Erwin sitzt finanziell ganz schön in der Patsche. Seit einem Brand im Elektroladen seiner Eltern, an dem er nicht ganz unschuldig war, verzichtet er auf seinen Lohn. Nun hat er genau noch 48 Stunden Zeit, um die fünf Monatsmieten zu überweisen, die er im Verzug ist. Leo ist als brotloser Schriftsteller in dieser Situation keine grosse Unterstützung. Jasmin bezichtigt ihn deswegen des Schmarotzertums und fordert ihn auf, endlich auf Arbeitssuche zu gehen. Zufällig sei in ihrer Redaktion eine Stelle freigeworden - als Hilfskraft im Kopierraum. Da Leo sich für überqualifiziert hält, bekommt Röbi den Job. Erwin sieht keinen Ausweg mehr aus seiner Misere, bis Frau Graber kommt. Sie versteht neuerdings etwas von Aktien.
Leo recherchiert für Jasmins Artikel über Scharlatane. Auch Frau Graber fiel einem solchen zum Opfer: Nach dem Kauf einer vermeintlich magischen Kugel glaubt sie, ein Medium zu sein. Erwin muss nun täglich hören, dass eine stilvolle Frau bald die wichtigste Rolle in seinem Leben spiele. Doch die komische Gestalt, die an der Tür steht, passt nicht zu dieser Beschreibung: Es ist Röbis Onkel aus Australien, der ihn überzeugen will, als männlicher Nachfahre die Schaffarm in der neuen Heimat zu übernehmen. Röbi ist überfordert und enttäuscht, dass seine Freunde keine Anstrengungen machen, ihn zurückzuhalten. Stattdessen planen sie, Frau Graber mit einer spiritistischen Sitzung einen Streich zu spielen.
Erwins Vater ist verstorben. Zum Leichenschmaus sind auch Leo, Jasmin und Frau Graber eingeladen, sehr zum Missfallen von Erwins Mutter. Jasmin fühlt sich aus gegebenem Anlass an ihr eigenes Älterwerden erinnert. Röbi kehrt von einer Comic-Tauschbörse zurück und platzt überglücklich - aber natürlich im ungünstigsten Augenblick - in die Wohung. Leo geht ganz selbstverständlich davon aus, dass Erwin nun das Elektrogeschäft seines Vaters übernehmen und sich endlich den Traum vom eigenen Surviver-Shop verwirklichen wird. Mutter Imhof ist empört: Ihr Erwin sei viel zu schwach und kränklich, um eine solche Verantwortung zu tragen. Sie beschliesst deshalb, den Laden zum Verkauf auszuschreiben. Erwin bleibt nichts anderes übrig, als die Regale zu räumen. Dabei macht er einen überraschenden Fund.
Ein perfider Frauenmörder geht im Quartier um. Seine bisherigen Opfer wurden alle mit einem Schraubenzieher erstochen. Jasmin setzt alles daran, um als erste über die Auflösung des Falls zu berichten. Frau Graber kommt in Begleitung eines Polizeibeamten in Erwins Elektroladen, um ein Fahndungsplakat aufzuhängen. Erwin hat andere Sorgen: Er muss als frischgebackener Ladenbesitzer einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. Heimlich übt er an einer Puppe lebensrettende Sofortmassnahmen. Röbi ist zur Eröffnungsparty eines neuen Spielsalons geladen. Da alle seine Freunde ihr Girl mitnehmen, lädt Röbi Jasmin ein, auf dem Rücksitz seines Töfflis Platz zu nehmen. Doch Jasmin ist damit beschäftigt, den Polizeibeamten um den Finger zu wickeln, um an neue Informationen zu kommen. Und wo ist eigentlich Leo? Er sucht im Lager des Elektroladens nach einem Schraubenzieher.
Erwin braut nach einem Rezept aus dem Surviver-Magazin eine übelriechende, hellblaue Flüssigkeit, die er für ein Wundermittel hält. Er glaubt, damit den ganzen Tag nichts mehr essen zu müssen, und hofft, die klamme Haushaltskasse zu entlasten. Als Frau Graber behauptet, das Mittel mache ihre Hände zart wie ein Kinderfudi, wittert Leo als Werbetexter eine große Geschäftsidee. Währenddessen hat Jasmin ein Exklusivinterview mit Rapper TurboT arrangiert, benötigt aber Röbis Szene-Erfahrung. Unterdessen stürmen Hausfrauen das Haus, um Erwins „Wunderbalsam“ zu kaufen. Leo will genau wissen, was drin ist – und Erwin verrät ihm alles bereitwillig.
