Nora und Lasse
Nora rollt mit ihrem Campingbus in Lüneburg an und fällt gut gelaunt in Lasses Kiosk ein. Doch der kann mit der attraktiven, aufgeschlossenen Frau nichts anfangen. Zumal sie sich von seiner Knurrigkeit nicht beirren lässt. Viel zu sehr freut sie sich auf die neue Stadt und den neuen Arbeitsplatz in der Buchhandlung Preetz. Doch die ist geschlossen, der Inhaber kürzlich verstorben – was nun?
Nora kann nicht fassen, dass sich ihre Pläne plötzlich in Nichts auflösen und sie ohne Job und ohne Wohnung in Lüneburg gestrandet ist. Sie weiß nicht weiter und findet erst wieder zur Ruhe, als sie sich in ihre geliebten Bücher vertieft. Was Lasse stresst: Er kabbelt sich mit Nora, die mit ihrem Campingbus und ihren Büchern den Zugang zum Kiosk zubaut. Und damit Thomas ihm seine Steuererklärung macht, muss er auch noch Johanna vorspielen, mit Thomas in einer Männer-WG zu wohnen.
Henri ist begeistert von Carla und ihren Kochtipps. Kurzerhand sagt er seine Schichten in Gärtnerei und Imbisswagen ab, um mit Carla in der Heide Sauerampfer zu pflücken. Als Henri dem sitzengelassenen Theo begeistert davon berichtet, wird dem klar: Henri hat sich in Theos Stiefmutter verliebt.
Lasse fühlt sich zusehends von Mira bedrängt, da kommt ihm der WG-Bluff mit Thomas ganz gelegen. Auch wenn sich Johannas Verdacht vom Männerpärchen Thomas und Lasse in großer Heiterkeit auflöst, wird die Beziehung mit Mira immer schwieriger – bis er sich spontan von ihr trennt.
Um seine Widersacherin auszuschalten, will Thomas Simone Mauscheleien beim Ausbau des Flüchtlingsheims nachweisen. Simone kontert und lässt ihm durch die Presse unterstellen, er schustere seinem "Spezi" Lasse verbotenerweise Flüchtlinge als Arbeitskräfte zu. Als Thomas herausfindet, dass Simone selbst Gesellschafterin des Heimbetreibers ist, holt er zum finalen Schlag gegen sie aus. Doch Simone ist wiederum schneller.
Nora erfährt von Johanna, dass Lasse der bekannte Fotoreporter Lasse Petersen ist. Aber warum macht er daraus so ein Geheimnis? Wichtiger ist jedoch, dass Nora dringend einen Job sucht, der die Zeit bis zur Übernahme der Buchhandlung finanziell überbrückt. Nichts ahnend bewirbt sie sich – ausgerechnet bei Lasse.
Da Lasse ihr den Job im Kiosk nicht gibt, muss Nora den Start des Buchladens beschleunigen. Zu ihrer Überraschung kommt Simone ihr sofort mit den Mietkonditionen entgegen. Doch als Simone die Vertragsunterzeichnung medienwirksam ausschlachten will, weigert sich Nora. Sie will weder Fotos noch einen Artikel. Unter Druck zerreißt sie den Mietvertrag.
Nora flieht panisch vor Simones Presseleuten. Lasse respektiert, dass Nora den Grund dafür nicht nennen will. Als später ihr Campingbus vor dem Kiosk abgeschleppt wird, ist sie jedoch sauer auf Lasse, weil er sie nicht gewarnt hat. Nun hat sie keinen Schlafplatz mehr! Doch Lasse bietet ihr seine Wohnung an.
Um Elianes klammer Wäscherei den lukrativen Auftrag des Hotels zuzuschanzen, "entführen" Theo und Henri die "Drei Könige"-Wäsche und lassen es so aussehen, als habe die Konkurrenz diese verschlampt. Als Eliane davon Wind bekommt, ist sie entsetzt.
Simone attackiert weiterhin Thomas´ Flüchtlingspolitik. Als Erika überfallen wird und Simone Stimmung gegen die Asylbewerber macht, greift Thomas mit Hilfe eines Fotos, das Torben gemacht hat, zu einem Bluff. Wird Thomas' Plan aufgehen und Simone freiwillig den Stadtrat verlassen?
Lasse und Nora haben sich durch das gemeinsame Rollschuhlaufen etwas besser kennengelernt, sodass Lasse ihr den Aushilfsjob im Kiosk nun doch anbietet, was Nora gern annimmt. Als dann Carla in den Kiosk kommt, stutzt sie: Nora kommt ihr sehr bekannt vor…
Nora streitet Carlas Vermutung, dass sie sich aus Jugendzeiten kennen, strikt ab. Aber Carla bleibt bei ihrem Gefühl - bis Torben herausfindet, dass die vermeintliche Jugendfreundin bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Untröstlich entschuldigt sich Carla bei Nora.
Auch wenn Nora abstreitet, Carla aus Jugendzeiten zu kennen, spricht ja nichts gegen eine "neue" Freundschaft. Bis Carla eine charakteristische Narbe an ihr entdeckt, die ihre Jugendfreundin ebenfalls hatte. Jetzt ist sich Carla sicher – und irritiert ...
Merle und Inge sind entsetzt, als Erika zu Susann nach Vietnam reisen will. Wegen einer früherer Denguefieber-Infektion kann das tödlich für sie enden. In letzter Not bringt Merle Susann heimlich dazu, Erika den Besuch abzusagen. Doch Erika kommt dahinter und zieht verärgert die Konsequenz: Sie verlässt Merle und die Gärtnerei – und vielleicht auch Lüneburg?
Schweren Herzens schreibt Nora einen Abschiedsbrief und will unerkannt aus der Stadt verschwinden. Doch durch Zufall trifft sie noch einmal auf Carla, die ihr versichert, dass sie ihr vertrauen kann, damals wie heute. Schließlich überwindet sich Nora und beschließt, Carla ihre Geschichte zu erzählen.
Nora gesteht zum ersten Mal in ihrem Leben gegenüber Carla, was ihr Geheimnis ausmacht, und macht ihr klar, dass nicht nur ihr, sondern auch Carlas Leben in Gefahr ist, falls jemand von ihrer wahren Identität erfährt. Carla verspricht, absolut zu schweigen. Nora ist nach dieser Beichte erleichtert, endlich wieder ein bisschen sie selbst sein zu können, und entscheidet sich, in Lüneburg zu bleiben.
Durch einen Streich der Kollegen versteht Henri schon am ersten Arbeitstag, dass er in der Küchenhierarchie ganz unten steht. Am liebsten würde er alles wieder hinschmeißen. Als Volker ihn wieder aufbauen will, fühlt der sich von seinem „übermenschlichen" Bruder angegriffen. Volker soll seine Sachen packen und gehen - Henri will ihn hier nicht mehr sehen.
Carla ist glücklich, ihre beste Jugend-Freundin wiedergefunden zu haben. Auch Nora tut es gut, sie öffnet sich und erzählt von ihrer Tochter Edda. Doch die Gegenwart bleibt kompliziert, vor allem durch Torben, der erfährt, dass es eine LKA-Akte über Nora Franke gibt und Carla damit in einen Loyalitätskonflikt bringt.
Kaum ist Ben aus New York zurück, kauft er sich einen alten Chopper, mietet Gunters Werkstatt-Schuppen und steigt nach einem heißen Flirt mit Simone ins Bett. Härter hätte er Nachbar Thomas nicht treffen können.
Lasse beweist sich als versierter Astrologie-Kenner, als er nur anhand von Noras Charaktereigenschaften ihr Sternzeichen errät. Leider ist es das von ihrer wahren Identität. Als Torben eine Sternzeichen-Löwe-Kette bei Nora findet, obwohl sie offiziell im Mai geboren ist, wird er wieder misstrauisch. Ist Nora wirklich die, die sie behauptet zu sein?
Torben lässt der Fall "Nora Franke" – zum Leidwesen von Carla – keine Ruhe. Als er von der angeblich 70-jährigen "Nora Franke" angerufen wird, bleibt er misstrauisch und will sie sehen. Gerade als er auf der Suche nach ihr aufbrechen will, steht die ominöse alte Nora Franke vor seiner Tür.
Mit Hilfe einer ehemaligen Beamtin vom LKA, die sich als 70-jährige Nora Franke ausgibt, kann Torben beruhigt werden. Carla und Nora sind froh, dass Torben seine Verdächtigungen endlich einstellt.
Ben gibt Thomas bei dessen Auseinandersetzung mit Simone zwar recht, aber privat steht er zu Simone. Jedoch auch Ben hat mitbekommen, dass zwischen Simone und Eliane Spannungen herrschen, was Simone jedoch leugnet. Ben hakt es unter "Eifersucht" ab. Als aber Eliane eine Bluse nicht rechtzeitig für ihre Talk-Show fertig hat, verliert Simone die Contenance und wird Eliane gegenüber rassistisch ausfällig. Ben ist schockiert, und Eliane fordert eine klare Haltung von ihm.
Durch den Streit im "Drei Könige" wird Lasse an seine Vergangenheit erinnert. Er will sich ein paar Tage zurückziehen, um seine Gedanken zu ordnen. Nora ahnt, dass es in seinem Leben ein traumatisches Ereignis gegeben hat. Aber Lasse wurmt auch, dass Volker ständig um Nora herumscharwenzelt. Diesem Schnösel wird er Nora nicht überlassen!
Lasse begreift, dass er sich in Sachen Nora mehr ins Zeug legen muss. Durch einen Hinweis von Thomas sieht er einen Weg, Nora seine Zuneigung zu zeigen. Nora gibt gegenüber Carla zu, dass Lasse zwar ihr Typ ist, sie aber keine Lust auf komplizierte Männer hat. Umso berührter ist sie, als Lasse eine Überraschung für sie hat.
