Eine Box, darin ein Hinweis und Mona Vetsch zieht los. Wo in der Schweiz ihre Fahrt endet, weiss sie nicht. Sie weiss aber, dass sie drei Tage lang dort bleiben und leben wird. Ihr erstes Ziel ist die Krebsstation des Ostschweizer Kinderspitals in St.Gallen. Mona würde am liebsten wieder umkehren.
In der Blackbox findet Mona Vetsch eine Sonnencrème und eine Karte mit «Treffpunkt: Flughafen Zürich». Ab an den Strand? Fehlanzeige – sie landet auf der grössten Hochbaustelle der Schweiz. Dort wird sie von den Bauarbeitern nicht geschont und muss sogar eine eigene Mauer bauen. Ob das gut geht?
Eine Bushaltestelle in Zürich Wollishofen. Mona Vetsch wird von zwei ihr unbekannten Teenagern abgeholt. Es fallen kaum Worte, und selbst Mona ist für einmal sprachlos. Dann realisiert sie: Die beiden Jungen sind gehörlos.
04:30 Uhr: Anpfiff für Mona Vetsch vor dem SRF. Sie findet in der Blackox ein Paar Fussballstulpen. Das Wort Morgengrauen hat für sie plötzlich eine ganz neue Bedeutung. Fussball ist so gar nicht ihr Hobby. Aber wider erwarten landet sie nicht auf dem Rasen, sondern im Gemüse – als Erntehelferin.
Drei Tage, eine Reise, null Plan. Dieses Mal wird Mona Vetsch nach Luzern geschickt. Aber nicht ins Postkarten-Luzern. Mona landet in der Gassenküche, dem täglichen Treffpunkt für Sucht- und Armutsbetroffene. Was sie hier erlebt, ist harte Kost. Aber Teil unserer gesellschaftlichen Realität.