Affenpflegerin Margot Federer hat eine schwierige Mission: Claudia, das Gorillamädchen ist neu im Menschenaffenkindergarten der Wilhelma. Im Zoo in Münster geboren, verlor Claudia die Mutter und soll jetzt in der Stuttgarter Gorillagruppe heimisch werden. Einen Abschied gibt es für Pedro, den Ameisenbären. Er zieht um in einen englischen Zoo, wo er zur Zuchtauffrischung beitragen soll. Die Reise und schon ihre Vorbereitung sollen für Pedro möglichst stressfrei ablaufen. Etwas nervös sind eigentlich nur die Pfleger. Auf dem Bauernhof der Wilhelma hat sich Nachwuchs eingestellt: die berühmten Hinterwälder Kühe, eine traditionelle Zucht, für die der Stuttgarter Zoo überregional berühmt ist, haben Kälbchen. Ankommen und Abschied nehmen also auch in dieser neuen Folge von „Eisbär, Affe & Co."
Heute verblüffen die Pfleger mit einer Art Hochseilartistik. Denn Mario Rehmann und seine Kollegen klettern auf die Dachkonstruktion der Freiflugvoliere, um dort Laub und Äste einzusammeln. Für manche Tiere bedeutet es extreme Anspannung: Von oben kommen sonst nur die Feinde. Wenn aber alles sauber und die Aktion vorüber ist, beruhigen sich die Tiere. (Text: rbb)
Anton und Corinna sind wieder zusammen! Diese Tatsache ist eine Meldung wert, handelt es sich doch um die Eltern von Eisbär Wilbär, der die Öffentlichkeit im Jahre 2008 so lange in Atem hielt. Nach 18 Monaten Trennung teilen die beiden sich wieder die Anlage. Ihnen und den Pflegern ist anzumerken, dass sie jetzt auch wieder ruhige Momente im Eisbärenrevier genießen. (Text: rbb)
Der Sandmann ist da – bei den Elefanten! Er will sie aber nicht in den Schlaf wiegen, sondern erneuert den Sand auf der Außenanlage: 28 Tonnen! Volker Scholl rechnet mit vier begeisterten Elefanten – und wird enttäuscht. Kein Interesse für Sand, im Moment jedenfalls nicht. (Text: rbb)
Tanreks sind eigentlich auf Madagaskar zu Hause, erinnern ein wenig an Igel und halten Winterschlaf. Als das Männchen in diesem Frühjahr aufwacht, sieht es sich gleich mit zwei Weibchen konfrontiert. Mit mindestens einem davon soll es für Nachwuchs sorgen! Leider benimmt er sich gar nicht nach dem Geschmack der beiden Damen und eher wie ein Rüpel. (Text: rbb)
Das Zwergflusspferd hat eine beträchtliche Wasserverdrängung; schreitet es zum Bade, kommt einiges in Bewegung. Weil Hannibal mit 43 Jahren den absoluten Altersrekord hält, achten die Pfleger auf behagliche Bedingungen: Bei 30 Grad Wassertemperatur darf er planschen, solange er mag. Auch wenn andere Flusspferde warten müssen. Bei den erwachsenen Gorillas geht es etwas turbulenter zu. Sie werden heute mit großen Papiertüten und Papprollen beschäftigt, die – wenn man sie denn aufbekommt – Rosinen und Obst enthalten. Keine Frage, dass das in Sekundenschnelle passiert. Auch der Jaguar guckt heute in eine Pappröhre. Nur wer sich Mühe gibt, kommt an seine Fleischportion. Auf dem Weg zum Fressen Hürden zu nehmen, ist für Tiere die beste Beschäftigung und effektivste Förderung. Zootiere wachsen mit ihren Aufgaben – in dieser neuen Folge von „Eisbär, Affe & Co.“! (Text: ARD)
Der Bock muss weg! Zumindest für eine bestimmte Zeit, damit die jungen Schafe in Ruhe geboren werden und aufwachen können. Doch nicht alle Böcke sind erpicht auf Ortsveränderung. In einer großen Fang- und Transportaktion werden sie auf die Reise geschickt. Und es verwundert am meisten, dass die Pfleger dabei unverletzt bleiben! (Text: rbb)
Zebra Flora ist eine der wichtigsten Zuchtstuten im europäischen Erhaltungszucht-Programm für bedrohte Tierarten. Aber sie ist krank: Trotz Ultraschalldiagnostik und Hormonbehandlung wird sie nicht mehr trächtig. Die Tierärzte führen einen spannenden Kampf und tun alles, damit Flora wieder Fohlen zur Welt bringen kann. (Text: ARD)