Lasse begreift, dass er sich in Sachen Nora mehr ins Zeug legen muss. Durch einen Hinweis von Thomas sieht er einen Weg, Nora seine Zuneigung zu zeigen. Nora gibt gegenüber Carla zu, dass Lasse zwar ihr Typ ist, sie aber keine Lust auf komplizierte Männer hat. Umso berührter ist sie, als Lasse eine Überraschung für sie hat.
Erika lässt sich unwillig auf den therapeutischen Segelflugkurs ein, auch weil sie hofft, Merle und Inge endgültig zu überzeugen, nicht posttraumatisiert zu sein. Als in der Gärtnerei plötzlich aus einer exotischen Pflanze eine Bananenspinne kriecht, ist Inge entsetzt. Die sind hochgiftig! Erika unterschätzt die tödliche Gefahr und schreibt Inges Hysterie ihrer Spinnenphobie zu. Doch dann wird Erika von der Spinne gebissen.
Thomas wird auf Simones Hintertreiben in der Presse angefeindet. Volker rät ihm, das Projekt Salzmuseum voranzutreiben und Simones Streitereien zu ignorieren. Als das Bauamt erst nach Verzögerung die Unterlagen schickt, scheint das Projekt nun deutlich günstiger zu realisierbar zu sein als unter seinem Vorgänger. Thomas ahnt nicht, dass er direkt in Simones Falle tappt.
Thomas ahnt nicht, dass Simone ihm bei der Kostenplanung des Salzmuseums mit versteckten Kosten für eine Tiefgarage ein Bein stellt. So erwischt es ihn kalt, als sie ihn auf einer Pressekonferenz der Wählertäuschung bezichtigt und sofortige Neuwahlen fordert ...
Lasse mischt sich als Konsequenz nicht mehr in Noras Privatleben ein, schon gar nicht, wenn es um Edda geht. Nora bedauert seine Zurückhaltung und trauert insgeheim auch dem romantischen Date nach, das sie sich selbst vermasselt hat. Als jedoch aus einem "Dinner for friends" ein Treffen zu zweit wird, geben die beiden endlich ihrer Leidenschaft nach ...
Nach der gemeinsamen Nacht mit Lasse tritt Nora auf die Bremse. Sie fürchtet sich davor, jemanden wieder in ihr Leben und ihr Herz zu lassen. Zu groß ist das Risiko, dass ihr Geheimnis enttarnt wird und sie in Gefahr gerät. Aber Lasse bittet Nora um Klarheit ...
Henri ist unglücklich verliebt in Edda und schreibt ihr im Wechselbad der Gefühle ein Liebesgedicht – das Edda durch Zufall findet und es völlig erstaunt Theo zuschreibt. Theo klärt dieses Missverständnis natürlich nicht auf und steigt durch seine vermeintliche Dichtkunst gewaltig in der Achtung von Edda ...
Nora ist irritiert, dass Lasse beim Essen mit Edda einfach verschwunden ist. Sie zweifelt jetzt sehr an der Möglichkeit, mit Lasse jemals eine Beziehung führen zu können. Zudem gerät Nora in einen Streit mit Thomas' Kulturreferentin, die sich dem Literaturfestival verweigert. Nora will ihren Organisationsauftrag abgeben, was Thomas dazu bringt, Druck zu machen. Dabei stellt sich heraus, dass niemand anderes als Simone dahinter steckt.
Der Wäschereikonkurrent hat Eliane im Visier. Sie will mit ihm sprechen, doch dann kommt es anders: Er hat sie bei der Polizei angezeigt und verklagt sie auf Schadenersatz!
Die Vorwürfe gegen Simone bringen jetzt auch Ben zum Nachdenken. Schließlich findet er ein Indiz dafür, dass Simone auch ihn belogen hat. Ben wirft ihr bitter enttäuscht vor, Etikettenschwindel auf Kosten von sozial Schwachen zu betreiben ...
Volker kann zwar Merle mit einem gemeinsamen Fallschirmsprung versöhnen, aber sein Verhältnis zu Thomas bleibt angespannt, weil er ihn mit immer neuen fragwürdigen Strategien in den Fokus der öffentlichen Kritik zieht. Thomas ist genervt – und zieht die Konsequenz ...
Volker kann seinen Rauswurf im Rathaus nicht eingestehen, bemüht sich aber um Contenance. Doch irgendwann hat er seine Wut nicht mehr im Griff und schmettert eine Vase an die Wand – ausgerechnet in dem Moment, als Merle zu ihm kommt. Als Volker wieder versucht, rhetorisch versiert auszuweichen, reicht es Merle ...
Ben will sich aus Simones Politik heraushalten, doch durch einen versehentlichen Handytausch und ein fragwürdiges Paket kann Ben die Augen nicht länger vor ihrem Etikettenschwindel verschließen. Simone gibt alles zu und setzt wieder auf Verführung ...
Ben kann Simones Machenschaften nicht mehr tolerieren und beendet das Verhältnis zu ihr. Dennoch lässt er sich ein letztes Mal von Simone verführen – um dann die Korrespondenz von ihrem Laptop kopieren ...
Nora und Lasse genießen ihre wachsende Nähe. Lasse glaubt schon, sein Imani-Trauma durch Nora überwunden zu haben. Doch als Edda versehentlich einen Film mit unentwickelten Fotos von Imani zerstört, rastet Lasse zu Noras Entsetzen völlig aus.
Simone ist auf Rache aus, während Ben eher Mitleid empfindet. Er bittet Thomas, auf die Anzeige gegen Simone zu verzichten, aber der lehnt ab. Umso geschockter ist Ben, als er zur Vertragsunterzeichnung bei seinem neuen Windpark-Job von Simone empfangen wird, die vor seinen Augen seinen Arbeitsvertrag zerreißt.
Als Edda eine Nacht unangekündigt nicht nach Hause kommt, reagiert Nora panisch und fürchtet einen Zusammenhang mit dem Einbruch in ihren Bus. Nur Carla kann sie ihre Angst schildern, dass ihre Verfolger sie aufgespürt haben. Lasse jedoch ist sensibel genug, um zu erahnen, dass Nora ihm ihre wahren Sorgen vorenthält, und spricht sie direkt darauf an ...
Merle gefällt es schon, dass Volker ihr gegenüber Schwäche zeigt. Doch sie bekommt einen Dämpfer, als sie von einem erneuten Treffen zwischen Volker und Simone erfährt. Merle zieht sich zurück, als Volker sich ihr nicht offenbaren will, obwohl er bei diesem Treffen Simone ein knallhartes Ultimatum stellt ...
Nora und Thomas sind besorgt, weil Lasse die letzten Fotos von Imani entwickelt hat und sich verschließt. Carla rät Nora, Lasse Zeit zu lassen, aber Lasse braucht nicht lange und teilt seinen Schmerz mit ihr. Erleichtert will Nora mit Lasse, Edda und Theo einen entspannten Badetag verbringen. Plötzlich droht Edda zu ertrinken.
Nachdem Edda fast ertrunken wäre, kümmern sich alle liebevoll um sie. Ein Kinoabend zu dritt wird geplant, doch da streikt Theos Grill und er muss sich kümmern. Für Henri ist es eine Horrorvorstellung, zwei Stunden neben seiner Traumfrau im Kino zu sitzen. Er zieht sich zurück, was Edda maßlos ärgert. Sie stellt ihn zur Rede – und küsst ihn unvermittelt.
Eliane und Analena stehen ohne es zu wollen auf Kriegsfuß, weil jede falsch versteht, was die andere macht. Als Eliane eine Versöhnung beginnen und ihrer Mutter als Geste der Zuneigung einen neuen Koffer schenken will, wertet Analena das als Rauswurf und will auf der Stelle abreisen.
Lasse nimmt bewegt das symbolträchtige Geschenk von Baakir entgegen – die Uhr, die Imani bei ihrem Tod getragen hat. Da erfährt Nora, dass Baakir über den Tod seiner Schwester von falschen Geschehnissen ausgeht, die ihn bis heute quälen. Sie legt Lasse nahe, die Wahrheit zu sagen. Baakir ist geschockt und wirft Lasse vor, Schuld am Tod der geliebten Schwester zu sein.
Merle versucht, Distanz zu Volker zu wahren, und redet ihn sich deshalb schlecht. Aber Inge rät ihr, sich nicht durch zu viel Vorsicht ein neues Glück zu verwehren. Als Volker ihr vorwirft, dass sie stur ihre Vorurteile pflegt, gerät Merle ins Nachdenken.
Henri hat Edda seine Liebe gestanden, und sie gibt seinem Drängen nach. Als Theo davon erfährt, ist er so stinksauer, dass er Henri niederschlägt. Während Edda in ihrem Gefühlschaos am liebsten mit beiden Jungs zusammen wäre, brauchen Theo und Henri Klarheit: Sie muss sich für einen von beiden entscheiden.
Lasse wehrt sich tapfer gegen seine Schuldgefühle gegenüber Imani, er will an eine Zukunft mit Nora glauben. Als er in hilflosem Aktionismus einen gemeinsamen Urlaub plant und ihr seine Unterstützung bei den Büchertagen zusichert, ist Nora überzeugt, die Krise gemeinsam mit ihm überwinden zu können. Umso härter trifft es sie, als Lasse vor seiner vermeintlichen Schuld kapituliert – überzeugt, sein Recht auf Glück verwirkt zu haben.
Nora leidet unter der Trennung von Lasse. Auch die Vorbereitung für die Büchertage ist keine Ablenkung, denn Kulturreferentin Niemann bringt Noras sorgfältige Planungen durcheinander, indem sie eigenmächtig die Lesung von Carlos Carón, der Nora ausdrücklich um eine intime Location gebeten hatte, in den Saal des "Drei Könige" verlegt.
Nora bekommt die erwarteten Probleme: Carlos Carón ist entsetzt, dass er im großen Saal lesen soll. Lasse unterstützt sie auf der Suche nach einer alternativen Location, und es kommt zu einer zaghaften Annäherung – ein Kuss liegt in der Luft.
Nora und Lasse üben sich in rein freundschaftlichem Umgang. Doch als Carón an ihre Lebenslust appelliert, ergeben sie sich für eine Nacht ihrer gegenseitigen Anziehungskraft. Doch schon am Morgen holt eine Nachricht von Baakir Lasse in die Realität zurück. Nora ahnt nichts davon.
Edda wird klar, dass sie in Theo und auch in Henri verliebt ist. Nachdem ihr doppeltes Spiel auffliegt, präsentiert sie den Jungs eine mutige Lösung des Problems: Sie möchte mit beiden zusammen sein, träumt von einer Beziehung zu dritt ...
Volker greift nach dem Führungsposten in der Klinik, weil sein todkranker Vater ihm das Versprechen abgerungen hat, eine teure Behandlungsmethode möglich zu machen. Volker muss dafür zu unlauteren Mitteln greifen und hat Erfolg ...
Nora wird klar, dass es mit Lasse nicht gerade einfach wird, nachdem er in seine Imani-Recherche versinkt. Trotzdem will sie ihn nicht aus ihrem Leben streichen. Zudem ist sie aus finanziellen Gründen gezwungen, über ihre berufliche Zukunft nachzudenken. Doch letztlich sieht sie keinen anderen Weg mehr und kündigt ihren Job im Kiosk.
Analena bleibt schweren Herzens dabei, nicht mit Gunter auf den Hotel-Ball zu gehen. Doch als Eliane leichtfertig fallen lässt, sie würde sich dort vielleicht lächerlich machen, packt Analena der Ehrgeiz.
Analena übt mit Udo Walzer und lässt sich von Eliane mit einer prächtigen Ball-Robe ausstaffieren, um Gunter zu überraschen. Tatsächlich ist er bei Analenas Erscheinen so hingerissen, dass er vergisst, dass er Isabelle den Eröffnungstanz versprochen hat. Als Analena ein kleiner Fauxpas unterläuft und sie deshalb vom Ball flieht, holt Gunter sie ein, und beide küssen sich verliebt …
Lasse entdeckt anhand von Schmiergeldzahlungen, dass die Eskalation des Streiks, bei dem Imani starb, gesteuert war. Er vermutet sogar ein Mordkomplott und will zum Entsetzen Noras nach Ruanda, um die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Erst durch ein Gespräch mit Edda begreift Nora, dass Lasse fahren muss, wenn er die Schatten der Vergangenheit jemals loswerden will.
Edda, Henri und Theo versuchen ihre "Menage à trois" im Alltag zu leben. Doch unter dem Zeitplan leidet bald die Romantik. Beide Männer versuchen, sich mit Aktionen zu übertrumpfen, um Edda zu imponieren. Als sie sogar bereit sind, um Edda zu kickern, reißt ihr der Geduldsfaden. Sie droht, mit keinem von beiden mehr zusammen sein zu wollen.
Volker präsentiert Merle eine "plausible" Erklärung, warum der Verkauf seiner Firma in Düsseldorf stattgefunden hat. Doch dann gesteht er ihr freiwillig, dass er in Wahrheit wegen seines krebskranken Vaters dort war – und blockt ab. Merle ist bestürzt, das zu hören, und versucht, über Henri etwas mehr über die Familie herauszufinden.
Gunters Kandidatur für den Vorsitz der Hotelvereinigung bekommt einen Dämpfer, da die Statuten ihn als Bewerber nicht zulassen. Eine Telefonkonferenz soll diesen Umstand ändern. Doch Gunter wird durch ein skurriles Missgeschick aufgehalten und Thomas muss geistesgegenwärtig einspringen. Gunter ist seinem alten Freund dafür unendlich dankbar.
Eliane wirft Isabelle vor, nach der Pfeife ihrer Mutter zu tanzen und Gunter zu diskreditieren, um sich den Vorsitz bei den "Ancient Listed Hotels of the World" zu sichern. Isabelle scheint nachdenklich zu werden.
Eliane begreift, dass Isabelle nur auf Druck ihrer Mutter handelt, und hilft ihr, die Intrige gegen Gunter zu stoppen. Verzeihen kann sie ihr jedoch nicht – bis Isabelle mit einer Waschmittel-Alternative verhindert, dass Eliane den Auftrag verliert. In einem Moment gegenseitiger Dankbarkeit beschließen sie, Freundinnen zu werden – und finden sich unversehens in einem zärtlichen Kuss wieder.
Edda ist glücklich und versichert Nora, dass sie alle drei mit der "Ménage-à-trois" gut zurechtkommen. Sie ahnt nicht, dass Henri zusehends darunter leidet. Der Abend mit ihm wird wunderschön, macht Henri aber schmerzlich bewusst, dass er Edda viel zu sehr liebt, um sie auf Dauer teilen zu können. Schweren Herzens zieht er die Konsequenzen.
Edda will Klarheit über sich und fragt nach ihren Wurzeln. Sie will alles über ihren Vater wissen und sogar die irische Staatsbürgerschaft beantragen. Nora gerät zusehends unter Druck. In ihrer Hilflosigkeit gesteht sie Carla ihr letztes großes Geheimnis: Wer Eddas Vater ist …
Nora leidet darunter, Edda mit immer neuen Lügen hinhalten zu müssen. Sie weicht Eddas Fragen aus – und befeuert damit nur ihre Neugier und Skepsis. Schließlich erträgt Nora die Distanz zu ihrer Tochter nicht mehr: Sie gesteht ihr, dass es Patrick Conolly, ihren vermeintlichen Vater, nie gegeben hat – und zieht Edda den Boden unter den Füßen weg…
Torben zweifelt an seinem Verstand. In seiner Umgebung verschwinden Dinge und tauchen wieder auf, und seine Freunde wollen ihn an Orten gesehen haben, wo er bestimmt nicht war. Was Torben nicht ahnt: Ein ominöser Herr namens Toni sieht ihm zum Verwechseln ähnlich und scheint bereit, daraus Kapital zu schlagen.
Als Edda erfährt, wer ihr Vater ist und dass er noch lebt, fällt ihr Leben zusammen wie ein Kartenhaus. Die Lebenslüge, die ihre Mutter sie hat leben lassen, wird ihr erst jetzt richtig bewusst. Nora ist hilflos, wie kann sie sich ihrer Tochter nur erklären? Edda findet kurz Trost bei Theo und Henri, die eigens einen Song für Edda schreiben. Doch dann will sich Edda aller Dinge, die sie an Irland und somit die Lüge ihres Lebens erinnern, entledigen.
Analena und Gunter sind glücklich verliebt, doch mit der Nachricht von der Geburt ihrer Enkelin melden sich bei ihr Heimweh und Sehnsucht. Schließlich erklärt sie traurig, dass sie trotz der Liebe zu Gunter zu ihrer Familie möchte. Gunter ist tief getroffen.
Gunter muss akzeptieren, dass es Analena zurück nach Brasilien zieht. Doch wirklich abfinden kann er sich nicht – und überrascht sich und Analena mit einer spontanen Entscheidung: Er wird mit ihr nach Brasilien gehen.
Torben glaubt immer mehr, dass er einen Doppelgänger hat, doch Carla lacht ihn aus. Da realisiert Torben geschockt, dass sein Konto um 8.000 Euro erleichtert wurde. Zusammen mit Theo geht er auf die Suche nach dem Gauner, allerdings vergebens. Enttäuscht kommen die beiden ins "Drei Könige" – und plötzlich steht Torben sich selbst gegenüber.
Endlich begegnet Torben seinem Doppelgänger, der aber gleich darauf wieder entwischen kann. Doch Theo hat geistesgegenwärtig zumindest das unterschlagene Geld gerettet – und macht Toni mit einer genialen Aktion dingfest.
Nach der Trennung von Theo sucht Edda Abstand zu den Jungs, da sie im Moment keinen klaren Gedanken fassen kann. Doch ein unvollendetes Gedicht von Henri erweckt Eddas Gefühle für ihn aufs Neue. Sie vollendet das Gedicht und legt Henri so ihre Gefühle für ihn offen.
Nora freut sich auf die Reise mit Lasse. Auch das Eis zwischen ihr und Edda beginnt zu schmelzen. Für Nora könnte es kaum besser laufen – doch dann steht plötzlich ein Mann in der Tür, mit dem sie nie im Leben mehr gerechnet hat.
Edda gesteht Erika, sie ist glücklich mit Henri und ihrer Ausbildung in der Gärtnerei – auch ohne Vater. Da wird sie bei der Arbeit auf einen Mann aufmerksam, der sie aus der Ferne beobachtet. Ist es ihr Vater? Arthur hat Eddas Brief bekommen, sie aufgespürt und möchte sie nun kennenlernen. Nora will gerade mit Lasse in den Kurzurlaub starten, als er plötzlich vor ihr steht. Nachdem Nora ihm die Gefahren klar macht, will Arthur schweren Herzens abreisen. Nun steht dem Trip mit Lasse eigentlich nichts mehr entgegen, oder?
