Verrostete Wracks im Wüstensand: Satellitenaufnahmen aus dem Jahr 2005 belegen eine der größten von Menschen verursachten Umweltkatastrophen der vergangenen Jahrzehnte. Die Bilder stammen aus Kasachstan, einem Anrainerstaat des Aralsees. Das Gewässer war mit einer Ausdehnung von fast 70 000 Quadratkilometern früher der viertgrößte Binnensee der Erde. Doch wo einst die Wellen an die Ufer schlugen, erstreckt sich heute nur noch mit Gestrüpp bedecktes Ödland.
Meteorologen entdecken auf dem Radar über Huntsville im US-Bundesstaat Alabama einen mysteriösen Fleck. Die Stadt liegt mitten in der Tornado-Zone, deshalb befürchten die Bewohner der Region das Schlimmste. Doch am Himmel sind keine Gewitterwolken zu sehen. Dieser Umstand gibt den Wissenschaftlern Rätsel auf: Wie lässt sich das seltsame Phänomen erklären?
Experten der NASA erforschen mithilfe eines Satelliten eine Gravitationsanomalie in der Antarktis. Bei ihren Analysen entdecken die Wissenschaftler tief unter dem Eis von Wilkes Land einen 480 Kilometer breiten Krater, der mit großer Wahrscheinlichkeit vor circa 250 Millionen Jahren durch den Einschlag eines riesigen Meteoriten verursacht wurde. Die Katastrophe hatte dramatische Folgen für das Leben auf der Erde und liefert eine plausible Erklärung für ein Massensterben, dem damals fast alle bekannten Arten zum Opfer fielen.
Im Pazifischen Ozean taucht wie aus dem Nichts plötzlich eine neue Insel auf. Nur wenige Monate zuvor zeigten Satellitenaufnahmen an selber Stelle nur das offene Meer. Zudem ist das Eiland, wie man zunächst vermuten könnte, nicht vulkanischen Ursprungs. Doch wenn das Stück Land tatsächlich von Menschenhand aufgeschüttet wurde, wirft der Sachverhalt Fragen auf ?
Beim Flug über die Küste von Cardigan im Norden von Wales macht ein Archäologe eine ungewöhnliche Entdeckung. Seine Aufnahmen zeigen zwei große Steinmauern, die sich bis ins Meer erstrecken. Handelt es sich bei der V-förmigen Anlage, die so groß ist wie drei Spielfelder beim American Football, um die Überreste eines versunkenen Königreichs namens Cantre’r Gwaelod?
Er war ein gefürchteter Krieger, ein exzellenter Taktiker und er schuf das größte zusammenhängende Reich der Weltgeschichte: Dschingis Khans Reiterhorden eroberten ein Gebiet, dass sich von Ostasien über die russischen Steppen bis nach Osteuropa und den Nahen und Mittleren Osten erstreckte. Doch wo wurde der mächtige Herrscher begraben?