Nagisa Oshimas „Das Reich der Sinne“ (1976), eine Adaption einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1936, wurde mitten in der Zeit der sexuellen Befreiung gedreht und enthält nicht simulierte Sexszenen – eine Provokation gegenüber der japanischen Gesellschaft. Anhand von Making-of-Material und Interviews aus jener Zeit lässt David Thompson heute Mitglieder des Teams (Koji Wakamatsu, Produktionsleiter) und weitere Persönlichkeiten wie die Filmemacherin Catherine Breillat zu Wort kommen.
"Teheran Connection", ein atemberaubender Thriller des jungen Filmemachers Saeed Roustaee, zeigt das Elend der 6,5 Millionen Drogenabhängigen in seiner Heimat Iran. Pierre-Olivier François zeichnet die Entstehungsgeschichte des Filmdramas nach. Roustaees Film wurde im Iran ein Riesenerfolg.
Tarek Salehs Politthriller erzählt die packende Geschichte eines Machtkampfes hinter den verschlossenen Türen der Al-Azhar-Universität und -Moschee – dem Zentrum der Macht in Ägypten. Die Doku zeigt Entstehung und Hintergründe des Werkes. Sie beleuchtet unter anderem den andauernden Konflikt zwischen der ägyptischen Regierung und den religiösen Führern um die Führung des Landes.
In seinem sozialkritischen Thriller-Drama geht der spanische Regisseur Rodrigo Sorogoyen dem Konflikt zwischen einer alteingesessenen Landbevölkerung und stadtmüden Aussteigern nach. Die Dokumentation beleuchtet die Entstehung des Films und zeichnet das Porträt eines engagierten Filmemachers, der als Speerspitze der neuen Generation des spanischen Kinos gilt.