Der Nachwuchs fordert überall sein Recht! Zwei junge Schneeziegen irren durchs Gehege, weil ihre Mutter schon wieder ein neues Geschwistertier zur Welt gebracht hat – und sie landen plötzlich in der zweiten Reihe! Der Nachkömmling wäre als Spielkamerad nicht schlecht, aber das lässt die Mutter nicht zu! Bei den Japanmakaken hat es der älteste Affe allen noch einmal gezeigt: Mit einem ebenfalls schon älteren Weibchen hat er überraschenderweise noch einmal für Zuwachs in der Herde gesorgt. Und damit für einige Aufregung. Das geht bei den Dickhäutern etwas anders: Während der halbwüchsige Nashornbulle Samir in einer Kiste am Kran baumelt, um von Stuttgart nach Dover gefahren und von dort nach Schottland verschifft zu werden, lässt sich seine Mutter in aller Gemütsruhe ihr Frühstück schmecken. Aufgeregt sind da nur die Pfleger, denn das ist der Lauf der Nashornwelt. Kleine Kinder, große Gefühle – auch in dieser Folge von „Eisbär, Affe & Co.“! (Text: SWR)
Bei den Pinguinen sieht einer aus wie der andere – denkt der flüchtige Betrachter. In der Wilhelma weiß der Revierleiter genau, mit wem er es zu tun hat. Er kennt alle Pinguine gewissermaßen mit Vornamen. Die hat er ihnen nämlich selbst gegeben – mitunter schon, als noch gar nicht richtig feststand, wer überhaupt Männchen und wer Weibchen ist. Aber das macht nichts. Denn neben den Namen erfährt man noch viel Interessanteres – zum Wesen des jeweiligen Pinguins. (Text: ARD)
Haifischefüttern ist eine Beschäftigung, bei der der Pfleger genau achtgeben muss – dass am Ende auch alle satt werden! Weil im Haifischbecken auch noch andere Fische leben, gibt es raffinierte Füttertechniken, um ein bisschen für Gerechtigkeit zu sorgen. (Text: ARD)
Früher Vogel fängt den Wurm – aber mancher braucht dabei auch ein bisschen Unterstützung. Es ist eine probate Methode in der Wilhelma, den Sorgenkindern ein Hühnerküken zur Gesellschaft an die Seite zu geben. Frech und unerschrocken, wie Küken sind, bieten sie ihren noch zögerlichen Gefährten Vorbild und Nachhilfe. Das besorgen bei den jungen Brüllaffen die älteren Geschwister. Zum Ende des Winters werden sie Schritt für Schritt daran gewöhnt, wieder frische Nahrung, direkt von den Bäumen, zu verzehren! Das muss allmählich geschehen, denn die Mägen der Affen sind hochempfindlich. Auch Sadegh, der junge Leopardenkater, erhält eine Lektion im Umgang mit dem Futter: Er lernt, wie man da überhaupt herankommt. In seinem Fall ist das köstliche Pferdefleisch in einer hölzernen Kabeltrommel versteckt. Fauchen, Tatzenhiebe und Wutanfälle helfen nicht, sondern am Ende nur Geschicklichkeit und Geduld. Nur die Übung macht den Meister – auch in dieser neuen Folge von „Eisbär, Affe & Co.“! (ARD)
Die Wilhelma bekommt ein neues Menschenaffenhaus! Heute setzt Zoodirektor Professor Jauch den feierlichen ersten Spatenstich. Das jetzt 30 Jahre alte Affenhaus ist zwar nach den damals neuesten zoologischen Erkenntnissen konzipiert gewesen, aber inzwischen hat sich das Wissen über Menschenaffen bedeutend erweitert. Das neue Haus wird große, hohe Räume für Gorillas und Bonobos haben, mit Klettermöglichkeiten und einer ausgedehnte Freianlage mit Rasenplatz. In nur 18 Monaten soll das alles Realität sein! (Text: ARD)
Heute treten zwei Klapperschlangen aus der Wilhelma die Reise in den Zoo nach München an. Die Tiere müssen eingefangen und sachgerecht verpackt werden. Das ist nicht jedermanns Sache, besonders wenn eine der Schlangen partout nicht reiselustig ist. Außerdem sieht der Tierarzt nach einer alten Bekannten: dem Leguanweibchen, das in „Legenot“ war, einem akut lebensgefährlichen Zustand. Es hatte den Bauch voller Leguaneier, konnte sie aber nicht ablegen. Eine Operation erleichterte das zweieinhalb Kilogramm schwere Tier um mehr als 700 Gramm. Um Gewichtszunahme geht es dagegen bei einigen besonders bizarr aussehenden Wilhelma-Bewohnern: Die Fransenschildkröten sehen aus wie geheimnisvolle UFOs oder bedrohliche Urwelttiere. In der Tat nimmt man beim Füttern lieber die Futterzange und geht mit Fingerspitzengefühl vor – damit die Fingerspitzen dran bleiben. (Text: hr-fernsehen)