Erwin hat im Elektroladen alle Hände voll zu tun. Während er mehrere Kunden gleichzeitig bedient, ruft immer wieder seine Mutter an, um sich nach dem Geschäftsgang zu erkundigen. Frau Graber möchte Erwin als Testesser für ihre Tortenkreationen in Beschlag nehmen. Röbi kommt todmüde von seiner Frühschicht in der Bäckerei nach Hause, wo er einen Aushilfsjob erhalten hat. Kaum hat er sich aufs Ohr gehauen, betreten kurz nacheinander Leo und Jasmin den Laden und geraten sich wegen Jasmins gewagtem Outfit in die Haare. Das alles ist zu viel für Erwins schwaches Herz. Er bricht zusammen. Eine Ärztin, die ebenfalls als Kundin im Laden war, verschreibt Erwin absolute Ruhe. Als Dank für ihre Hilfe lädt Leo sie noch auf ein Gläschen Wein in die Wohnung ein. Dabei bleibt es aber nicht.
Jasmin plant, ihre Nasenflügel verkleinern zu lassen, um bessere Chancen auf einen Job beim Fernsehen zu haben. Leo versteht nicht, warum sie dieses Risiko eingehen will, und meint, ein glaubwürdiges Politmagazin sollte ohnehin von einem Mann wie ihm moderiert werden. Verunsichert fragt Jasmin Erwin, ob er „sie“ nicht auch zu groß finde, doch er versteht die Frage falsch, was zu peinlichen Missverständnissen führt. Röbi fertigt in Erwins Auftrag eine Schaufensterpuppe an, inspiriert von Jasmin, was die Verwirrung verstärkt. Frau Graber kritisiert Röbis Figur und wirft Erwin vor, keinen Blick für wahre Werte zu haben. Als sie von Jasmins OP-Plänen erfährt, will sie sofort die Adresse des Schönheitschirurgen haben.
Frau Graber ist bedrückt und verstört. Ihre Tochter Christine, von der sie seit zehn Jahren kein Lebenszeichen mehr erhalten hat, will sie nun plötzlich besuchen kommen. Erwin findet, das sei doch ein Grund, sich zu freuen. Doch Frau Graber schwant nichts Gutes. Röbi hat neuerdings eine Freundin. Nun will er sich von Leo das Auto und von Erwin eine Wolldecke ausleihen - für ein Rendez-vous am See. Alles, was er bekommt, ist Erwins Kühlbox, und die ist zu eng für zwei. Leo nervt sich, dass Frau Graber, Jasmin und Erwin ausgerechnet in seiner Wohnung auf Christine warten, wo er doch dringend Ruhe braucht - nicht etwa, weil er an seinem Roman schreiben will, sondern für seine neueste Auftragsarbeit: Schüttelreime für Grusskarten. Doch mit der Ruhe ist es sowieso bald vorbei. Christine ist nämlich hochschwanger. Und als Röbi, der Christine für übergewichtig hält, ahnungslos an deren Bauch horchen darf, setzen prompt die Wehen ein.
Jasmin hilft Erwin dabei, sich per Kontaktanzeige möglichst vorteilhaft auf dem Heiratsmarkt anzupreisen. Das Inserat erscheint prominent plaziert im «Neuen Tagblatt» - so prominent dass Erwin fast schon wieder befürchtet, es könnten sich nur Supermodels melden. Röbi hat buchstäblich die Nase gestrichen voll von seinem Aushilfsjob als Onkel Willis WC-Putzassistent. Jasmin rät auch ihm, das vielfältige Angebot im «Neuen Tagblatt» zu nutzen und drückt ihm den Stellenanzeiger in die Hand. Als Frau Graber Erwins gestopfte Socken vorbeibringen will, sind alle aus der Wohnung ausgeflogen. Ihr Blick fällt auf das «Neue Tagblatt», das noch immer aufgeschlagen auf dem Tisch liegt. Eine Kontaktanzeige erweckt ganz besonders ihre Aufmerksamkeit. Sie bittet Leo, der vom Einkaufen zurückkehrt, ihr beim Verfassen eines Antwortbriefes zu helfen. Es kommt so, wie es kommen muss.
