Zwei Geschäftsmänner begeben sich in das Bordell eines Zuhälters namens Derrick, in dem sich sehr junge Mädchen prostituieren. Zur großen Überraschung eines der Freier ist das Mädchen, das ihm angeboten wird, seine Tochter. Am nächsten Tag ist Derrick tot.
An einer Straßenbahnhaltestelle wird ein totes Hippiemädchen aufgefunden. Trotz ihres unangepassten Lebens in einer Kommune hatte sie ein Verhältnis mit einem bürgerlichen Juristen, sehr zum Missfallen von dessen Familie.
Ein reicher Unternehmer wird ermordet vor seinem aufgebrochenen Tresor gefunden. Der Mitarbeiter, der den Toten gefunden hat, hatte noch kurz zuvor mit diesem telefoniert. Aber die Zeit zwischen Telefonat und Auffinden des Getöteten scheint zu kurz für einen Mord.
Frau Alsberg, eigentlich keine besonders religiöse Frau, begleitet ihre Freundin überraschend zur Kirche. Als sie zurückkehrt, liegt ihr Mann tot in der Badewanne. Was nach einem Unfall aussieht, bringt der Witwe einige Vorteile.
Die siebzehnjährige Karin Winter wird erschossen. Die Ermittlungen führen in unfassbare Zustände. Karin wurde von der Jugendfürsorge betreut und vom Liebhaber ihrer Mutter vergewaltigt. Der Kommissar deckt ein Milieu von Gefühllosigkeit, Unmenschlichkeit und Verwahrlosung auf.
Der zwielichtige Barbesitzer Basseck wird in seiner Wohnung ermordet. Anscheinend ein Routinefall aus der Halbwelt. Der Ermordete, so stellt sich schnell heraus, war nicht gerade ein netter Mensch.
Ein Geigenvirtuose wird im Zug ermordet. Keine Zeugen, kein eindeutig bestimmbarer Tatort und kein erkennbares Motiv, die Ermittlungen scheinen aussichtslos. Aber dann erfährt der Kommissar, dass eine anonyme Anruferin den Musiker davor warnte, in den Zug zu steigen.
Eine in die Jahre gekommene Prostituierte wird ermordet. Kolleginnen, die helfen wollen, werden von ihren Zuhältern verprügelt – Einblicke in eine brutale und verschwiegene Welt. Und dann wird noch ein Mordanschlag auf Harry verübt.
Einbruch bei einem Psychiater. Die Haushälterin überrascht den Einbrecher und wird von ihm ermordet. Aber es wurde gar nichts gestohlen oder beschädigt. Ein Sinn der Tat scheint nicht vorhanden. Der Kommissar vermutet einen Patienten als Täter.
In einem Luxusappartement wird eine ermordete Studentin gefunden. Ein reicher Unternehmer hatte sie dort untergebracht, nachdem er sie ein Jahr zuvor auf der Straße aufgegabelt hatte. Er hatte an ihrer unbeschwerten Art Gefallen gefunden und sie ausgehalten, sehr zum Unwillen seiner Frau. Aber auch sein Sohn hatte ein Auge auf die junge Frau geworfen.
Ein erschlagener Mann liegt im Moor. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, was geschehen ist. Einzige Spur ist eine Pension in der Nähe, die von dubiosen Gästen bevölkert wird. Der Kommissar mietet sich ebenfalls ein.
Das Ehepaar Brandes und ihr zurückgebliebener Sohn leben abgeschieden auf einem Bauernhof. Als ein Mord in der Nähe geschieht, wird ihre Einsamkeit durch Ermittlungen des Kommissars gestört. Aber man zeigt wenig Bereitschaft, bei der Aufklärung des Falles zu helfen.
Ein Buchhändler liegt tot am Isarufer. Er war schwer alkoholisiert, keine Ausnahme: Jedes Wochenende hatte er sich betrunken und anschließend seine Frau verprügelt. Kommissar Keller vermutet darin ein Motiv.