Mit Arthurs Auftauchen ist Noras altes Leben in ihre neue Existenz eingebrochen. Ihre Sorge ist berechtigt, denn Edda will es nicht beim einmaligen Treffen mit ihrem Vater belassen. Gerade als Nora bereit ist, den Gedanken an Edda und Arthur jetzt hinter sich zu lassen und mit Lasse aufzubrechen, wird sie von Arthurs Entscheidung aus der Fassung gebracht, zum Kennenlernen seiner Tochter in Lüneburg zu bleiben.
Edda und Henri sind – jeder für sich – mit dem Thema Vater beschäftigt: Während Edda sich freut, Arthur endlich kennen zu lernen, lehnt Henri vehement ab, seinen Vater im Gefängnis zu besuchen. Volker leidet unter dieser Situation und bemüht sich, einen gemeinsamen Besuch im Gefängnis zu organisieren. Doch er stellt sich dabei nicht sehr geschickt an.
Volker gerät immer mehr unter Druck: Sein Vater geht ihn harsch an, weil Henri nicht wie von Volker versprochen mit nach Düsseldorf gekommen ist. Gleichzeitig torpediert Britta weiterhin seine Pläne für das Onkologie-Zentrum. Zunächst scheint es, als hätte Britta die besseren Karten bei der Gutachterin. Dann jedoch beschleicht sie ein unschöner Verdacht: Lässt sich Gesine von Volker bestechen?
Die zunehmende Vergesslichkeit wird für Hannes sein wunder Punkt. Er reißt sich bei Lasse besonders am Riemen. Doch dann wird im Kiosk eingebrochen, weil Hannes den Schlüssel steckengelassen hat…
Obwohl Torben an seinen Doppelgänger Toni appelliert, sich mehr „Torben-like" zu benehmen, kommt dessen Verhalten Ben zunehmend seltsam vor. Als ihm vermeintlich auch noch ein grober Schnitzer als Jurist zulasten von Ben unterläuft, stellt Ben Torben aufgebracht zur Rede und staunt nicht schlecht: Torben gibt es doppelt!
Als Volker realisiert, dass Eddas Vater der Physiker Arthur Burgstett aus Genf ist, fühlt er sich bestätigt: Nora muss die Frau sein, die seinen Vater hinter Gitter brachte! Er forscht weiter und kommt an den Schlüssel von Noras Wohnung. Doch dort wird er auf frischer Tat ertappt: von seinem Bruder Henri!
Hannes glaubt, dass Erika und Lasse ihn wegen seiner Vergesslichkeit nicht mehr für voll nehmen. Als er dann vor seiner alten Werkstatt steht, statt vor dem Kiosk, macht Erika sich ernsthaft Sorgen. Hannes will bei Britta einen Test machen, der belegt, dass er geistig auf der Höhe ist. Doch der Test beweist das Gegenteil: Hannes hat eine beginnende Demenz.
Gesine will die Beziehung zu Thomas nicht einfach aufgeben. Beide beschließen, einen Koch-Abend bei Thomas zu verbringen, der inklusive lustiger Pannen dann erfolgreich vor dem Bett endet – doch da zögert Thomas ...
Toni hat sich ernsthaft in Eliane verliebt, will das Doppelgängerspiel auffliegen lassen und in Lüneburg bleiben. Torben ist von dieser Vorstellung entsetzt …
Volker versucht Henri davon zu überzeugen, dass Nora die Katrin Körner ist, die mit ihrer Zeugen-Aussage ihren Vater ins Gefängnis gebracht hat. Henri sieht dadurch jedoch seine Liebe zu Edda in Gefahr. Zum ersten Mal im Leben fühlt Henri sich aufgehoben und fürchtet, Volkers Intervention könnte alles zerstören. Doch Volker hofft, durch eine Enttarnung Noras, den Vater zügig aus dem Gefängnis und in die Krebstherapie holen zu können. Henri droht, sich in dem Fall von Volker loszusagen. Aber Volker bleibt bei seinem Plan ...
Edda und Arthur planen ihren Ausflug ins Wendland, und Nora beschließt, die beiden zu begleiten. Da erfährt Henri von Merle, dass er statt Bärlauch möglicherweise Herbstzeitlose verarbeitet hat – und Edda damit eine gefährliche Pastete als Reiseproviant mitgab. Verzweifelt versucht er, Edda im Funkloch zu erreichen, während sich Edda und Nora die köstliche Pastete bei ihrem Picknick schmecken lassen.
Eliane kann Torbens vermeintliche Annäherungsversuche nicht länger für sich behalten und sucht das Gespräch mit Carla. Die macht ihrem Gatten die Hölle heiß und glaubt kein Wort, als Torben ihr das Doppelgänger-Spiel gestehen will. Was sicher besser gewesen wäre, denn Toni will das Problem auf seine Art lösen …
Carla bemerkt schnell, dass der Mann, der sie gerade verführen will, nicht Torben ist. Sie schafft es geschickt, Toni außer Gefecht zu setzen. Jetzt ist klar, Toni muss Lüneburg endgültig verlassen. Und Torben löst dafür nicht nur Tonis Schulden bei dem Kredithai ab, sondern spendiert ihm tatsächlich noch ein Ticket nach Brasilien.
Lasse befürchtet, dass Hannes sich mit Gunters Gewehr etwas antun will. Zusammen mit Britta und Erika macht er sich auf die Suche und wird am Hanebütteler See fündig: Hannes nimmt Abschied und will sich nicht aufhalten lassen.
Britta, Lasse und vor allem Erika spüren tiefe Erleichterung, dass Hannes von seinen Selbstmord-Gedanken abgehalten werden konnte. Und der erkennt betroffen, was er seinen Freunden damit beinahe angetan hätte. Aber wo soll er wohnen, wenn die Demenz fortschreitet? Thomas bringt Lasse schließlich auf eine Lösung …
Edda ist tief enttäuscht, dass Arthur ausgerechnet am Abend der Theateraufführung einen geschäftlichen Termin hat. Kurz vor dem Auftritt bekommt sie heftiges Lampenfieber und kommt nur mühsam in ihren Monolog hinein. Doch dann erscheint zu ihrer großen Überraschung: Arthur! Und dank seiner Unterstützung kann Edda brillieren …
Hannes will lieber bei schlechtem Trinkwasser in der Laube wohnen, als bei seinen überfürsorglichen Freunden. Doch da bittet Britta Hannes dringend ins Krankenhaus für unglaubliche Neuigkeiten: Die Analyse des Trinkwassers hat ergeben, dass Hannes' Symptome einer Bleivergiftung und keiner Demenz geschuldet sind. Hannes ist glücklich ...
Britta und Lasse pflegen ihren Flirt getreu dem Motto "Was sich liebt, das neckt sich". Ihre heftige Diskussion zum Thema Impfung führt dann prompt zu einem erotischen Finale. Udo hingegen ist ein großer Befürworter der Grippeschutzimpfung. Bis er selbst Krankheits-Symptome zeigt, die sich letztlich als eine Allergie entpuppen.
Dass Arthur den USB-Stick mit den sensiblen Daten verloren hat, lässt ihn sein Karriereende befürchten. Nora kann nicht verstehen, dass Arthur nur die Karriere im Kopf hat. Doch dann kommt Arthur zu einer für Nora überraschenden Einsicht. Er gesteht ihr, dass seine damalige Entscheidung, nicht mit ihr in den Zeugenschutz zu gehen, der größte Fehler seines Lebens war.
Nora glaubt Arthur nicht, dass er die Trennung vor 20 Jahren aufrichtig bereut. Für sie ist er immer noch der Karrierist, für den nur die berufliche Anerkennung zählt. Trotzdem schließt sie Frieden mit Arthur. Der ist glücklich, auch, weil sich der Stick mit den wichtigen Daten wiederfindet – in dem Parfait für Nora.
Merle ist entsetzt, dass Volkers Vater Stefan sie beleidigt und als zu alt für seinen Sohn abstempelt. Noch mehr trifft es sie allerdings, dass Volker ihr nicht zur Seite springt und seinen Vater sogar noch verteidigt. Merle ist verletzt und stocksauer – umso mehr, als Stefan ihn in der gleichen Nacht anruft und auffordert, Merle zu verlassen. Kleinlaut stimmt Volker der Forderung zu, was Merle mitbekommt.
Arthur und Nora arbeiten trotz anfänglicher Differenzen zusammen an den von Thomas initiierten Wissenschaftstagen – was erstaunlich produktiv abläuft. In Arthur regen sich schon länger Gefühle für Nora, weshalb er eifersüchtig auf Lasse reagiert. Zudem verdächtigt er ihn, Edda den Flug nach Afrika finanziert zu haben, und erteilt ihm spontan eine Ansage: Lasse soll "seine" Familie gefälligst in Ruhe lassen!
Arthur wirft Lasse vor, sich in seine Familienangelegenheiten zu mischen. Die Fronten zwischen den Männern bleiben verhärtet. Arthur streitet vehement ab, eifersüchtig zu sein. Dass Nora und Arthur sich daraufhin jedoch ihren längst vergessen geglaubten Gefühlen füreinander hingeben, kommt für beide unerwartet plötzlich.
Nach der ersten gemeinsamen Nacht begegnen sich Nora und Arthur so glücklich wie vorsichtig. Während Nora sich darüber klar wird, dass sie drauf und dran ist, sich wieder in Arthur zu verlieben, wird Arthur klar, dass er Nora von seiner Verlobten Madeleine erzählen muss. Doch bevor er dazu kommt, trifft Nora selbst auf Madeleine ...
Als Arthurs Verlobte Madeleine plötzlich auftaucht, von der er nie erzählt hat, fühlt Nora sich erneut von ihm verraten. Sie lässt Arthur abblitzen und beschließt, ihn zu vergessen. Umso überraschter ist sie, als er ihr spontan ein Geständnis macht.
Nora kann sich nach Madeleines Auftauchen keinen Reim auf Arthurs Liebesgeständnis machen und beschließt, ihn künftig auf Abstand zu halten. Dabei überwirft sie sich jedoch mit Edda, die die Beziehung ihrer Eltern absolut nicht begreift. In Wenke glaubt Edda eine neue Freundin gefunden zu haben. Als sie empört auf die Verlobte ihres Vaters reagiert, fällt ihr Wenke in den Rücken und zeigt ihre bösartige Seite. Arthurs Bemühen um seine Tochter stößt hingegen bei Madeleine, die bis dahin nichts von Edda und Nora wusste, zusehends auf Unverständnis. Sie fühlt sich in die zweite Reihe versetzt.
Isabelle verliebt sich mehr und mehr in Eliane, traut sich aber nicht, zu ihren Gefühlen zu stehen. Doch nach einem erfolgreichen Auftritt als Romeo und Julia und einem rauschenden Fest zur Pride-Night gesteht sie Eliane endlich ihre Liebe.
Madeleine nimmt den Seitensprung von Arthur und Nora relativ gelassen auf, aber sie macht Nora eine klare Ansage. Nora will sich in Zukunft aus der Beziehung raushalten, schafft es aber nicht. Ein weiterer Kuss verwirrt sie so sehr, dass sie Arthur schließlich um eine klare Entscheidung bittet…
Merle verschiebt zu Volkers Leidwesen die Reise an den Gardasee, so lange Moses' Herkunft nicht geklärt ist. Er lag sicher nicht zufällig vor ihrer Tür. Tatsächlich findet sie einen Zettel, der wohl bei Moses gelegen hatte, mit einer schockierenden Nachricht ...
Inge kann triumphieren, als ein großer Verlag eine Romanversion ihrer Blog-Geschichten herausbringen will. Auch Udo freut sich für seine Frau – bis er Inges Tierarztgeschichten endlich liest: Aufgebracht fordert Udo Inge auf, ihre viel zu anzüglichen Geschichten aus dem Netz zu nehmen.
Nora wird ungewollt Zeugin einer leidenschaftlichen Situation zwischen Arthur und Madeleine und glaubt, er habe sich für seine Verlobte entschieden. Doch dann erscheint Arthur bei Nora und offenbart sein Gefühlschaos. Kurz darauf erfährt er, dass sein Vertreter in Genf Stimmung gegen ihn macht und er dringend vor Ort gebraucht wird. Arthur gerät in Bedrängnis.
Henris Plan, Wenke zu verführen, um Joey für Edda zu retten, geht nach hinten los. Also arbeitet er einen neuen Plan aus. Kurz bevor das Tier abgeholt werden soll, entführt Henri es – und verliert dabei seinen Inhalator. Der hochallergische Henri schwebt in Lebensgefahr!
Madeleine will die Hängepartie in Arthurs Gefühlschaos nicht länger ertragen und reist ab. Nora möchte vorsichtig hoffen, dass Arthur sich nun doch für sie entscheidet – aber Arthur erklärt, dass er zu Madeleine gehört.
Merle ist befremdet, dass Volker die Verantwortung für Kaspar kategorisch ablehnt. Dank Gunter erkennt sie jedoch, dass Volkers Ablehnung keine Frage von Kälte, sondern von Selbstzweifel ist. Bis Henri seinen Bruder mit der Wut und Enttäuschung eines "Heimkindes" zur Rede stellt. Endlich akzeptiert Volker: Kaspar ist sein Sohn und er trägt die Verantwortung.
Madeleine erfährt vom Drama mit Joey und sieht ihre Chance, Edda näherzukommen. Kurzerhand kauft sie das Pferd und lässt Edda in der Hoffnung auf Versöhnung denken, es sei ein Geschenk von Arthur. Entsprechend überfahren ist der nichtsahnende Arthur, als Edda ihm deswegen eine wütende Ansage macht: Sie lässt sich nicht kaufen!
Als Edda begreift, dass Madeleine ihr das Pferd ohne Arthurs Wissen geschenkt hat, hört sie auf Henri, nimmt das Geschenk an und lässt sich auf einen Ausflug mit Arthur ein. Doch da fordert ein Notruf seines Instituts Arthurs Aufmerksamkeit. Für Edda passt das ins Bild und sie schickt ihn zum Teufel. Arthur reicht es.
Nach der ersten schlaflosen Nacht mit Kaspar sieht Volker sich darin bestätigt, dass er nicht für die Vaterrolle geeignet ist. Doch er hat keine Wahl, denn Torben ist es noch nicht gelungen, die Kindsmutter aufzuspüren. Erika versucht, Volker und Merle mit praktischen Tipps zu helfen, und die Beschäftigung mit dem Kind führt zu einem überraschenden Ergebnis: Volker entwickelt Vatergefühle für den Kleinen!
Isabelle wird immer klarer, dass sie im Ausland in einer großen Gay-Community leben will. Eliane ist mäßig begeistert von dem Gedanken, Lüneburg verlassen zu müssen. Ihre verhaltene Reaktion bringt Isabelle zum Nachdenken: Sie zieht Konsequenzen aus ihren unterschiedlichen Ansichten von der gemeinsamen Zukunft.
Volker will die Suche nach Kaspars Mutter nicht länger nur der Polizei überlassen. Zum großen Ärger von Merle beschließt er, selbst die Spur aufzunehmen – als plötzlich Ines in der Gärtnerei steht.
Johanna ist unglücklich über ihre kleine Schwindelei mit dem angeblich heilenden Quellwasser. Als dann auch noch ihre Bridgefreundin die Blutdrucktabletten absetzt, weil sie sich einer Heilwassertherapie unterzieht, gesteht Johanna, dass sie weder Rheuma hat, noch auf Gunters Gut Heilwasser sprudelt.
Britta entdeckt ein Bild von Lilly, auf dem sie Lasse als Vater bezeichnet. Der beschließt, dass es für alle und insbesondere auch für Lilly das Beste ist, wenn er Britta und das Kind so selten wie möglich sieht. Doch da macht Britta ihm eine klare Ansage: Sie gibt es nur mit Lilly oder gar nicht.
Nachdem sich Gäste im "Drei Könige" über stundenlanges Weinen von Kaspar beschwert haben, überredet die besorgte Merle Ines, mit ihm in der Gärtnerei zu wohnen. Und sie ertappt Ines, wie sie Kaspar schreien lässt, während sie selbst Kopfhörer trägt. Wütend erklärt Merle Volker, dass Ines als Mutter unfähig ist.
Arthur ist über die gefälschte Mail schockiert. Als Madeleine den Fehler furchtbar bereut, ist Arthur bereit, ihr zu verzeihen. Doch er spürt zunehmend, dass er das alles nicht will. Und erinnert sich an die schöne Hochzeit mit Nora.
Ines erfährt durch Torben, dass sie um Detailschilderungen der Bedrohungen durch ihren Ex nicht herumkommt, und instrumentalisiert Volker, vor Gericht für sie auszusagen. Merle hingegen bleibt Ines' Aussagen gegenüber misstrauisch und sieht sich durch ein Telefonat Gunters bestätigt.
Nora ist sauer, dass Arthur entgegen der Abmachung noch in Lüneburg ist, und fühlt sich von ihm "verfolgt". Thomas sagt Arthur auf den Kopf zu, dass zwischen ihm und Nora noch Gefühle bestehen, was Nora jedoch ihrerseits gegenüber Carla abstreitet. Umso überraschter ist sie, als Arthur ihr eine Liebeserklärung macht.
Ben gibt sich alle Mühe, Lasse zukünftig in Lillys Leben zu akzeptieren. Als jedoch ein Familiennachmittag in der Kita ansteht und Lilly auch Lasse dabeihaben will, sind alle guten Vorsätze dahin.
Ines zeigt als Mutter guten Willen und freut sich auf ein Jobangebot in Hamburg. Als Henri beim Babysitten besorgt Fieber bei Kaspar feststellt, bringt das Ines nicht aus der Ruhe. Sie kümmert sich lieber um die rechtzeitige Abgabe ihrer Bewerbung – und bringt Kaspar in große Gefahr.
Nora genießt den entspannten DVD-Abend mit Edda und Arthur. Doch als Arthur ihr Avancen macht, zuckt sie zurück: Mehr als Freundschaft ist nicht. Aber Carla glaubt Nora dazu kein Wort – und behält Recht.
Nora und Arthur erhalten für ihr neues Glück wohlwollende Zustimmung, sogar von Lasse. Doch sie haben Madeleine unterschätzt. Während Nora und Arthur ihre Liebe unbeschwert genießen, verkündet Madeleine ihrer Freundin Eva gegenüber ihre Kampfbereitschaft: Sie wird Arthur nicht aufgeben und die Hochzeit findet wie geplant statt!
Nora scheut davor zurück, das LKA über ihre neue Beziehung zu Arthur zu informieren, weil sie ihr Glück zumindest eine Weile unbeschwert genießen möchte. Carla befürchtet jedoch, dass ihre wahre Identität über diesen Weg aufgedeckt werden könnte. Dann wird bei einem Ausritt auf Edda geschossen. Bestätigt sich Carlas Befürchtung?
Nora und Arthur sind durch Eddas Reitunfall aufs Höchste alarmiert. Als Nora hört, dass bewaffnete Männer vom Ort des Geschehens geflüchtet sind, vermutet sie einen Anschlag durch Hartmanns Schergen, die Edda mit Nora verwechselt haben könnten. Sie beschließt, das LKA zu informieren, und wird vor die Wahl gestellt: Zeugenschutzprogramm oder Arthur.
Inge weht wegen ihrer Kurzzeitvermietungen zur Finanzierung einer neuen Heizung immer heftiger der Wind ins Gesicht. Als auch Udo endlich kapiert, dass Inge für höhere Einnahmen nur für kurze Zeiträume vermietet, stellt er sie aufgebracht zur Rede. Kleinlaut muss Inge gestehen, dass sie es war, die die Heizung kaputt gemacht hat.
Am Tag des Abschieds von Kaspar brechen Merles und Henris Herzen. Nur Volker wirkt gefasst. Doch als er Kaspar dem Jugendamt übergeben soll, übermannen ihn seine Gefühle. Will er wirklich seinen Sohn zur Adoption freigeben?
Nora und Arthur sind erleichtert, dass das LKA Entwarnung gibt und sie im Zeugenschutz bleiben können. Nur Edda reagiert weiterhin schreckhaft. Als ihr innerer Druck zu groß wird, klaut sie bei Lasse eine Zeitung. Und wird prompt erwischt.
Dr. Larsen ist Udo ein Dorn im Auge. Erst recht, als er herausfindet, dass Inge ihm Larsens "Wunderwasser" heimlich eingeflößt hat und dabei ihren "Guru" unverhohlen anhimmelt. In seiner Eifersucht ist Udo froh, als er einen vermeintlichen Beweis für Larsens Scharlatanerie findet – und sich komplett blamiert.
Edda ist über sich selbst erschrocken, als Madeleine sie des Diebstahls überführt. Überfordert entzieht sie sich Madeleines Gesprächsangebot. Als Nora und Arthur einen Geschäftstrip romantisch ausklingen lassen wollen, macht Madeleine Nora auf Eddas Kleptomanie aufmerksam, und die Rechnung geht auf: Die besorgte Nora bleibt bei Edda – und der romantische Abend ist gekippt. Madeleine triumphiert…
Nora ist schockiert über Eddas Diebstähle, kommt aber bei ihr nicht weiter. Als sie eine Therapie vorschlägt, hat Edda das Gefühl, ihre Mutter hält sie für psychisch gestört und öffnet sich stattdessen Henri. Geschockt erfährt der jetzt nicht nur vom Zeugenschutzprogramm, sondern auch, dass es sein Vater ist, der Eddas Ängste auslöst.
Arthur beschließt, auf der Dienstreise mit Madeleine nicht in Schwerin zu übernachten und zu Edda zurückzufahren. Madeleine heuchelt Verständnis. Aber Nora spekuliert, ob Madeleine die Reise nach Schwerin bewusst so geplant hat.
Edda kämpft mit Panikattacken und ist dankbar, Henri an ihrer Seite zu haben. Der trägt jedoch schwer an ihrem Geheimnis, denn er kann ihr nicht gestehen, der Sohn des Mannes zu sein, der sie und ihre Mutter bedroht. Bis der Druck der Lüge und der Hass auf seinen Vater so groß sind, dass er die Beherrschung verliert.
Henri im Gefühls-Chaos – er fürchtet, Edda könnte es nicht verkraften, wenn sie erfährt, dass er Hartmanns Sohn ist, und verschließt sich immer mehr vor ihr. Edda versteht nicht, warum Henri sich von ihr abwendet, und kompensiert ihre Ängste mit einem erneuten Diebstahl. Doch dieses Mal droht sie erwischt zu werden. Kurzerhand nimmt Henri die Tat auf sich.
Udo ist entschieden gegen Carlas neues Kassensystem, fügt sich aber knurrend. Als er jedoch hört, dass Carla Personalkosten einsparen will, kommt er ihr zuvor und kündigt.
Udo hat im Carlas gekündigt und steht zu seinen Prinzipien: Dem persönlichen Kontakt zum Gast steht das neue Kassensystem entgegen. Und es gelingt ihm sogar, Larsen als Betrüger zu entlarven. Mit Brittas Hilfe kommt er dahinter, dass Larsen seine Approbation verloren hat. Inge und Erika sind fassungslos.
Arthur will das Angebot aus den USA annehmen – wenn Nora mitgeht. Nora beginnt der Gedanke zu gefallen, mit Arthur noch einmal neu anzufangen. Doch dann macht das LKA ihnen einen Strich durch die Rechnung: Ihre Sicherheit ist in den USA nicht garantiert. Nora ist überzeugt, dass auch eine Fernbeziehung mit Arthur glückt – aber Madeleine glaubt, den ersten Keil zwischen die beiden getrieben zu haben…
Britta gelingt es trotz ihres Vorsatzes nicht, angesichts der leukämiekranken Melanie und deren kleiner Tochter professionelle Distanz zu wahren. Sie verzweifelt daran, Melanie die Wahrheit sagen zu müssen, weshalb sie sich Ben gegenüber bitter vorwirft, als Ärztin und als Mensch versagt zu haben …
Britta verliert bei ihrer Krebs-Patientin Melanie zunehmend die professionelle Distanz. Sie bringt es nicht übers Herz, ihr zu sagen, dass sie keinen Platz in der T-Zellen-Therapie bekommt, und gibt ihr wider besseres Wissen das Versprechen, alles zu tun, damit sie wieder gesund wird. Trotz intensiver Gespräche mit Ben und Lasse ist sie kurz davor, einen schwerwiegenden Fehler zu begehen…
Edda gelingt es zum ersten Mal, dem Klau-Impuls zu widerstehen. Doch als Eliane bald darauf ihr Portemonnaie verliert und von Carla erfährt, dass Edda an Kleptomanie leidet, ist der brüchige WG-Frieden dahin. Eliane beschuldigt Edda des Diebstahls…
Britta quält sich mit dem Schicksal ihrer Krebs-Patientin Melanie, nicht zuletzt, weil Melanie eine Tochter in Lillys Alter hat. Als Britta ihr endlich die Wahrheit sagen will, kommt sie zu spät. Melanie ist bereits informiert und hat sich daraufhin selbst entlassen, um bei ihrer Tochter zu sein. Britta kann sich das nicht verzeihen. Sie wirft sich vor, die schwerkranke Frau im Stich gelassen zu haben und will nicht weiter als Ärztin arbeiten…
Die bekannte Worpsweder Malerin will ihre Bilder in Lüneburg präsentieren, doch die Honorarvorstellungen ihres Agenten sprengen die Stadtkasse. Lasse kann sie dennoch gewinnen, doch als sie dann wieder kurzfristig absagt, erklärt Lasse sich bereit, selbst auszustellen, um Noras Projekt zu retten…
Als im Krankenhaus ein Platz auf der Warteliste frei wird, stößt Britta darauf, dass von dem vorgesehenen Nachrücker keine Unterlagen vorhanden sind. Darum rückt Melanie auf und bekommt eine reelle Überlebenschance. Der aus dem Urlaub zurückgekehrte Volker muss jedoch schockiert erkennen, dass sein Vater seinen Platz in der Krebstherapie an Brittas Patientin verloren hat…
Madeleines Intrige sorgt für Irritation zwischen Nora und Arthur, als sie ihm wider besseres Wissen von Noras Übernachtung mit Lasse in Worpswede erzählt. Als Arthur dann entdeckt, dass Madeleine die geplante Hochzeit keinesfalls abgesagt hat, sondern alle Reservierungen noch stehen, spricht er Klartext: Madeleine muss ihn vergessen und Lüneburg verlassen…
Volker verschweigt Merle, dass er mit dem Klinik-Chef einen Deal hatte, um seinem Vater gegen die Regeln einen Platz in der innovativen T-Zellen-Therapie zu sichern. Merle kommt ihm auf die Spur, als er seine Berliner Wohnung verkaufen will, um das Geld für neue Therapieplätze zu spenden und seinem Vater doch noch einen Platz zuschanzen zu können. Volker bittet Merle für diese Mauschelei inständig um Verständnis – es geht um das Leben seines Vaters…
Merle meint, dass Volkers Spende nicht vertretbar ist, weil er damit einen Therapieplatz für seinen Vater ermauscheln will. Auch Henri warnt Volker, nicht Ruf und Karriere zu ruinieren. Außerdem: Was für ein Vorbild ist er seinem Sohn, wenn er mit unlauteren Mitteln kämpft? Volker ringt mit sich und lenkt schließlich ein. Er verzichtet auf die Spende und will seinen Vater ganz regulär auf die Warteliste setzen lassen.
Zermürbt von Volkers Unberechenbarkeit, flüchtet Merle von der Eröffnungsfeier des Krebs-Zentrums. Volker ist verunsichert. Auf der Suche nach ihr wird ihm klar, was für ihn höchste Priorität hat: Merle. Will sie ihn heiraten?
Volker ist vor den Kopf gestoßen, als Merle seinen Heiratsantrag ablehnt. Sie hat zu schlechte Erinnerungen an die Heirat mit Gunter und ist zudem noch von den Ereignissen um Volkers Spende verstört. Aber sie erklärt Volker ihre Liebe und bittet ihn um Zeit.
Merle bietet Volker an, ihn zum Haftprüfungstermin seines Vaters zu begleiten und stimmt sogar zu, dass Stefan bei einer Entlassung erst mal in der Gärtnerei wohnen kann. In Düsseldorf muss Volker jedoch erleben, dass der Richter das Entlassungsgesuch ablehnt. Volker sieht nur noch einen Weg, seinem Vater den Lebensmut zurückzugeben: Er gesteht ihm, dass die Zeugin von früher noch lebt. Und zwar in Lüneburg. In Stefan erwacht der alte Hass.
