Von den Ufern des Oberen Sees bis zu den Niagarafällen – die Großen Seen und ihre Umgebung beheimaten Millionen Lebewesen. Diese beeindruckende Region ist in steter Veränderung begriffen und zeugt von unserer Geschichte. Ein Viertel des weltweiten Süßwassers ist hier gespeichert. Erste Folge: Die Region beherbergt zahlreiche Arten, Ökosysteme und Naturschätze.
Schnee und Eis verändern das Leben an den Großen Seen: Die arktische Kälte lähmt Fische und Enten und lockt dutzende Weißkopfseeadler an. Wölfe fangen einen Hirsch, der auf einem gefrorenen See eingebrochen ist. Die aasfressenden Raben nutzen die Wölfe, um Nahrung zu finden, Schwarzbärenjungen schützen sich im Schnee vor der Kälte.
Im Frühling enthüllt die Eisschmelze an den Großen Seen faszinierende Naturphänomene wie leuchtende Steine, Gelege von gigantischen Stören, die so groß sind, dass sie als Inspiration für Geschichten über Seeungeheuer dienten, oder auch das einzige Wirbeltier, das dank einer symbiotischen Beziehung auf Photosynthese setzt.