Draussen schlafen, Wurzeln essen und Wasser suchen: Als Teilnehmerin eines Survival-Trainings lernt Mona Vetsch, wie man in der Natur überleben kann. Eine lehrreiche Erfahrung nicht nur für Notfallsituationen, sondern auch fürs Leben.
Kaum angekommen, wird Mona beim Essen schon gebraucht. Die jungen Männer, die hier in der Mathilde Escher Stiftung wohnen, können sich aufgrund ihrer Muskelerkrankung kaum mehr bewegen. Mona wird in diesen drei Tagen gewissermassen ihre Hände sein.
Als Teil einer Bündner Jagdgruppe erkundet Mona Vetsch die Welt der Jäger. Dazu gehört das gesellige Hüttenleben sowie das frühe Aufstehen. Trotz ihrer Vorbehalte gegenüber dem Tiere töten, lässt sich Mona Vetsch vom Jagdfieber anstecken. Doch beim Ausnehmen der Beute kommt sie an ihre Grenzen.
Zum ersten Mal bei «Mona mittendrin» ist Mona Vetsch ausserhalb der Schweiz unterwegs – in einem Lastwagen quer durch Europa. An der Seite von den Fahrerinnen Janina und Jasmin erlebt Mona Vetsch hautnah mit, wie viel der Alltag auf der Strasse mit der vielbesungenen Trucker-Romantik zu tun hat.
Beten und Arbeiten: Das ist der Leitsatz der Benediktinerinnen im geschlossenen Kloster St. Andreas in Sarnen OW. Mona Vetsch taucht in eine ihr völlig unbekannte Welt ein und macht eine innere Reise durch, von grosser Skepsis hin zur Einsicht, dass Orte wie diese für viele Menschen wichtig sind.
Grimmialp, 1700 m ü. M.: «Hier wäre eine blaue Piste, aber im Moment ist es eine grüne», sagt Oskar Wyss als er mit Mona Vetsch über die Alpenwiese läuft. Es ist Anfang Januar 2023, kein Schnee weit und breit. Die Grimmialp ist eines von vielen Skigebieten, die unter dem miserablen Winter leiden.
720'000 Menschen in der Schweiz sind von Armut betroffen. Eine erschreckend hohe Zahl für dieses reiche Land. Mona Vetsch taucht ein in die verborgene Welt armutsbetroffener Menschen und lernt dabei Persönlichkeiten kennen, die ihr Leben mit wenig Geld, aber mit viel Würde meistern.
Die Zahnarztpraxis – ein Ort, den alle besuchen, jedoch nur zähneknirschend. Mona Vetsch wechselt die Seite und übernimmt den Job als Dentalassistentin. Nicht bei irgendeinem Zahnarzt, sondern bei Dr. Asper. Dieser hat seine Praxis an der Zürcher Langstrasse. Entsprechend bunt ist seine Klientel.
Mona Vetsch taucht im Ballett Zürich in die Welt der Pirouetten und Spitzenschuhe ein. Als Mädchen hat sie selbst von einem Leben als Ballerina geträumt. Bis heute ist sie fasziniert von der Ästhetik des Balletts. In ihrem Kopf aber auch all die Klischees – von Drill, Magersucht bis Psychoterror.