Spinnenhochzeit in der Wilhelma: Im Wintergarten wird Nephila-Weibchen Sonja mit Männchen Jürgen zusammengebracht – damit mal wieder Spinnen-Nachwuchs ankommt! Allerdings muss die Braut vorher mit Heuschrecken gefüttert werden – damit sie satt ist und den Bräutigam nicht schon während der Hochzeitsnacht auffrisst. Leider scheint auch Jürgen die Gefahr zu ahnen und ist anfangs stark gehemmt. Bei den Bezoarziegen, die in freier Natur vom Aussterben bedroht sind, sich in der Wilhelma aber munter vermehren, werden heute die Jungtiere gezählt. Das ist gar nicht so einfach, denn sie haben schon viel Spaß daran, sich in kaum auffindbaren Verstecken zu verkriechen. Auch bei den Zebramangusten muss mit allem gerechnet werden: Ehe das große Beschäftigungsprogramm mit Futter und Lernspielzeug anlaufen kann, haben sie schon den ersten Mundraub begangen. (Text: ARD)
Zeigt her eure Schnäbel! Im Revier der Brillenpinguine läuft eine große Aktion: Revierleiter Gerhard Popp, unterstützt von drei Kollegen, schaut all seinen Schützlingen genau aufs Maul. Denn Schnabel-Fehlstellungen oder Verwachsungen behindern vielleicht beim Fressen. Deshalb wird mit Zange und Feile nachgeholfen. Bei den Alpakas steht die Frühjahrsfrisur an. Die Tiere, die in ihrer Heimat Lateinamerika vor allem als Wolllieferanten gezüchtet wurden, geben ihr Winterkleid nicht freiwillig her – auch hier muss ein ganzer Trupp von Pflegern mit Hand anlegen. Denn der Sommer naht, und für das Winterfell der Tiere ist es bald viel zu warm. Und dann sind mal wieder Kollegen in der Wilhelma unterwegs. Gedreht wird für „OLI’s Wilde Welt“ – eine Kinderreihe des SWR. Dabei haben auch die Pfleger wieder ihren Part zu leisten. (Text: ARD)
Badetag bei den Japanmakaken: In ihrem ursprünglichen Lebensraum herrschen manchmal Temperaturen von minus zehn Grad, weswegen sie sich dort gern in das Wasser heißer Quellen setzen. Dagegen ist es im Wasserbecken der Wilhelma beinahe ein bisschen frisch. Aber draußen herrschen frühlingshafte Temperaturen, außerdem locken im Wasser süße Maiskolben. Mit unterschiedlichen Tricks gelangen die Makaken an diese Delikatesse. Bei den Elefanten muss dass Futter heute durch enge Öffnungen aufgenommen werden, durch die der Rüssel gerade so durchpasst. Auch hier ist Geschicklichkeit gefragt – ebenso wie bei den Erdmännchen, die die leckeren Mehlwürmer nur erreichen, wenn sie den Schieber einer Holzkiste öffnen – eine Sache von wenigen Augenblicken. Beim Kampf um das Futter zeigen die drolligen Tiere sich einmal als das, was sie wirklich sind: Raubkatzen. (Text: hr-fernsehen)
Großeinsatz bei den Skuddenschafen: Heute setzten Ramona Schiele und ihre Helferschar aus dem ersten und zweiten Lehrjahr die Schere an. Weil es langsam Frühjahr wird, dürfte den Schafen ihre Wolle in den nächsten Tagen viel zu warm sein. Trotzdem ist es gar nicht so leicht, sie einzufangen und dann festzuhalten. Denn geschoren wird von Hand, und das sieht viel leichter aus, als es ist. Hohe Ansprüche werden auch an die Kunst von Roland Lutz gestellt. Der Spinnenflüsterer füttert heute seine Nephilas – obwohl sie meterhoch über ihm in ihren Netzen im Krokodilhaus hängen. Roland Lutz hat einen einzigartigen Weg, das Spinnenfutter nach oben zu befördern – mit einem Blasrohr. Er trifft dreimal voll ins Fadenkreuz. Nicht so erfolgreich sind die Pfleger bei den Kleinsäugern: Obwohl sie zum Saisonstart frisches Laub anbieten, wird das nur mit gehobenen (Nage-)Zähnen angenommen. (Der nächste Teil folgt am 10. Mai. (Text: hr-fernsehen)