Volker ist betroffen, dass sein Vater nach dem Richterspruch offenbar den Lebensmut verliert. Henri hingegen ist erleichtert, dass Stefan im Gefängnis bleiben muss. Denn dadurch sind Nora und Edda vor ihm sicher. Torben ahnt jedoch, dass unter Henris guter Laune auch Trauer um seinen Vater lauert.
Statt des erbetenen Auflösungsvertrags bekommt Arthur ein Traum-Angebot seines Instituts, damit er bleibt. Trotzdem entscheidet er sich dagegen. Doch Nora hört von Torben, wie unwohl sich Arthur in seinem Dozentenjob fühlt, und Madeleine macht ihr klar, worauf Arthur verzichtet. Schließlich konfrontiert Nora Arthur damit, sich nur aus Schuldgefühlen von seiner Karriere in Genf verabschiedet zu haben.
Volker versucht weiterhin alles, um seinen Vater aus den vermeintlichen Fallstricken der Justiz zu befreien und den Prozess neu aufzurollen. Stefan erteilt indessen Philipp, seinem ergebenen "Mann für alles" einen eiskalten Mordbefehl: Katrin Körner soll sterben!
Arthur ist unglücklich mit seiner Entscheidung gegen Genf – die Forschung ist sein Leben. Nora unterstützt ihn darin und sie kommen zu dem Schluss, dass Arthur zwischen Genf und Lüneburg pendeln wird.
Madeleine überwindet den Schock über ihre Schwangerschaft und ist bald fest entschlossen, diese zu nutzen: Mit Hilfe des ungeborenen Kindes will sie Arthur zurückgewinnen.
Nora hat Mühe, Britta eine plausible Erklärung für ihr medizinisches Fachwissen zu geben, mit dem sie Madeleine nach dem Überfall in Lasses Kiosk das Leben gerettet hat. Arthur kümmert sich aufopferungsvoll um Madeleine, da er sich eine Mitschuld an ihrem Schicksal gibt. Vollkommen perplex reagiert er allerdings, als Madeleine aus der Narkose erwacht und sich besorgt nach dem Befinden des gemeinsamen Babys erkundigt.
Henri wird stutzig, als er Details über den Raubüberfall im Kiosk erfährt. Hatte der Täter es vielleicht auf Nora abgesehen? Bedeutet das, dass Stefan einen Auftragskiller engagiert hat? Und war es Volker, der dem Vater Noras Identität verraten hat? Er beschließt, Nora zu warnen!
Merle ist besorgt, weil Volker nicht mit ihrer Ablehnung des Heiratsantrags klarkommt. Doch dann hat Merle ein ganz anderes Problem: Kaspar hat anscheinend einen Schlüssel von Thomas verschluckt und muss sofort ins Krankenhaus…
Als Arthur Madeleine erklärt, er werde sich ab sofort wieder weniger um sie kümmern, verlässt Madeleine auf eigene Verantwortung das Krankenhaus und inszeniert einen kleinen Unfall. Arthur und Nora durchschauen das Manöver und Arthur beschließt, sich nicht emotional erpressen zu lassen. Doch dann erleidet Madeleine einen echten Zusammenbruch. Und erklärt dem herbeigerufenen Arthur, dass sie das Kind nicht bekommen wird.
Arthur versucht vergeblich, Madeleine zu überzeugen, das Kind zu behalten. Doch die ist ehrlich verzweifelt und sieht sich der Herausforderung, allein ein Kind aufzuziehen, nicht gewachsen. Aber instinktiv spürt sie auch die Macht, die sie plötzlich über Arthur hat…
Madeleine entschließt sich, das Kind zu behalten – sehr zu Arthurs Erleichterung. Auch Nora freut sich für Arthur. Als sich jedoch zeigt, dass Madeleine ihre Schwangerschaft benutzt, um Arthur an sich zu binden, kommt Nora damit nicht mehr klar. Sie bittet ihn, vorübergehend auszuziehen.
Als Ben erfährt, dass seine Firma ihn mangels Aufträgen drei Monate "parken" will, entschließt er sich, die Panamericana-Reise sofort zu machen und die Hotel-App-Vermarktung mit Gunter abzusagen. Da bringen ihn Udo und Inge auf die Idee, Lilly mitzunehmen. Ben ist von dem Gedanken begeistert – aber Britta macht ihm einen Strich durch die Rechnung.
Arthur leidet unter dem Spagat zwischen Madeleine und Nora. Auch Nora hadert mit ihrem von außen bestimmten Leben und findet dabei einen Weg für ihre Zukunft: Sie will zurück in die Medizin!
Nora ist enttäuscht, dass ihr Glück mit Arthur durch Madeleine und das Baby getrübt wird. Sie beschließt, ihr Leben selbst zu gestalten und fordert beim LKA die Erlaubnis ein, in die Medizin zurückzukehren. Als Britta ihr ein Klinikpraktikum anbietet, sagt Nora sofort zu. Arthur ist von ihrem Alleingang vor den Kopf gestoßen. Aber während Nora noch nicht bereit ist, ihre Beziehung aufzugeben, lässt Arthur sich von Madeleine küssen.
Johanna lehnt Theos Vorschlag rundum ab, Thomas mit der DVD über seinen vermeintlichen Jointkauf zu erpressen, eine Städtepartnerschaft mit Podersdorf einzugehen. Doch dann vertauscht Thomas versehentlich die DVD mit einer Präsentation für eine schwedische Städte-Delegation. Als Johanna erschrocken klar wird, dass Thomas dabei ist, sich unsterblich zu blamieren, versucht sie die Situation fantasievoll zu retten, doch Thomas sträubt sich.
Nora stürzt sich mit Elan in das Krankenhaus-Praktikum. Doch dann stellt der Assistenzarzt, dem Nora unterstellt ist, eine falsche Diagnose. Nora wendet sich hilfesuchend an Britta. Die bestätigt Noras Diagnose zwar, wird jedoch misstrauisch – woher hat Nora diese medizinischen Kenntnisse?
Nora kommt nun nicht mehr umhin, Britta zu gestehen, dass sie früher Ärztin war – aber sie darf ihr nicht den wahren Grund nennen, warum sie nicht mehr praktiziert. Britta ist hochgradig irritiert und vermutet, dass Nora ihre Approbation aufgrund fehlerhaften Verhaltens verloren hat. Sie entzieht Nora das Praktikum. Da beschwört Carla die gemeinsame Freundschaft und bittet Britta darum, die verzweifelte Nora wieder einzustellen, auch ohne ihren Hintergrund zu kennen.
Nora wird in ihrer Verzweiflung über das verlorene Klinik-Praktikum von Arthur aufgefangen, und sie verbringen eine Nacht großer Nähe. Am Tag darauf zeigt Carlas Fürsprache bei Britta Wirkung. Sie schenkt Nora ihr Vertrauen und lässt sie ihr Praktikum fortsetzen.
Madeleine zweifelt nach Brittas klarer Ansage, Arthur das Kind eines anderen unterschieben zu können. Aber sie hält die Lüge aufrecht in der Hoffnung, Arthur vollends zurückzugewinnen. Der bekennt sich mit einem Kuss zu Madeleine. In diesem Moment ist sie überglücklich…
Nora sieht sich während ihres Praktikums Volkers harter Kritik ausgesetzt. Als Henri davon erfährt, versucht er, Volker zurückzuhalten. Doch der steigert sich immer mehr in seine Wut auf Nora, weil er sie noch immer verdächtigt, Schuld an der Haftstrafe seines Vaters zu sein. Wird er sich so vergessen, dass er Nora öffentlich mit seinem Verdacht konfrontiert, sie sei Katrin Körner?
Madeleine und Arthur wollen heiraten und nach Genf zurückgehen. Während Madeleine überglücklich alles für den Umzug plant, beschleichen Arthur immer mehr Zweifel an dem Entschluss. Bei einem letzten Treffen mit Nora wird ihm klar, dass er für immer sie lieben wird.
Während Britta eifrig Pläne schmiedet, Lasse bei seiner Afrika-Reportage zu begleiten, werden Lasses Zweifel immer stärker. Verdrängen sie die Realität, nur um zusammen sein zu können? Er weiß, wie hart das Leben in Nigeria sein kann. Will er das Lilly und Britta zumuten?
Torben versichert Henri, dass das LKA eine Begegnung zwischen Nora und seinem Vater Stefan im Krankenhaus keinesfalls zulassen wird. Volker jedoch fürchtet, dass damit Stefans Haftaussetzung in Gefahr ist. In seinem Hass gegen Nora schmuggelt er eine gestohlene Packung Morphium in ihre Tasche.
Mit einem letzten Blick zurück auf Britta bricht Lasse auf in sein Afrika-Abenteuer. Beide wissen: Sie werden ihre gemeinsame Zeit nie vergessen.
Volker ist glücklich, Merle und Kaspar wieder bei sich zu haben. Voller Vorfreude bereiten sie die Taufe vor – bis Volker den Bescheid bekommt, dass seinem Vater der Hafturlaub nicht genehmigt wird. Auch die Chance, sich in Lüneburg behandeln zu lassen, wird ihm verwehrt. Volker ist so verzweifelt, dass er zu Merles Entsetzen die Taufe absagt.
Nora will sich mit einem Essen von Arthur verabschieden, doch der gibt vor, schnell zum Flieger zu müssen. Er liebt Nora noch immer und will ihr dies in einem letzten Brief schreiben. Als Nora und Edda nach Hause kommen, ahnen sie nicht, dass der von Hartmann engagierte Killer Staven dort bereits auf sie lauert. Er legt auf Nora an – und wird von Arthur, der in diesem Moment Nora seinen Brief übergeben will, niedergerissen. Dabei fällt ein Schuss.
