis zur Erschöpfung.