Sie wirken mitunter reglos und unbeteiligt, manchmal lassen sie sich mit einem Stock hin und her schieben wie aufblasbare Gummikrokodile im Planschbecken. Und trotzdem ist immer eine Mutprobe, ihnen näher zu kommen. Doch heute steht sie auf dem Programm – die Fütterung der Kaimane! Obwohl die Pfleger seit langem in Kontakt mit ihnen sind, darf die Vorsicht gegenüber den räuberischen südamerikanischen Echsen nie nachlassen. Weniger gefährlich aber äußerst anspruchsvoll zeigen sich die Giraffen. Da sie stets nur aus den Kronen der Bäume und immer nur das Beste fressen, gibt es in der Wilhelma extra einen künstlichen Baum, an dem immer aufs Neue Kronen aus frischem Laub hochgezogen und von den großen Tieren abgeerntet werden können. Wie gut für sie gesorgt wird, merken die kleinen Poitouesel dagegen manchmal erst auf den zweiten Tritt: Alle acht Wochen erscheint hier der Huf- und Klauenpfleger und legt Hand, beziehungsweise Zange und Feile an. (Text: ARD)
Die Alpaka-Stuten der Wilhelma tragen Trauer: Hengst Cäsar, der hier einen Monat lang ein Gastspiel gegeben hat, kehrt nach erfüllter Mission zurück auf seinem Heimathof bei einem Züchter im Kochertal. Auch da erwarten ihn schon sehnsüchtige Stuten – und äußerst eifersüchtige Alpakahengste. Im nächsten Jahr kommt er wieder in die Wilhelma. Absolute Kontaktsperre hat dagegen Carlos, der Sumatra-Tiger: Er darf nicht zu seiner geliebten Dumai. Nachwuchs an Sumatra-Tigern ist zurzeit schwer in anderen Zoos unterzubringen, und in der Wilhelma entstünde damit ein echtes Platzproblem. Revierleiter Lothar Haag lenkt den verliebten Kater ab – durch Beschäftigung. Eine schweißtreibende Arbeit wartet auf die Pfleger im Süßwasseraquarium: Das Forellenbecken muss gereinigt werden. Dazu wird es leer gelassen, vorher werden aber alle Fische eingefangen und umgesetzt. (Der nächste Teil folgt am 14. Mai. (Text: hr-fernsehen)
Gegen die Affenhitze kennen die Affenpfleger ein geeignetes Mittel: Eisbomben! Mit Honig, Äpfeln, Nüssen und viel, viel Wasser werden sie in der Gefrierkammer bei arktischen Temperaturen vorbereitet. Danach sind sie für die Affen ein Hochgenuss. Die Elefanten erfrischen sich lieber mit Wasser im flüssigen Aggregatzustand; das Duschen dauert heute extra lang, und bei der Wassermenge, die pro Elefantenhaupt durch den Schlauch schießt, denkt man besorgt an die Wasserrechnung der Wilhelma. Doch der Zoo hat eigene Quellen und kann sogar mit Thermalbädern aufwarten. Hier müssen die Elefanten nie zur Kur. Bei den Eisbären schwimmen heute weiße Bojen im Badebecken: Plastikkanister, in denen Leckereien versteckt sind. Andere Bären schütteln diese Delikatessen in mühevoller Arbeit heraus, die Eisbären zerlegen einfach die Kanister. Und die Pfleger nehmen Abschied von einem alten Bekannten: Der Hokko, ein lateinamerikanischer Vogel, wandert aus – in einen Zoo nach Großbritannien. (Text: ARD)
Przewalski-Pferde – benannt nach dem russischen Forschungsreisenden Nikolai Przewalski – waren schon fast ausgerottet, als er sie Ende des 19. Jahrhunderts erstmals beschrieb. Ein Grund mehr, die in Zoos lebenden Exemplare zu hegen und zu pflegen. In der Wilhelma lebt eine kleine Herde dieser seltenen asiatischen Wildpferde. Doch eine Stute hat schwere Hufprobleme. Mit viel Geschick und großem Kraftaufwand behandeln Tierärzte und Pfleger das unbändige Tier. Bei einem Besuch in der Schmetterlingshalle der Wilhelma wird die wunderbare Entwicklung unscheinbarer Schmetterlingspuppen zu prachtvollen, traumhaft gefärbten und gezeichneten Faltern beobachtet. Und sogar die Quallen, sonst nicht gerade die Lieblingstiere der Zoobesucher, erweisen sich im Schaubecken des Aquariums als sensible und graziöse Tiere. Überraschendes und Verblüffendes – auch in dieser neuen Folge von „Eisbär, Affe & Co.“ (Text: SWR)
Die Pfleger des Schaubauernhofes nehmen heute eine wichtige Außenmission der Wilhelma wahr: Sie präsentieren ihre Dülmener Wildpferde zum Tag der bedrohten Nutztierrassen in Schwäbisch Hall/ Wackershofen. Die Präsenz des Stuttgarter Zoos hat dort schon Tradition – ebenso wie der Umstand, dass die Pferde natürlich nicht nur zum Anschauen dastehen, sondern auch geritten werden können. In der Herde der Alpakas gibt es einen Neuzugang: Vor elf Tagen wurde Kero geboren, ein kleiner, aber schon sehr agiler Hengst, der zum allgemeinen Entzücken weiß wie Schnee ist. Man könnte ihn fast für ein Kuscheltier halten, wenn er nicht so ungestüm über die Anlage galoppieren würde. Ein anderes bemerkenswertes Jungtier kampiert in einer Amphore und empfängt seine Futterration mit offenen (Kraken)Armen: Ferdinand, der Krake, überwindet mit Geschicklichkeit Hindernisse, um die leckere Garnele schließlich verspeisen zu können. (Text: SWR)
Die Somali-Wildeselherde der Wilhelma ist vielleicht kein besonderer Besuchermagnet. Trotzdem sind die scheuen, sehr sensiblen Tiere von beinahe unschätzbarem Wert: In ihrer afrikanischen Heimat sind sie annähernd ausgerottet. Da ist jedes Fohlen, das in Stuttgart zur Welt kommt, ein gewaltiger Zuchterfolg. Deshalb achten die Pfleger darauf, dass es der Mutterstute in den letzten Wochen vor der Geburt an nichts fehlt. So sorgen getrennte Fressplätze dafür, dass es keine aggressive Konkurrenz um das Futter gibt. Auch bei den Kleinsäugern tun die Pfleger gut daran, bei der Fütterung die Übersicht zu behalten, denn so klein und putzig ihre Schützlinge sein mögen, so rabiat geht es bei den Mahlzeiten zu. Außerdem müssen einige langsam auf ihre Linie achten. Bei der Beköstigung der Zitteraale ist Erstaunliches über die elektrischen Felder zu erfahren, die sie unter Wasser aussenden. Sie sind messbar, dienen der eigenen Orientierung und ziehen Beutetiere magisch an. (Text: hr-fernsehen)
Die Wilhelma hat einen internationalen Ruf bei der Zucht von Tieren, die viele von uns nur aus dem Kreuzworträtsel kennen – die Okapis. Die Kurzhalsgiraffen sind scheu und sehr sensibel, und längst sind noch nicht all ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ergründet. Doch eines ist klar: Wenn grünes Laub gefüttert wird, muss es frisch und saftig sein. Um den Tieren möglichst naturnahe Fressmöglichkeiten zu bieten, haben die Pfleger sich etwas Besonders einfallen lassen: Vorrichtungen, in die die Laubzweige so gesteckt werden, dass für das Tier und den Betrachter der Eindruck eines gewachsenen Busches entsteht. Je nach Stimmung und Hintergrund wird bei den Chamäleons die Farbe gewechselt. Diese fast schon sprichwörtliche Fähigkeit wird dem Zuschauer demonstriert. Gorillakind Claudia soll langsam an Selbständigkeit gewöhnt werden. Die Pflegerin lässt sie deshalb jetzt öfter mal eine Stunde allein. Erwachsenwerden ist gar nicht so leicht. (Text: SWR)
Auf dem Dach der Damaszenerhalle logieren Wilhelma-Bewohner auf Zeit: ein Storchenpaar, das hier vier Junge zur Welt ausgebrütet hat und aufzieht. Revierleiter Gerhard Popp hat die Störche in Vollpension genommen. Dabei ist es für ihn gar nicht so leicht, den Inhalt seiner Futterschüssel an den Storch zu bringen: Sobald er damit auftaucht, ist er von einem Schwarm von Graureihern umzingelt, die daran reges Interesse zeigen. Weitaus gesitteter geht es da bei der Fütterung der Zwergseidenäffchen zu. Die handgroßen Tierchen werden selten schwerer als 140 Gramm. Da tut es schon ein Teelöffel Gummiarabikum, eine Baumharzlösung, auf die die Affen voll abfahren. Und bei den Wildpferden fährt wieder mal der Tierarzt vor: Stute Maura, vor wenigen Tagen am Huf operiert, muss weiter behandelt werden. Doch der Eingriff gestaltet sich schwieriger als gedacht. (Text: SWR)
Die Seelöwen-Fütterung in der Wilhelma hat echtes Show-Potenzial und ist ein wahrer Publikumsmagnet. Besonders wenn einzelne Tiere Starallüren haben und aus der Reihe tanzen, amüsiert das die Besucher – umso mehr, wenn es bei den Seelöwen Jungtiere zu bestaunen gibt. Das gerade einen Tag alte Seelöwenbaby fehlt aber noch bei der Show. Dafür haben die Fernsehzuschauer die exklusiven Bilder. Schon ein bisschen gefährlicher ist die Verköstigung der Raub- und Greifvögel. Aber die Pflegerinnen wissen, wann sie auf der Hut sein müssen, um von den Geiern nicht unschöne Schnabelhiebe abzubekommen. Vor der heutigen Erdmännchen-Fütterung führt Pfleger Rainer Wölfl sogar in die Unterwelt. Denn die possierlichen Tiere haben ein Leben über und unter der Erde … (Text: hr-fernsehen)
