Ein schwarzer Tag für Breitfuß. Es droht Arbeit, als er morgens ins Büro kommt und sich kaum durch die zahlreichen Parteien durchdrängen kann, die auf eine Genehmigung warten. Weber ist natürlich, wie immer, noch nicht aufgetaucht, Claus will sich sogar frei nehmen und die Knackal hat sich krank gemeldet. Als Weber endlich eintrifft, erkennt er sofort den Ernst der Situation und will blitzschnell in den Außendienst über- als in Arbeit untergehen.
Die MA 2412 befindet sich im Kunstrausch. Weber hat von einem Kunstfilmfestival der Magistratsabteilungen erfahren und taucht eines Morgens mit einer Videokamera im Büro auf. Sein Bestreben: Die MA 2412 in den schönsten Farben darzustellen und den ausgesetzten Preis für sich zu gewinnen.
Man sollte es kaum glauben: Auch in der MA 2412 soll der technische Fortschritt einziehen. Da nützt kein Breitfuß und kein Weber und auch die Knackal kann es nicht verhindern, das Amt im Hinterhof soll, wie die anderen Magistratsabteilungen längst schon, vernetzt werden. Am Gang türmen sich die Schachteln mit den neuen Computern, aber das stört Breitfuß und Weber zunächst wenig. Sie schlagen sich zunächst mit dem Problem herum, dass Breitfuß von seiner Frau den Auftrag hat, Gemüse einzukaufen und nicht mehr genau weiß, welches.
Die Knackal frönt einem neuen Zeitvertreib: Sie löst Kreuzworträtsel. Doch der Fragen, die sie nicht beantworten kann sind einfach zu viele. Und wenn sie dann Weber etwa nach einem mit M beginnenden Land mit sieben Buchstaben fragt und der "Mailand" als Lösungswort vorschlägt, so ist das keine Hilfe, die sie dem Ziel näher bringt. Und der Breitfuß sieht es auch mit Missvergnügen, wenn Weber behauptet, er greife Frau Knackal unter die Arme. Kurzum, die Konkurrenz um größere Rätsellösungs-Kapazitäten lässt die drei auf die wahnwitzige Idee verfallen, ihren Wissenshorizont in Fortbildungskursen zu erweitern.
Lange wünscht sich Breitfuss schon, seinen Kollegen Weber los zu werden. Nachdem sich Weber mit Frau Löffler anlegt, während Breitfuss wegen eines Zeckenbisses in Krankenstand ist, wird er vom Herrn Obersenatsrat aus dem Amt geschmissen. Kurz darauf wird ein neuer Mitarbeiter in der MA 2412 vorstellig und schon bald wünschen sich die Amtskollegen, ihren Weber wieder zu haben.
Dass Parteien in der MA 2412 schlecht behandelt werden, ist ja allgemein bekannt. Herr Rapoltinger jedoch, der schon in der Vergangenheit oftmals das "Vergnügen" mit Breitfuss, Weber & Co. hatte, lässt sich das nicht mehr bieten und beginnt, das Amt mit Drohanrufen heimzusuchen. Da diese auf wenig Aufmerksamkeit stoßen, stürmt er ins Amt und nimmt die Beamten als Geiseln.
Es ist der 1. Juli und als die Beamten ins Amt kommen, bemerken sie einen Parkpolizisten, der ihnen Strafzettel wegen fehlender Parkpickerl ausstellt, die neuerdings auf allen Amtsparkplätzen Pflicht sind. Empört versuchen sie, im zuständigen Amt anzurufen, um sich auf die gute alte Art zu beschweren. Als dieses Vorhaben scheitert, beschließen Weber und Breitfuss, persönlich bei diesem Amt vorbeizuschauen...
Da der erste Versuch scheiterte (siehe Folge 25: Parkpickerl 1), versuchen es Breitfuss und Weber noch einmal, doch diesmal werden sie auch von Knackal und Claus begleitet. Mit allen möglichen Tricks versuchen sie, diesmal in einer für sie ungewohnten Position, nämlich in der der Parteien, ans Ziel zu gelangen. Trotz der kürzlich erlebten Niederlage sind sie siegessicher, doch sie wissen nicht, was sie erwartet.