Leo versucht, seine schlechte Laune in Rotwein zu ertränken. Dazu isst er speziellen Käse. Frau Graber will Erwin ein Bettmümpfeli vorbeibringen und findet es seltsam, dass Leo sich plötzlich so teure Delikatessen leisten kann. Erwin und Röbi kommen beschwingt aus dem Kino. Sie haben zum 104. Mal «Casablanca» gesehen. Röbi fragt Leo, ob er mit ihm ein Geschenk für Onkel Willi kaufen komme. Erwin möchte sich von Leo eine Krawatte für den nächsten Tag ausleihen. Leo lehnt schroff ab - er sei nicht die Heilsarmee. Jasmin begleitet Victor, einen erfolgreichen und gutaussehenden Gourmetjournalisten, auf Recherche nach Lissabon. Victor lädt alle zu einer Abschiedsparty ein. Doch Leo ist eifersüchtig und weigert sich mitzugehen. Stattdessen schläft er über der Schreibmaschine ein und träumt, er sei Rick in «Casablanca». Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft...
Leos Aushilfsjob als Briefkastentante von «Frau mit Flair» lässt ihm keine Zeit mehr für den Haushalt. Die Wohnung sieht schrecklich unaufgeräumt auf. Erwin bringt aus dem Elektroladen einen Fernsehapparat herauf, damit er seine Lieblingssendung «Fascht e Familie» nicht immer bei Frau Graber anschauen muss. Doch sie ködert ihn damit, dass sie mit Trudi Roth alias Tante Martha zur Schule gegangen sei. Denn Erwin schwärmt von Tante Martha und träumt davon, sie einmal persönlich kennen zulernen. Jasmin, die den zynischen Leo als Ratgeber in Lebenshilfefragen eine krasse Fehlbesetzung findet, schlägt vor, zwei Fliegen mit einer Klappe zu erledigen: Sie möchte Leo Menschenkenntnis und Mitgefühl näher bringen, indem sie einem Arbeitslosen die Chance gibt, sich in Leos und Erwins Wohnung nützlich zu machen. Der Einzige, der davon profitiert, ist Röbi: Endlich hat er Stoff, um die leeren Sprechblasen seiner selbstgezeichneten Comicfiguren zu füllen.
Erwin hat neu eine finnische Zimmersauna im Sortiment seines Elektroladens. Diese will er aber zuerst testen: Frau Graber bietet sich freiwillig als Versuchskaninchen an. Sie ist enttäuscht, dass das Gerät kein Zweisitzer ist. Immerhin ist sie darin vor Röbi sicher - denn dieser ist als Röbiman hinter ihr her. Als Retter in der Not, Rächer der Witwen und Waisen und Helfer in allen Lebenslagen hat er es auf sie ganz allein abgesehen. Jasmin hat Besuch von Doris. Beide Frauen waren zusammen auf der Jounalistenschule - bis Doris schwanger wurde und das Studium abbrechen musste. Doris legt Jasmin ein Geständnis ab: Während der Zeit, in der Jasmin mit Leo zusammen war, hat auch sie eine Nacht mit Leo verbracht. Jasmin nimmt es Doris nicht krumm; vielmehr wurmt sie, dass ihr Leo bis heute nie etwas davon erzählt hat. Sie sinnt auf Rache.
Frau Graber behauptet, sie sei im Park von einem Triebtäter belästigt worden. Darum will sie nun Präsidentin des Quartiervereins werden und die Sicherheit der weiblichen Bewohner selbst an die Hand nehmen. Als Gegenkandidat hat Frau Imhof ihren Sohn Erwin ins Rennen geschickt, um dem Lädelisterben im Quartier endlich einen Riegel zu schieben. Leo hält Jasmin vor, eine Gefahr für den Strassenverkehr zu sein. Sie verhalte sich genauso rücksichtlos wie im Berufsleben: überholen ohne zu blinken. Jasmin übernimmt für Frau Grabers Kandidatur das Wahlkampfmanagement. Leo schlägt sich auf die Seite von Erwin, um der vereinten «Feministischen Internationalen gegen unsympathische, grosskotzige und egozentrische Leos» entscheiden die Stirn zu bieten. Röbi will alles über Werbung wissen. Kein Schwein interessiert sich nämlich für sein erstes, gedrucktes «Röbiman»-Comic. Darum lässt er sich als Wahlhelfer engagieren - von beiden Seiten.
