Das Amt feiert 50-jähriges Bestehen, und Dr. Stüssers neue Sekretärin, Silvia Meier, übernimmt die Organisation! In der Kantine gibt es anlässlich des Jubiläums eine Foto-Ausstellung, und das Büro Krause wird im Stil der 50er Jahre dekoriert. Hagen will seinen damaligen Ausbilder und Mentor Friedrich Wühlscheidt besonders gewürdigt wissen und behauptet, Wühlscheidt habe den ersten Antrag des Bauamts – laut Akten für eine Gaststätte – genehmigt. Dr. Stüsser und Silvia Meier zeigen sich beeindruckt, und die damalige Antragstellerin, Frau Wuttke, wird als Gastrednerin eingeladen. Doch dann entdeckt Hagen, dass Wühlscheidt ein Bordell genehmigt hat und Frau Wuttke eine Puffmutter ist … Ulla hat ein Kochbuch für ‚Die sinnenfrohe Frau in den allerbesten Jahren‘ geschrieben. Als sie das Manuskript Korrektur lesen will, zerbricht ihre Brille. Also muss Nadia ihr helfen. Doch die Mengenangaben der pfundigen Zutaten sind so gar nicht nach deren Geschmack …
Ein Hagen Krause zum Verwechseln ähnlich sehender Antragsteller sorgt für Durcheinander auf dem Amt. Ulla will ihren Buchverleger mit Kaninchenbraten bekochen, doch vor das Kochen hat die Natur das Schlachten gesetzt …
Hagen ist richtig sauer auf Silvia Meier. Sie hat ihn in der Kantine bis auf die Knochen blamiert, weil sie wusste, dass der VfB Stuttgart 1992 deutscher Fußballmeister war, während Hagen wie selbstverständlich von Bayern München ausging. Dr. Stüsser will den Streit zwischen Silvia und Hagen schlichten. Doch Hagen lässt sich nicht beruhigen: Silvias jugendliche Besserwisserei sei ein Schlag ins Gesicht der alten und verdienten Amtsmitarbeiter, also auch in das von Dr. Stüsser. Das dürfe man sich nicht bieten lassen! Dr. Stüsser gibt Hagen schließlich Recht und ordnet einen Quiz-Abend in der Kantine an. Alt gegen jung! Danach werde schon feststehen, wer klüger sei....
Im Amt findet der ‚Tag des kreativen Beamten‘ statt: Bürgermeisterin Hemmer fordert alle Kollegen auf, sich als Hobbykünstler an einer Ausstellung zu beteiligen. Voller Stolz präsentiert Kimmel ein Modell des Amts aus Streichhölzern, über das sich Hagen allerdings furchtbar lustig macht. Nun sind natürlich alle auf dessen Beitrag gespannt. Dr. Stüsser fordert ‚ein Bild nach allen Regeln der Kunst‘ und Hagen bittet in seiner Not Rüdiger um Hilfe. Der besorgt ihm ein großflächiges Spray-Bild von einem Kumpel. Hagens Künstler-Ehre scheint gerettet, die Bürgermeisterin ist beeindruckt und die Presse informiert. Doch dann erkennt Ulla, wer das Bild signiert hat: der Sprayer, der schon seit Wochen vom Ordnungsamt gesucht wird! Voller Panik zerstört Hagen sein Kunstwerk in der Kantine vor aller Augen....
Hagen will beim Amtsarzt eine Kur erschwindeln. Doch der durchschaut den Simulanten und lehnt ab.
Hagen will Präsident seines Caravan-Clubs werden und rechnet sich die allerbesten Chancen aus. Doch als er erfährt, dass auf einmal auch Dr. Stüsser kandidieren will, wird er nervös. Zumal der Amtsleiter bei seinem Wahlsieg ein großes Vereinsfest springen lassen will. Da flattert ein Bauantrag von Rudi Carrell ins Büro Krause. Dank Ulla zeigt sich Hagen sicher: Wenn er Rudi Carrell mit in den Club bringt, hat er so gut wie gewonnen! Doch mittlerweile hat auch Dr. Stüsser von Carrells Antrag erfahren. Zwischen Hagen und Dr. Stüsser entbrennt ein Wettstreit um den prominenten Holländer. Rüdiger braucht Geld für sein geplantes Fitness-Studio und will sich das als ‚Phone-Lover‘ bei einer Sex-Hotline verdingen. Dazu benutzt er das gleiche Handy wie Kimmel, der immer für seine Mutter erreichbar sein muss.
Nadia hängt begeistert Plakate von ihrer Lieblingsdichterin auf: Fedora Eschenhain, die Vorreiterin moderner, feministischer Lyrik ist in der Stadt. Hagen stellt erstaunt fest, dass er die Frau kennt: Es ist seine alte Schulkameradin Dorchen Esser! Er brüstet sich damit, wilde Liebesabenteuer mit ihr erlebt zu haben. Tatsächlich gelingt es ihm, Fedora zu einer Lesung ins Amt einzuladen. Doch dann erfährt er zu seinem Entsetzen, dass Fedora lesbisch ist. Nadia fühlt sich durch Fedoras Gedichte im tiefsten Innern aufgewühlt. Das kann nur eines bedeuten: Sie ist ebenfalls lesbisch!
