Der erste Arbeitstag als Polizist beginnt für den jungen Felix Kandler noch vor Dienstantritt mit Verdruss: Seine Neuperlacher Clique, die ihn Fexer nennt, erwartet ihn, um ihn im Autokonvoi an seinen Arbeitsplatz in der Münchner Innenstadt zu chauffieren – und zwar so, dass er garantiert zu spät kommt. Zur Clique gehören Anführer Zagreb, Felix’ langjähriger Partner beim gemeinsamen Glücks- und Falschspiel, Felix’ Jugendliebe Lilo, die beiden Türken Achmed und Hüseyin sowie Sepp, der Niederbayer. Alle sind sauer auf den Fexer, weil er nicht mehr mit ihnen gemeinsame Sache machen will. Diesen Verrat wollen die Freunde ihm heimzahlen.
Es ist Hochsommer: Xaver Bartl hat Spätschicht und nachmittags besucht ihn seine Freundin Maria Welsinger. Seine Schwester Irmi ist verärgert über diese regelmäßigen Schäferstündchen in ihrem Hotel. Deswegen gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen den Geschwistern, in die sich der zufällig vorbeikommende Sebastian Weil, Xavers Freund, einmischt. Gleichzeitig beobachtet Felix Kandler in Neuperlach auf seinem Weg zum Dienst seine Freundin Lilo und eine Gruppe Sprayer bei den Vorbereitungen auf eine Graffiti-Aktion. Felix versucht vergeblich, Lilo von ihrem Vorhaben abzubringen.
Während Xaver Bartl versucht, der Stadelheim-Band seine Vorstellung einer „g’scheiten Musik“ zu vermitteln, erhält Felix Kandler zu Hause überraschend einen Anruf von Kriminaldirektor Mezger. Daraufhin ist Felix sauer auf seine Mutter, die ganz offensichtlich hinter seinem Rücken gemeinsame Sache mit Mezger gemacht hat, um seiner Karriere auf die Sprünge zu helfen. Dabei möchte Felix nichts anderes sein als ein ganz normaler Polizist. Von der Tankstelle gegenüber beobachten Zagreb und Lilo, wie Felix von Roland Mezger mit dem Auto abgeholt wird. Der Kriminaldirektor bringt ihn zu Peps Zoller, der bei der Polizei Fachmann für illegales Glücksspiel ist. Hier soll Felix getestet werden, wie gut er wirklich mit gezinkten Karten und Würfeln umgehen kann. Mezger und Zoller beschließen, Kandler in jedem Fall später in Zollers Abteilung zu übernehmen.
Oberamtsrat Rudolf Kalisch hat eine Ampel umgefahren und wird mit leichter Gehirnerschütterung notärztlich versorgt. Während Xaver Bartl und Felix Kandler die Personalien von Kalisch aufnehmen, bemerken der U-Bahn-Heinzi und seine Frau Isolde, die zufällig am Unfallort vorbeikommen, wie jemand einen Aktenkoffer aus dem offenen Kofferraum des Unglücksautos klauen will. Durch Heinzis beherztes Eingreifen wird der Täter in die Flucht geschlagen. Isolde nimmt den Aktenkoffer an sich und hält ihn noch immer in der Hand, als längst alles vorbei ist. Heinzi und Isolde sind davon überzeugt, dass sie beim Mittagessen Xaver Bartl in der „Trattoria 30 %“ treffen, wo sie ihm den Aktenkoffer übergeben wollen. Xaver und Felix erhalten allerdings erneut einen Funkruf, denn im Hotel am Markt sitzt seit zwei Stunden ein auffällig unauffälliger Mann und spricht kein Wort. Xavers Schwester Irmi ist dieser „Mr. Nobody“ unheimlich. Deshalb nimmt ihn Xaver mit aufs Revier.
Es ist Nacht in München. Hans Kneidl und Sandra Holzapfel beobachten einen betrunkenen Autofahrer, der in Schlangenlinien die Maximilianstraße entlang Richtung Landtag fährt. Es handelt sich um den Fahrlehrer Werner Vogeser und seien Schüler Rudolf Grasberger. Jeder von ihnen hat über zwei Promille intus. Der für die Aufnahme des Vorfalls zuständige Kollege auf dem Revier 7 hat sich bereits für den Feierabend fein gemacht: Der sonst so introvertierte Karl Haun erscheint im schwarzen Anzug, mit Lacklederschuhen und rotem Einstecktuch und ist auf dem Weg in seinen Tango-Club. Revierleiterin Thekla Eichenseher kann nicht glauben, dass Haun die Frauen beim Tango richtig gut führen kann. Bei seiner Ehre gepackt, fordert er die Revierleiterin zum Tanz auf und tritt den für alle überraschenden Gegenbeweis an.
Felix Kandlers Mutter macht sich Sorgen. Hans Kandlbinder, genannt der „Baron“, ist zurückgekehrt. Er war und ist der Drahtzieher hinter dem Falschspielring, für den Felix und Zagreb gemeinsam gearbeitet haben. Nun befürchtet Christine Kandler, dass ihr Sohn rückfällig wird, denn der „Baron“ hat noch eine alte Rechnung mit Felix zu begleichen. Es geht um 65 000 Euro, die Felix vom Zagreb als Überbringer aufgezwungen werden, denn der hofft dadurch auf die Rückkehr seines Freundes ins Zockermilieu. Felix erzählt seinem Kollegen Xaver Bartl, in welchen Schwierigkeiten er steckt und auch, dass er endlich Ruhe haben will vor den Schatten seiner Vergangenheit. Xaver bietet ihm spontan Hilfe an und beide machen sich auf den Weg zum „Baron“ und dessen Schwester Gerlinde. Gleichzeitig nehmen sie Kontakt zu Kriminaldirektor Mezger auf und erläutern ihm ihren Plan.
Das drückt gewaltig: Udo Grübner ist seiner Schwester Frieda beim Einparken am Viktualienmarkt mit dem Hinterreifen auf den Fuß gefahren. Zum Glück sind die Polizisten Xaver Bartl und Felix Kandler nicht weit und befreien die verzweifelte Frau aus ihrer schmerzlichen Situation. War es Unfall oder pure Absicht ihres Bruders? Nach widersprüchlichen Aussagen der Geschwister schleppen Xaver und Felix den Übeltäter zur Klärung des Falles aufs Revier. Xaver Bartl plagen ganz andere Probleme: Er gerät bei der eigenen Schwester durch die Machenschaften ihres Freundes Lutz Bärwald unter Druck. Der international erfolgreiche Architekt beeinflusst Irmi Bartl unablässig dahingehend, das familieneigene Hotel für viel Geld umbauen zu lassen. Als Erstes soll sie den alten Plunder im Frühstücksraum aus dem Haus werfen und am besten ihren Bruder Xaver hinterher! Wie bekommt Xaver diesen G’schaftlhuber aus dem Haus, solange seine Schwester so verliebt ist?
Magdalena, die Bedienung in der „Trattoria 30 %“, hat wegen der Romanze mit Felix Kandler ihren Freund verlassen. Zum Entsetzen von Fale steht sie eines Abends mit Sack und Pack vor seiner Tür und sucht Unterschlupf in seiner großen Wohnung über der Trattoria. Gerade hat die U-Bahn-Isolde ihrem Mann eröffnet, dass sie befördert werden soll, während er sich bereits auf seine Pensionierung vorbereitet. Dementsprechend schlecht ist Heinzis Laune, als sie in der Trattoria eintreffen. Sie verschlechtert sich zusehends, als Fale ihn um Mithilfe beim Bedienen bittet, denn in der Trattoria geht es drunter und drüber. Magdalena ist ausschließlich mit ihrem Umzug beschäftigt, den sie mit Hilfe von Waste und Felix und einigen seiner Kollegen bewältigt.
Xaver Bartl hat Sehnsucht nach „seiner“ blonden Traumfrau, die in Richtung St. Petersburg abgereist ist. Passend zu seiner Gemütslage versucht er, die Häftlings-Big-Band in Stadelheim dahingehend zu motivieren, „Natalie“, das schöne Chanson von Gilbert Bécaud, zu spielen. Doch die Musiker kennen weder das Lied noch musizieren sie nach Xavers Vorstellungen. Daraufhin reduziert er die Gruppe auf Klavier, Bass, Gitarre und den Sänger Burt. Sie proben nun den Titel „Georgia on my mind“. Danach bringt Fritz, der Wachmann, Xaver zurück zum Ausgang. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe weiß gekleideter Frauen, die in Stadelheim die Gänge reinigen. Unterliegt Xaver einer Halluzination oder ist eine dieser Frauen „seine“ Angebetete?