Gisi lockt Rita und Horst in ihren Keller. Angeblich sollen die beiden ihr beim Entrümpeln helfen. Doch in Wirklichkeit will Gisi Horst ein altes schrottreifes Motorrad verscherbeln. Der sieht nicht ein, warum er den Müll kaufen soll und lehnt zuerst ab. Nachdem Rita ihn eindringlich darum bittet, bietet Horst Gisi schließlich 800 Mark. Später, in seiner Motorradwerkstatt, stellt er jedoch überrascht fest, dass es sich bei dem Teil um eine „Dunstall Norton“ handelt, ein seltenes Liebhaberstück, das nach der Restauration mindestens 15.000 Mark bringt. Ein super Geschäft! Rita erwartet jetzt, dass Horst Gisi am Gewinn beteiligt. Doch der lehnt ab. „Geschäft ist Geschäft!“. Als Gisi davon erfährt, gibt sie Rita die Schuld für alles und kündigt ihr die Freundschaft.
Rita wundert sich. Seit ein paar Tagen ist Sandra wie ausgewechselt, sie ist fröhlich, nett und lobt sogar ihre Mutter. Wie sich herausstellt, hat die gute Laune einen Namen: Eike! Sandras erster richtiger Freund. Wahrend sich Rita für Sandra freut, läuten bei Horst sofort die Alarmglocken. Sein kleines Baby hat einen Freund? Eines Abends verpasst Eike den letzten Bus, so dass er bei Kurses übernachten muss. Sandra bittet Rita darum, dass Eike mit ihr in einem Bett schlafen darf. Rita willigt ein. Doch was wird Horst dazu sagen?
Sollte die von der Konzernleitung angekündigte Inspektion im Trispa-Supermarkt eine Reaktion auf Ritas „liebevollen Umgang“ mit den Kunden sein? Doch statt des erwarteten kompromisslosen Inspekteurs, trifft die charmante zielstrebige Frau Stöhr ein. Sie interessiert sich nicht für irgendwelche Vorfälle, sondern für den ganzen Laden und besonders für Herrn Schumann. Sie recherchiert nämlich den geeigneten Testmarkt zur Einführung eines neuen Knusperriegels, beworben mit dem originellen Werbeslogan „Lass uns poppen!". Da Schumann von der Werbeaktion nichts weiß, hält er Frau Stöhrs wiederholt vorgetragenen Slogan „Lass uns poppen“ für eine unmissverständliche Aufforderung. Für Schumann ist ganz klar, sie will ihm an die Wasche. Schumanns einzige Rettung ist Rita. Nur sie kann ihn vor dieser sexbesessenen Mitarbeiterin der Konzernleitung retten. Mit der Videokamera im Schrank versteckt, soll Rita die Sexattacke filmen...
Schumann hat die Belegschaft des Trispa-Supermarkts zu „Dr. Steiners Seminar zur Förderung der Gruppendynamik" angemeldet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, als Gisi ein Telefongespräch zwischen Bernie und dem Tierarzt seiner Mutter missversteht. Sie glaubt, Bernies Mutter sei todkrank und erzählt das brühwarm Rita. Rita kann das nicht glauben, schließlich verhalt sich Bernie ganz normal. Bei einer Gegenüberstellung kommt heraus, dass Gisi anscheinend doch Recht hatte. Und es kommt noch schlimmer: Bernie erzählt,„sie“ ist gestorben. Voller Anteilnahme schickt Rita Bernie nach Hause. Schumann ist außer sich über diese Kompetenzüberschreitung. Sie bläst die Fortbildung kurzerhand ab, damit sie und die gesamte Belegschaft an der Beerdigung teilnehmen können. Reumütig fährt Schumann hinterher, weil er erkannt hat, dass Rita Recht hatte. Was beide allerdings nicht wissen, ist, nicht Bernies Mutter ist gestorben, sondern ihr Katze.