Am Seerosenteich der Wilhelma tut sich einiges: Hier werden alle Vorbereitungen getroffen, um die edlen und farbenprächtigen Koikarpfen aus dem Winterquartier umzusetzen. Im Seerosenteich jedoch sollen sie nicht nur das Auge des Betrachters erfreuen – der Seerosenteich ist auch der Ort, in dem sie ablaichen und ihre Jungen aufziehen werden. Dafür wird extra eine Art Gehäuse installiert. Leopardenkater Sadegh soll nicht unter Langeweile leiden. Wie oft in solchen Fällen, lässt der Revierleiter ihn in die Röhre gucken – das heißt, er versteckt Futter raffiniert in einer Kunststoffröhre, die dem Leoparden große Geschicklichkeit abverlangt. Natürlich ist klar, dass der am Ende den Braten nicht nur riecht, sondern auch aus der Röhre ziehen kann. Etwas anders läuft die Fütterung bei den Basstölpeln. Sie sind groß wie Gänse, aber trotzdem Meeresvögel. Und ihr Lieblingsfutter sind Heringe, die auch noch mit Vitaminen gespickt werden, damit die Vögel widerstandsfähig bleiben. (Text: SWR)
Die Feuerwehr in der Wilhelma. Mit einer Hebevorrichtung fahren ein Feuerwehrmann, eine Tierpflegerin und ein Storchenexperte auf das Dach der Damaszenerhalle. Ihr Besuch gilt der Storchenfamilie, die hier wie in jedem Jahr ihr Saisonquartier bezogen hat. Heute werden die Jungstörche beringt. Lieben Affen Kaugummi? Zumindest den, der von Pfleger Achim Wroblewski zubereitet wird. Das Rezept ist denkbar einfach: kleine Strohkugeln in einen Joghurtbecher, mit Kirschbananensaft übergossen und im Gefrierraum bei minus 20 Grad zu Eis gefroren. An einem heißen Sommertag unter die Affen gebracht, sorgt dies für Stimmung bei Bonobos und Orang-Utans. Um ernstere Dinge geht es heute in der Krankenstation. Hier wird ein Waldschildkrötenweibchen geröntgt, weil es noch ein Ei im Körper hat, das es einfach nicht ablegen kann. Doch der Röntgenbefund der Tierärzte fällt klar und zweifelsfrei aus: Die Schildkröte muss das Ei irgendwann in den letzten Tagen verloren haben. (Text: hr-fernsehen)
Den Wilhelma-Eisbären ist das hochsommerliche Wetter einfach zu viel. Da hat Tierpfleger Andreas Wössner die zündende Idee: Eisbomben. Äpfel, Möhren und Wasser, in Eimern schockgefroren – das ist die richtige Mischung und die richtige Dimension für die Eisbärenanlage. Corinna und Anton sind sofort begeistert – und die Erfrischung ist in Windeseile verzehrt. Die Wildschweine sind mit weit weniger zufrieden: Ihnen reicht ein kontinuierlicher Wasserstrahl, der den Boden ihrer Anlage schön aufweicht und allmählich in eine „Suhle“ verwandelt – das Familienbad für alle Schwarzkittel. Leider haben sie auch noch andere Gewohnheiten als das fröhliche Planschen. Landwirte könne ein trauriges Lied davon singen. Die Japanmakaken, findige und allzeit hungrige Affen, bekommen ihr Futter heute in Plastikkanistern. Mal sehen, was sie unternehmen, um an die leckeren Nüsse und Mehlwürmer zu kommen, und welche Rolle dabei die Hierarchien in der Affenherde spielen. (Text: hr-fernsehen)
Auch für ihre Limburger Milchkühe, eine alte, traditionsreiche Rasse, ist die Wilhelma weit über den Raum Stuttgart hinaus bekannt. Heute kann man auf dem Schaubauernhof sogar beim Melken zusehen. Das geschieht zwar mit modernster Technik, Pfleger Stephan Paspalaris kann aber auch mit der Hand melken, wie vor 100 Jahren. Ein besonders schwieriges Pensum haben sich Gerhard Popp und seine Kollegen heute vorgenommen: Sie müssen die Pelikane einfangen und ihnen die Flügel stutzen. Einige der Tiere lassen nämlich bedenkliche Fluchttendenzen erkennen; außerhalb des Zoos aber gibt es für sie kein Überleben. Folglich ist der Flugbetrieb zu unterbinden. Danach geht es zu fast heiligen Tieren, obwohl die eher aussehen wie niedliche kleine Küken: Die Japanischen Mandschuren-Kraniche haben Junge. In Asien gelten die Vögel als Sinnbild eines langen Lebens. (Text: hr-fernsehen)
