Laut dem Londoner Dossier Center halten sich in den skandinavischen Ländern russische Diplomaten auf, die enge Verbindungen zu russischen Geheimdiensten haben. Ihre Spionage-Ziele: Industrie, Infrastrukturen und Politik. Eine Gruppe skandinavischer Journalisten startet die Recherchen über Putins Spione in Dänemark, Norwegen und Schweden.
Ein mutmaßliches russisches Spionageschiff fährt in dänische Gewässer ein. Die dänischen Journalisten machen sich sofort auf den Weg, um es zu filmen. An Bord entdecken sie bewaffnete Besatzungsmitglieder. Als sie mit Experten die Schiffsroute überprüfen, fällt auf: das Schiff ist an Windparks in Skandinavien, Großbritannien und den Niederlanden langsam vorbeigefahren.
Russische Marineschiffe hielten sich im Juni und September 2022 an den Nord Stream-Pipelines auf. Das erste Schiff hielt sich an der späteren Explosionsstelle auf, das zweite Schiff 24 Stunden lang nordöstlich von Bornholm. Parallel dazu recherchieren die Journalisten über pro-russische Propaganda in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland.