Als Peter die geführte Burgbesichtigung verpasst, schleicht er sich kurzerhand am Kassenhäuschen vorbei in den Burghof, um der Gruppe hinterherzuspähen. Fasziniert von den Erzählungen über das Leben im Mittelalter, verliert er völlig das Zeitgefühl. Nach einem neugierigen Blick in einen kleinen Raum kehrt er zurück – nur um festzustellen, dass die letzte Führung vorbei ist und das große Burgtor fest verschlossen wurde. Der Gedanke, die Nacht allein in der alten Burg zu verbringen, lässt ihm ein mulmiges Gefühl aufkommen. Als dann noch ein Gewitter aufzieht, der Wind durch die Mauern pfeift und in der Ferne Ketten zu klirren scheinen, erinnert er sich an die Legende vom Geist der Marksburg, der angeblich noch immer auf seine Erlösung wartet.
Die "Indische Nacht von Bärstadt" steht bevor. Peter hat sich etwas Besonderes ausgedacht: Schlangenbeschwörung. Fleißig spielt er Flöte, um mit seiner Schlange einen Tanz einzuüben. Als Samantha zu allem Überfluss auch noch "entkriecht", führt Peters Weg zu einer Schlangenfarm und glücklicherweise auch wieder zu Samantha. Auf der Farm erfährt Peter nicht nur etwas über die Giftentnahme bei Schlangen, sondern auch, warum die Blindschleiche eine Eidechse ist, obwohl sie kriecht wie eine Schlange. Warum aber will Samantha nicht tanzen? Ob Peter es noch rechtzeitig schafft, ihr das beizubringen?