Wieder einmal heißt es Abschied nehmen in der Wilhelma: Ein Rinderjungbulle und zwei Bezoar-Ziegen treten die Reise in den Braunschweiger Zoo an. Ziege Bine – eine Handaufzucht – war auf dem Schaubauernhof allen besonders ans Herz gewachsen. Es fällt Pfleger Stephan Paspalaris nicht leicht, dieses Sorgenkind ziehen zu lassen. Aber auch das gehört zum Leben eines Zoos. Bei den Pinguinküken vermittelt Gerhard Popp, assistiert von einem Azubi, Grundkenntnisse im Vertilgen größerer Mengen Fisch. Das können die kleinen Pinguine natürlich sehr bald allein, aber Gerhard Popp versäumt nicht, ihnen im Fischmantel auch gleich ein paar Vitaminpillen zu verabreichen. Auch das Rote Riesenkänguru war irgendwann einmal ganz klein. Das sieht man umso deutlicher, weil die sprungstarken Tiere gerade Nachwuchs im Beutel haben. Dort soll er nach Ansicht der Pfleger auch noch drei oder vier Wochen bleiben. Die Erwartung ist gerade ausgesprochen, da geschieht etwas durchaus Unerwartetes. (Text: SWR)
Wo die Koikarpfen schwimmen liegt bares Geld! Keine Reichtümer, aber jede Menge kleinerer Münzen. Pfleger Lorenz Ormos, der sie seit Jahren für die Wilhelma abfischt, trocknet und zählt, kann von der jeweiligen Höhe der auf diese Weise gespendeten Summen Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Gesamtsituation ziehen. Gab es früher Jahre, in denen Pfleger und Gärtner dafür Gänsebraten essen konnten, fällt die Beköstigung in den letzten Jahren eher bescheiden aus. Aber die wahren Vermögenswerte schwimmen ohnehin weiter im Teich: die Koikarpfen. Familie Waldhund erhält heute eine Aufgabe, die besondere Anforderungen an Teamgeist und Pfiffigkeit stellt: ihr Futter, leckeres Fleisch, wird in einer Kiste verstaut, die sich nur im Zusammenwirken der Tiere öffnen lässt. Gut, dass Revierleiter Lothar Haag so großzügig ist. (Text: SWR)
Im Stall der Steinböcke wartet eine Kraftprobe auf alle Beteiligten: auf Steinböcke, Tierpfleger – und auch auf den Tierarzt: Er soll die Herde heute impfen, Klauen schneiden und den Jungtieren den Chip einsetzen, den elektronischen Unterhaut-“Personalausweis“. Der Widerstand der Tiere und die Kraft, die sie entwickeln können, sind erstaunlich. Leicht und tänzerisch geht es dagegen bei den Anemonenfischen zu, die aussehen, als wären sie eben dem Zeichentrickfilm „Findet Nemo!“ entschwommen. Die Wilhelma ist stolz auf diese besonderen Fische, die sogar die erstaunliche Fähigkeit besitzen, bei Bedarf einfach mal das Geschlecht zu wechseln. Bei den Klammeraffen findet heute ein Futter-Geschicklichkeitsturnier statt, um ihre Fähigkeiten mit denen der Menschenaffen zu vergleichen. Aber die Hitze im Zoo beeinträchtigt das Ergebnis. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen. Klammeraffen halten sich eben gut fest – auch in dieser Folge von „Eisbär, Affe & Co.“! (Text: WDR)
Ein großer Sitzball bringt Stimmung in den Gorillakindergarten.führen schnell und unerwartet eine überraschende Lösung herbei. Für Xenia, ein kleines Vicunja-Weibchen, beginnt heute eine neues Leben in der Wilhelma: Sie kommt aus einem anderen Zoo und soll die Herde in Stuttgart verstärken. Wer mit der Kobra spielt, sollte dabei eine gewisse Vorsicht walten lassen – immerhin ist sie eine Giftnatter. Auf dem Schaubauernhof steht wieder mal ein Abschied bevor: Die Poitoueselin Veronique zieht um auf einen Therapiehof, wo sie zur therapeutischen Arbeit mit Kindern gebraucht wird. Um den Transport so stressarm wie nötig zu machen, soll Esel Mephisto mit in den Anhänger steigen, damit Veronique seinem Beispiel folgt. Die beiden Tierärzte machen heute Visite beim Hirscheber, der kieferchirurgisch behandelt werden muss. Das Besondere daran: den Eingriff wird ein Kollege aus der Humanmedizin durchführen. (Text: SWR)