Leo fordert Jasmin zu einer Art Quiz heraus. Es gilt herauszufinden, wer von beiden den anderen besser kennt: vier Fragen - vier Antworten. Verliert Jasmin, darf ihr Leo bei sich zu Hause ein Achtgangmenü kochen und anschliessend die ganze Nacht lang mit ihr Lambada tanzen. Verliert Leo, muss er einen Monat lang als Jasmins persönlicher Handlanger auf der Redaktion antanzen - ohne einen Rappen Lohn. Aber Leo ist sich seiner Sache ziemlich sicher, und Erwin ist in diesem Spiel der nicht ganz unparteiische Quizmaster. Frau Graber ist eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Ihr will partout der Titel des Schlagers nicht mehr einfallen, den sie aus dem Radiogerät eines vorbeifahrenden Cabrios gehört hat. Das gleiche Lied hat ihr Ruedi immer in der Badewanne gesungen. Röbi räumt unterdessen den Kartoffelbunker auf: Der Boden soll neugestrichen werden. Beim Ausmisten fällt ihm nicht nur die gesuchte Schallplatte in die Hände, sondern auch ein Tagebuch.
Leo braucht Geld für eine Autoreparatur und bittet Erwin zähneknirschend um einen Aushilfsjob im Elektroladen. Er wird als Verkäufer angestellt, nutzt die Zeit aber lieber, um an seinem Roman zu schreiben. Als Erwin ihn zur Rede stellt, erscheint Leos Vater, ein alter Hippie, im Laden. Koni Matter rät Leo, seine Zeit nicht im Laden zu vergeuden, sondern neue spirituelle Erfüllung zu suchen. Frau Graber sieht bestätigt, dass alle Matters Versager sind. Röbi kämpft derweil mit der Angst, in der Disco zu versagen, da er nicht tanzen kann. Koni und Jasmin geben ihm eine Tanzstunde, die Leo abrupt beendet. Nun will er beweisen, dass er das Zeug zum Erfolgsmenschen hat.
Erwin ist in Weihnachtsstimmung: Sein festlich geschmücktes Wohnzimmer soll am Heiligabend seine Mutter empfangen. Leo hingegen startet die Aktion „Dichter denken – Dumme schenken“, um gegen Konsumwahn zu protestieren. Jasmin kämpft derweil hektisch mit den Wunschlisten ihrer Nichten und Neffen. Frau Graber versucht vergeblich, Erwin mit einer Gans zu sich zu locken, doch Mutter Imhof pocht auf Familientradition. Für Röbi sieht Weihnachten trostlos aus: Onkel Willi flieht nach Mallorca, und Röbi plant eine Party. Doch als alle Freunde absagen, merkt er, dass er wieder allein ist – es sei denn, ein Wunder geschieht.
Die Jugendgruppe des Quartiervereins macht eine Winternachtswanderung, und Röbi hofft, mit seiner Tarnung unbemerkt mit einem Mädchen ins Heu zu verschwinden. Erwin kann wegen einer „Allergie“ nicht mitkommen, doch Jasmin glaubt, er drücke sich, weil er letztes Mal in einen Froschteich gefallen ist. Leo kehrt erfolglos von Jasmins Auftrag zurück: Er sollte Nacktfotos von Francesco Fettucinis Freundin machen, doch Fettucini zog die Vorhänge zu. Jasmin glaubt, Leo lüge sie an, was sie nicht erträgt. Als Ersatz für Erwin springt Frau Graber ein, sehr zu Röbis Freude – bis sie mit einem Fotoapparat für Nachtaufnahmen vorausschauend seine Pläne durchkreuzt.
Erwin plant, den Elektroladen in einen Surviver-Shop umzuwandeln, während seine Mutter auf Kreuzfahrt ist. Jasmin und Leo helfen beim Schlussverkauf, doch eine finnische Zimmersauna und 50 Espressomaschinen von 1952 bleiben Ladenhüter. Frau Graber trainiert für die Senioren-Eisrevue, während Röbi bei der Räumung nur stört. Erwin schickt ihn daher als Begleitung zu Frau Graber, um sicherzustellen, dass sie auf dem dünnen Eis nicht einbricht. Alles scheint nach Plan zu laufen, und die Shop-Eröffnung rückt näher. Jasmin grübelt noch über ein Geschenk für die Party ihres Chefredakteurs. Doch dann bringt der Postbote ein Telegramm: Havarie der Kreuzfahrt vor den Philippinen…