Hagen ist überglücklich: Seine Frau spricht nicht mehr mit ihm! Und zur Feier des Tages plündert Hagen die gemeinsame Urlaubskasse, um sich von dem Geld ein neues Navigationssystem für seine wahre Liebe, das Wohnmobil, zu kaufen. Doch das hat schlimmere Konsequenzen als Hagen es je geglaubt hätte. Denn Frau Krause hat sein Wohnmobil entführt und droht damit, es in Einzelteilen zu verkaufen, sollte Hagen nicht sofort das Geld zurück geben. Hagen braucht dringend Hilfe! Wie gut, dass der Onkel von Rüdigers Freund ‚pensionierter‘ Auto-Knacker ist. Ullas Kochbuch ist ein Riesenerfolg geworden, und sie hat einen neuen Auftrag von ihrem Verlag bekommen: Nun soll sie einen Beziehungsratgeber schreiben....
Seit Hagens Frau das Weite gesucht hat, fühlt er sich als nun alleiniger Herrscher über die Fernbedienung so richtig als ‚König des Wohnzimmers‘. Kollege Rüdiger jedoch versucht, den Zwangs-Strohwitwer zu einer Sauftour mit seinen Kumpels zu überreden und handelt sich eine rüde Abfuhr von Hagen ein, der sich als ‚couch potato‘ sich richtig wohl fühlt. Erst als Amtsleiter Stüsser sich bei Hagen besorgt nach dessen drohender Vereinsamung erkundigt und ihn dringend auffordert, Kimmels Freizeitgruppe für Junggesellen beizutreten, zeigt sich Hagen empört und beschließt, nun allein ‚König der Stadt‘ zu werden. Wild entschlossen geht er abends in seine uralte Stammkneipe und ist zutiefst geschockt, dass aus dem gemütlichen ‚Goldenen Anker‘ mittlerweile die ‚Barracuda-Bar‘, eine moderne Cocktailbar, geworden ist....
Hagen steht sein erstes Wochenende ohne Ehefrau bevor. Damit brüstet er sich auch im Büro, schließlich hat er jede Menge Dinge zu erledigen! Die Kollegen machen sich Sorgen, doch er ist überzeugt, sehr gut alleine klarzukommen. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus – Hagen geht aus lauter Langeweile am Samstag ins Amt. Dort trifft er zunächst unverhofft auf Kimmel und dann auch noch auf Rüdiger, der seine neuste Flamme zu einem Schäferstündchen im Büro überreden will. In der Zwischenzeit passt Nadia auf Lina, die 8-jährige Tochter einer Freundin, auf. Nadia ist der Meinung, dass Kinder, die ohne schädlichen männlichen Einfluss groß werden, besser gedeihen! Daher muss WG-Kollege Rüdiger das Feld räumen, damit die Wohnung zur männerfreien Zone wird und Nadia mit Lina pädagogisch wertvoll spielen kann. Doch dann kommt Ulla zum Kaffee und spielt mit dem Mädchen Frisör und Schminken. Lina ist begeistert, Nadia entsetzt!
Hagens Frau ist mittlerweile seit vier Wochen weg. Das wäre nicht weiter dramatisch, würde Hagen nicht eine Tischdame für sein Caravan-Treffen fehlen. Eigentlich will er Ulla abkommandieren, doch die lehnt dankend ab. Um nicht länger unter Hagens schlechter Laune leiden zu müssen, setzen Ulla und Rüdiger eine Kontaktanzeige ins Internet. Hagen tobt, als er das heraus bekommt, lässt sich dann jedoch vom strahlenden Foto-Lächeln der Interessentin Elvira verzaubern. Noch am selben Abend wird er sie treffen! Ulla schärft ihm ein, beim Treffen auf keinen Fall von seiner Frau zu sprechen … Nadia arbeitet ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge. Um stets erreichbar zu sein, hat Nadia sich sogar ein Handy zugelegt. In einer Anruferin, die von ihrem Chef sexuell belästigt wird, glaubt Nadia Stüssers Sekretärin Silvia Meier zu erkennen.
Ulla, Nadia und Rüdiger beobachten seit einigen Tagen, dass Hagens Frau regelmäßig in Begleitung eines fremden Mannes in einem Haus auf der anderen Straßenseite verschwindet. Als Hagen davon erfährt, will er seine Frau beschatten. Er findet heraus, dass sich in dem Haus eine Tanzschule befindet, schleust sich dort unauffällig ein und beobachtet seine Frau beim Tango-Unterricht mit einem äußerst attraktiven Mann! Völlig verzweifelt kehrt er in sein Büro zurück, wo Dr. Stüsser ihn schon erwartet: Der Caravan-Club steckt in einer schwierigen Lage, und Stüsser musste den Rechtsanwalt Dr. Sesselbach einschalten. Hagen erkennt in ihm seinen Konkurrenten aus der Tanzschule. Das ist zu viel für Hagen! Von Mordgelüsten getrieben, will er sich an Dr. Sesselbach rächen. Doch Hagen erwischt den Falschen....
Hagens Frau ist zurück und will einen Wintergarten! Doch den kann sich Hagen im Moment nicht leisten. Aus akutem Geldmangel lässt er sich auf ein scheinbar lukratives Nebengeschäft ein, indem er Rüdigers Kompagnon beim Betreiben des Fitness-Centers wird! Rüdiger freut sich, dass Hagen ihm die finanziellen Arbeiten abnimmt und er sich somit ganz auf die Geräte und die Frauen konzentrieren kann. Doch das Studio erweist sich als totaler Flop. Die Maschinen sind kaputt, und der Putz fällt von den Wänden. Zu allem Überfluss hat Rüdiger auch noch öffentlich Arnold Schwarzenegger als Gast bei der Eröffnungsfeier angekündigt. Doch genau den wollen eine Menge Leute sehen, kaum dass Rüdiger die Studiotür für Interessenten aufgeschlossen hat. Unversehens taucht Ulla mit einem Arni-Double, dem gleichermaßen erbosten wie sportlichen Antragsteller Majewski, im Studio auf. Der nimmt sich Hagen direkt mal zur Brust …