Eintauchen in die Unterwasserwelt der Wilhelma: Das künstliche Riff und seine Bewohner in ihrem Farbenzauber ziehen die Besucher magisch an. Hier gibt es sonderbare Formen des Zusammenlebens, wie etwa die zwischen der Seeannemone und dem Annemonenfisch: Wenn zwei unterschiedliche Arten voneinander profitieren oder miteinander leben können, spricht man von einer Symbiose. Auf dem Schaubauernhof steht wieder mal ein Abschied bevor: Die Poitoueselin Veronique zieht um auf einen Therapiehof, wo sie zur therapeutischen Arbeit mit Kindern gebraucht wird. Um den Transport so stressarm wie nötig zu machen, soll Esel Mephisto mit in den Anhänger steigen, damit Veronique seinem Beispiel folgt. Die beiden Tierärzte machen heute Visite beim Hirscheber, der kieferchirurgisch behandelt werden muss. Das Besondere daran: Den Eingriff wird ein Kollege aus der Humanmedizin durchführen – eine spannende Operation. (Text: hr-fernsehen)
Eine Zuchtsensation, an der die meisten Wilhelma-Bewohner achtlos vorbei gehen: Die Herde der Somaliwildesel hat seit zwei Wochen Nachwuchs: Tibor ist ein kleiner Hengst! Die Freude ist groß, weil die Tiere in freier Natur fast ausgerottet sind, und die Art nur durch die Nachzucht in Zoos überleben wird. Bizarre Gestalten wie aus dem Fantasy-Film erwartet die Zuschauer im Wilhelma-Aquarium: die Drachenköpfe. Einer der Fische scheint krank zu sein und wird auf die Krankenstation gebracht. Eine Ultraschalluntersuchung, die unter Wasser stattfindet, ist mittlerweile kein Problem mehr. Dem Fisch kann geholfen werden. Bei den Zebramangusten gibt’s Spaß für die ganze Familie. Der ist garantiert, wenn Fütterung und Beschäftigung gekoppelt sind und die leckeren Mehlwürmer in der Spitze eines alten Gummistiefels aufgespürt werden müssen. Interessant zu beobachten, wie auch in dieser Situation die Familienstrukturen funktionieren. (Text: ARD)
Bei der Fütterung der Geier drängen sich die Besucher, denn sie erwarten etwas ganz Besonderes. Für die Pfleger ist es zuerst einmal die Gelegenheit, näher an die Tiere heran zu kommen und beim Füttern Obacht darauf zu geben, wie es jedem einzelnen Tier geht. Außerdem lassen sich so für einzelne Vögel gezielt Medikamente unter das Futter mischen. Doch auch wenn jahrelange Vertrautheit zwischen Pfleger und Tier gewachsen ist, empfiehlt es sich, immer vorsichtig zu bleiben. Die Verletzungen mit den scharfen Schnäbeln können sehr schmerzhaft sein und entzünden sich oft. Für die Elefanten gibt es heute eine besondere Überraschung: Im Wilhelma-Wintergaren wird ein alter Bananenbaum gefällt und gleich auf die Elfentantenanlage gebracht. Die Elefanten helfen nicht nur beim Abladen, sondern zerkleinern Baum und Äste in Windeseile. Bei den winzigen Zwergseidenäffchen sind die Futtergaben etwas kleiner. Hier ist schon ein Mehlwurm eine rustikale Mahlzeit. (Text: hr-fernsehen)
Kaiserschnurrbarttamarine ist der Name einer kleinen Affenart, die durch gewaltige Schnurrbärte im Stile Wilhelm II. auffällt. Ihre Kinder werden allerdings ganz bartlos geboren – zu besichtigen zurzeit in der Wilhelma. Die Kaiserschnurrbarttamarine beeindrucken durch ein perfekt organisiertes Familienleben. Die Männchen kümmern sich mit großer Hingabe um den Nachwuchs und bringen ihn nur zum Säugen zur Mutter, die sich ansonsten schonen kann. (Text: ARD)
Vom Kellerkind zum Showstar: Seelöwenbaby Eddie wollte erst gar nicht aus dem Untergeschoss ans Tageslicht kommen. Geboren in der höchsten Sommerhitze, fand er es unten kühl und behaglich. Inzwischen gibt es für ihn nichts Schöneres, als seinem Seelöwenvater zuzusehen, wenn der als Star in der Seelöwenshow auftritt. Und natürlich hat auch Eddie schon den einen oder anderen Spontanauftritt, der von den Besuchern mit Beifall quittiert wird. (Text: ARD)