Ischia ist vulkanischen Ursprungs, ein immergrünes Wanderparadies und zieht die Massen an. Procida mit seinen bunten Fischerhäuschen auf steilen Klippen ist das noch unentdeckte Kleinod. Beide Inseln wecken Sehnsucht nach Italien und dienten schon als Kulisse für Kinoklassiker. mareTV begleitet Unterwasserarchäologen beim Bergen römischer Weinamphoren, geht mit Hilfe eines schnüffelnden Vierbeiners auf die Suche nach Pottwalen, erntet im Garten eines alten Castello Artischocken, kocht in heißen Quellen Frühstückseier und besucht eine weltberühmte Seefahrtschule.
Knapp eine Stunde mit dem Zug und schon ist das altehrwürdige Seebad erreicht. Brightons Spitzname spricht Bände: London by-the-sea. Rund acht Millionen Besucher zieht es jedes Jahr in die sogenannte "Badewanne Londons", um vor viktorianischer Kulisse Sonne zu tanken, abzuschalten oder ziemlich wild Party zu machen. Aber irgendwie passt das alles gut zusammen: prunkvolle Palast-Architektur und bunte Strandhütten, Schampus und Fish 'n' Chips auf der Seebrücke und ein Blick in die Zukunft mit dem Wahrsager von der Brighton Pier.
Samsø zählt zu den sonnenreichsten Orten des Königreiches Dänemark. Die kleine Insel liegt zwischen der Ostküste Jütlands, der seeländischen Halbinsel Røsnæs und Fünen. Durch das besonders milde Klima gilt Samsø als "Gemüsegarten der Ostsee". Unter Energiefachleuten ist das Eiland längst über alle Grenzen hinaus bekannt. Hier nämlich wurde die Energiewende schon gemeistert. So pilgern jährlich Tausende Interessierte aus aller Welt hierher, um zu sehen, wie der Klimawandel ganz pragmatisch ausgebremst werden kann.
In Südkorea ist das Meer allgegenwärtig: Die 2500 Kilometer lange Küste mit ihren 4400 vorgelagerten Inseln prägt das ostasiatische Land. Alte Mythen und modernes Leben sind hier eng miteinander verwoben.
Historische Backsteinbauten, verträumte Fischerhäuschen und der breiteste Strand an der deutschen Ostseeküste, in Rostock mit seinem „Meeres-Stadtteil“ Warnemünde vereinen sich Hansestolz und Bäderromantik.
130 Kilometer Küstenlinie, umsäumt von über 300 Inseln: Helsinki, die nördlichste Hauptstadt der EU, vereint Großstadtflair und maritimes Naturerlebnis.
Die Slowenische Riviera ist eine der kürzesten Küsten Europas, gerade einmal 46,6 Kilometer lang. Kein Wunder also, dass jeder Zentimeter zum Baden genutzt wird. Ob am Sandstrand, an der felsigen Naturküste oder wahlweise an den Betonstränden. Sie sind ein Erbe aus sozialistischer Zeit, als Slowenien ein Teil Jugoslawiens war. 500 Jahre lang gehörte die Küstenregion zur Republik Venedig. Der Glockenturm von Piran sieht aus wie eine Miniaturausgabe des Campanile vom Markusplatz. Zur Begrüßung hört man hier häufiger Ciao als das slowenische Dober dan (Guten Tag).
Eine Küste mit einem Versprechen: Die Costa del Sol, die „Sonnenküste“, hat tatsächlich im Schnitt 320 Sonnentage im Jahr. Den klangvollen Namen ließ sich 1928 ein Hotelier einfallen, seitdem hat sich der andalusische Küstenabschnitt zu einer der beliebtesten Destinationen Spaniens entwickelt. Die vielen Hotelburgen sind nicht jedermanns Geschmack, doch an vielen Ecken hat sich die Costa del Sol ihren ursprünglichen Zauber bewahrt.
Wer Sand und Meer liebt, der liegt hier richtig: Der Bundesstaat Maranhão im Nordosten Brasiliens hat eine 640 Kilometer lange Küste. Die Hauptstadt São Luis liegt auf einer Insel, die denselben Namen trägt. Und entlang des Atlantiks erstreckt sich die wasserreichste Wüste der Erde: die Lençóis Maranhenses, eine riesige Dünenlandschaft, die weit ins Landesinnere reicht. 50 Meter hohe, schneeweiße Dünen umschließen hier Lagunen mit türkisblauem Wasser.
Der norwegische Archipel Spitzbergen liegt mitten im arktischen Ozean, eisig, sturmumtost und unwirtlich. Dennoch ist die Inselgruppe für viele Menschen aus der ganzen Welt ein Sehnsuchtsziel. Trotz der Abgeschiedenheit war Spitzbergen schon früh wegen seiner Rohstoffe im Visier zahlreicher Nationen. 1920 wurde Norwegen im Spitzbergenvertrag von Paris die Souveränität übertragen. Das Recht, auf Spitzbergen zu leben, zu arbeiten und eine Firma zu gründen, haben alle Bürger von Staaten, die diesen völkerrechtlichen Vertrag mittlerweile unterzeichnet haben.