Nora kann Staven in die Flucht schlagen, doch Arthur ist vom Schuss gefährlich getroffen und muss als Notfall ins Krankenhaus. Nora bangt um sein Leben. Ihr und Edda wird klar, dass der Zeugenschutz gescheitert ist: Hartmann weiß, wo sie leben, und will ihren Tod. In ihrer Sorge um Arthur wird Nora klar, dass sie ihn nie mehr verlieren will. Aufgewühlt gesteht sie dem bewusstlosen Arthur ihre Liebe.
Merle ist entsetzt, als Volker bei Kaspars Taufe wegen Mordversuchs verhaftet wird. Sie glaubt an einen Irrtum. Doch dann erfährt sie von Henri, dass Nora die Kronzeugin ist, die Volker für die Gefängnisstrafe seines Vaters verantwortlich macht. Und dass Henri selbst gegen seinen Bruder ausgesagt hat. Henri gesteht Edda, dass Volker und er die Söhne von Hartmann sind. Edda macht Henri schwere Vorwürfe, er habe sie die ganze Zeit belogen. Henri fühlt sich schuldig.
Merle ist nach einem Haft-Besuch bei Volker überzeugt von dessen Unschuld. Sie setzt alles daran, Zeugen für sein Alibi zu finden. Nora und Edda müssen sich darauf einstellen, in einem neuen Zeugenschutzprogramm unterzutauchen. Beide hadern schwer mit der Entscheidung: Edda will ihr altes Leben nicht aufgeben und ihren gerade gewonnenen Vater schon gar nicht. Und auch Nora bricht der Gedanke an eine erneute Trennung von Arthur fast das Herz.
Volker drängt Merle, ihn aus dem Polizeigewahrsam zu holen. Doch Merle kann keine Zeugen auftreiben, die Volker zur Tatzeit gesehen hätten. Als sie dann mit Erika in eine Blitzerfalle rast, hat sie eine Idee.
Edda schafft es noch, sich von Arthur zu verabschieden, aber Nora kommt zu spät. Oder nicht? Am Ende führen eine rasante Busfahrt und ein verspäteter Abflug zum Happy-End auf dem Flugplatz.
Arthur, Nora und auch Edda sind glücklich: Sie werden gemeinsam ins Zeugenschutzprogramm gehen. Aber sie haben die Rechnung ohne das LKA gemacht. Arthur ist zu bekannt, um ihm auf die Schnelle eine neue Identität zu verpassen. Ist die gemeinsame Zukunft damit schon wieder gestorben?
Torben sorgt sich um Carla, die sicher keine Ahnung hat, dass ihre beste Freundin bald mit neuer Identität verschwinden wird. Als Arthur ihn aufklärt und die Freundinnen ihre letzten unbeschwerten Momente genießen, verhält sich Torben zusehends merkwürdig – und macht Carla wütend klar, wie sehr es ihn schockiert, was für eine versierte Lügnerin sie ist.
Erika hat sich in den Kopf gesetzt, ihre französische Sommerliebe aus dem Jahre 1966 wieder ausfindig zu machen. Die Aktion scheint komplett im Sande zu verlaufen, bis plötzlich der gesuchte Pierre vor ihrer Tür steht.
Nora und Arthur bereiten sich voller Vorfreude auf ihr neues Leben vor. Auch Edda schaut nach der Versöhnung mit Henri glücklich in die Zukunft, denn Henri will sie in den Zeugenschutz begleiten. Aber das LKA verweigert ihm als Hartmanns Sohn diesen Schritt. Die entsetzte Edda muss sich entscheiden – Henri oder ihre Eltern?
Wegen der dicken Luft zwischen Torben und Carla ist ihre Kommunikation nachhaltig gestört. Als Carla wie verabredet Torbens Auto leiht, meldet der es unwissend als gestohlen, was Carla einen Aufenthalt auf dem Polizeirevier beschert. Beide kommen danach zum Schluss, dass sie dringend miteinander reden müssen.
Henri oder ihre Eltern? Edda kann nur verlieren. Schweren Herzens entscheidet sie sich für ihre Eltern und den Zeugenschutz und somit gegen Henri. Arthur und Nora sind glücklich, ihre Tochter nicht zu verlieren. Was soll jetzt noch schiefgehen? Doch dann sieht sich Nora mit dem Mann konfrontiert, der nichts sehnlicher wünscht als ihren Tod. Der neue Patient im Krankenhaus ist Hartmann!
Die Begegnung mit Hartmann ist für Nora ein großer Schock. Das LKA fordert, dass sie ihr Praktikum in der Klinik sofort beendet. Trotz allem laufen die Vorbereitungen für ein anderes Zeugenschutzprogramm wie geplant. Nora kündigt schweren Herzens bei Britta.
Henri appelliert an seinen Vater, seine Tat zu gestehen, um Edda vor dem Zeugenschutz zu bewahren. Hartmann leugnet sein Verbrechen vor Henri nicht – und bedroht Nora offen. Henri lässt ihn seine Verachtung spüren und wendet sich von ihm ab. Hartmanns Drohung macht Nora wieder deutlich, dass sie und ihre Familie nicht sicher sind. Sie will nur noch weit weg von diesem Mann. Stattdessen wirft ihr das Schicksal Hartmann bewusstlos vor die Füße – soll Nora den Mann retten, der sie umbringen will?
Gunter freut sich, dass sein Gutshaus die Chance auf Denkmalschutz hat. Allerdings ist dies mit Rückbauten am Haus verbunden, die Gunter im Moment finanziell überfordern. Mielitzer bietet ihm finanzielle Hilfe an – gegen Beteiligung am "Drei Könige". Was Gunter nicht ahnt: Mielitzer hat bei Gunters Problemen die Hände im Spiel…
Für Nora, Arthur und Edda steht der Aufbruch in die neue Identität mit wehmütigen Abschieden an. Auch Hartmann erkennt, dass Nora kurz davor ist, erneut abzutauchen. Er entkommt seinen Bewachern und macht sich auf den Weg, um seine langersehnte Rache zu nehmen. Volker versucht indessen, Nora zu überzeugen, ihre vermeintliche Falschaussage zu korrigieren. Als er jedoch seinen Vater vorfindet, der Nora bedroht, bricht für Volker eine Welt zusammen – er begreift, dass sein Vater keineswegs unschuldig ist. Volker erkämpft sich die Pistole und richtet sie nun – bitter enttäuscht – auf seinen Vater…
Volker kann nicht auf seinen Vater schießen. Als die Polizei eingreift und Hartmann festnimmt, ist Volkers Weltbild eingestürzt. Hartmann hat der Ausbruch seine letzten Lebensreserven gekostet, aber Volker und Henri weigern sich, an sein Sterbebett zu kommen. Merle und Edda versuchen, die Brüder trotz allem umzustimmen.
Das Zeugenschutzprogramm ist aufgelöst. Während Arthur seiner Erleichterung freien Lauf lässt, braucht Nora Zeit, um die überraschende Wendung zu begreifen. Arthur hilft ihr auf seine Weise.
Nora will in ihrer neu gewonnenen Freiheit unbedingt wieder als Ärztin arbeiten und findet in Britta und Arthur großen Rückhalt. Volker gönnt sich keinen Blick zurück, kündigt seine Stelle im Krankenhaus und stürzt sich in Aktivitäten. Dabei schlägt er Henris mahnende Worte in den Wind. Diese Haltung rächt sich, als er von den alten Geistern heimgesucht vor Merle zusammenbricht.
Arthur und Nora schwelgen im Glück, und dank Brittas Kontakten wird Nora wohl bald wieder als Ärztin arbeiten können, sogar in Genf! Einziger Wermutstropfen: Ihre Ehe ist nicht mehr rechtskräftig. Nora ist frustriert und will nicht aus reinem Bürokratismus noch einmal heiraten. Doch dann macht Arthur ihr einen zweiten Heiratsantrag.
Nach seinem Sturz auf die Schreibtischkante erwacht Thomas ganz benommen und wirkt auf Gunter wie betrunken. Britta diagnostiziert eine Gehirnerschütterung, aber schlimmer noch erscheint im Heideecho ein Foto des vermeintlich "betrunkenen" Thomas unter der Schlagzeile, der OB habe ein Alkoholproblem.
Volker stürzt sich in die Arbeit, um sich von den Gedanken an seinen Vater abzulenken. Gleichzeitig verspricht er Merle, die Therapie ernst zu nehmen. Beim Zen-Bogen-Schießen merkt er jedoch, wie sehr er sich von seiner Mitte entfernt hat. Nichts erscheint ihm sinnstiftend. Weinend gesteht er Merle, dass er am Ende ist ...
Nora und Arthur werden am Tag der Trauung langsam nervös. Nora trauert ihrem alten Hochzeitskleid hinterher, das aber nicht mehr existiert. Als Arthur ihr noch vor der Hochzeit ein Geschenk macht, kann Nora es nicht fassen: Arthur hat das Kleid all die Jahre aufbewahrt! So ist Nora eine überglückliche Braut, die Arthur das Jawort gibt...
Mielitzers Celler "Schlosshotel" hat in den Augen der Prüfungskommission der "Ancient Listed Hotels" zu viele Mängel aufzuweisen, aber er hofft, dass er über Gunter trotzdem das begehrte Prüfsiegel bekommt. Doch weit gefehlt. Als Gunter dann schwärmt, was sein Vater aus dem "heruntergewirtschafteten "Drei Könige" gemacht hat, schwört Mielitzer, Gunter seine Überheblichkeit auszutreiben.