Nach dem Erfolg von "Shenmue" auf dem Let's-Play-Channel wurde "Shenmue II" in der Reihe Spiele mit Bart gespielt. Im Gegensatz zu anderen Teilen der Reihe gab es keine lustigen Einspieler. Das Spiel wurde nach dem Ende von Game One in der Rubrik !SPOILER! beendet.
Sie geht los, unsere phantastische Reise ins Land der Silberblicke und Brat-Enten! Ryo Hazuki ist in Hong Kong angekommen und will seinen mageren Rest an Yen in wertstabile Naturalien anlegen. Was liegt da näher als exquisite Zuppo-Feuerzeuge? Nichts! Oh, und ein wenig Taschen-Dollar werden mit Armdrücken verdient.
An Ryo prallen nicht nur alle Annäherungsversuche der rassig-rothaarigen Motorradbraut Joy ab, auch gesunder Menschenverstand schafft es nicht in seinen Dickschädel. Deshalb werden ihm auch gleich mal Rucksack samt Bargeld, Action-Figuren und der Phoenix-Mirror abgenommen! Was für eine Schande…
Joy zieht Ryo nicht nur mit ihren Blicken ständig aus, sondern sucht für ihren zukünftigen Loverboy auch ein Liebesnest: Im “Come Over Guest House” kann man nicht nur ratzen, wer klug ist, braucht auch nicht latzen! Trotz des kostenfreien Schlafplatzes muss etwas Geld fürs Glücksspiel vedient werden. Und das geschieht natürlich am Hafen, wo denn sonst?!
Langsam gewöhnen wir uns an unsere neuen Lebensumstände und schliessen schnell neue Freundschaften, darunter mit einem hippeligen Tai-Chi-Tattergreis im lokalen Park. Der lenkt unsere Reise um zum nahe gelegenen Tempel, doch auch dort lässt sich unsere Ziel nicht finden, sonderen dreckige Wände und ein oller Putzlappen…
Eigentlich ist alles Business-as-usual in Hong Kong: Wir schlagen gemeinsam mit alten Männern im Park Bäume, besuchen alte Omas in ihrem Appartment und schauen uns die lokale Prügelwerkstatt, äh, die Kung Fu Schule an. Doch dann, dann sehen wir sie, mitten im Tomato Store: Die Frau ohne Kopf, ohgottohgott!
Zeit zum Lernen! Die vier Wude sind vier Disziplinen, vier Worte die jeder Martial Artist in seinem Herzen tragen sollte. Das gilt allerdings hauptsächlich für chinesische Martial Artists und Ryo hat als japanischer Martial Artist keine Ahnung davon. Na gut, hilft ja alles nix! Wir nehmen die Hacken in die Hand und gehen auf Bildungstour.
… oder alternativ in den nächsten Tempel? Nach vielen Irrungen und Wirrungen kommen wir endlich beim Scarlett Temple an und bekommen dort gleich einen alten Waschlappen in die Hände gedrückt. Wir ziehen daraus zwei Erkenntnisse: Der, der auf der Suche ist, muss erst Disziplin lernen. Und in ollen chinesischen Tempeln wird nur alle Schaltjahre gefegt.
Ryo, unser heißsporniger Jungspund wird beim Tempel eingespannt zum Bücherschleppen. Wenn die nicht alle Jubeljahre gelüftet werden, dann ist eine Wertminderung nicht auszuschliessen. Dabei lernen wir jedoch von der Existenz eines weiteren Schmökers, der von Zhu Yuan Da geschrieben wurde! Doch wie zum Deibel können wir da rankommen?
Hey, könnt ihr euch noch an das Bücherschleppen aus der letzten Folge erinnern? Nein? Ja? Ist auch egal, denn in dieser Folge muss Ryo auch ordentlich schleppen, bis das Rückgrat sich unter der Last der antiken Schmöker in alle Richtungen biegt. Etwas Entspannung finden wir aber bei unserem neuen Hobby: Blütenschnappen, yay!
Wisst ihr, was ein Chawan-Sign ist? Wir leider ja, und genau dieses Wissen mussten wir im heutigen Teil von “Spiele mit Bart” und Shenmue 2 verstärkt anwenden. Ob es uns was hilft und ob wir weiterer Bücherschlepperei entkommen bleibt fraglich, aber wir hoffen es mal…
Es geht weiter mit dem beschwingten Tassenschwingen, denn wir haben immer noch nicht unseren Kontaktmann per Chawan-Sign ausfindig gemacht! Unsere Bemühungen bleiben zum Glück nicht ewig unfruchtbar, mit dem Erfolg kommen allerdings auch lauter unlautere Gestalten ans Licht…
Es ist Zeit für den großen Auftritt eines weiteren, sehr wichtigen Charakters: Ren of Heavens! Der Bandenchef mit dem Bandana soll angeblich weitere Tipps zum Aufenthaltsort von Zhu Yuan Da haben. Bevor wir ihn ausfragen können, muss sich Ryo erst Zugang zu seinem gut bewachten Hauptquartier mitten in der Beverly Hills Wharf verschaffen.
Oh Nein! So wie Ryo sein Geld zu Beginn des Spieles gestohlen wurde, wurden wir um unser Gesichtshaar erleichtert. Wir halten ohne Haar ’ne Folge gut aus, aber Ryo kommt ohne Moneten in diesem Teil nicht wirklich weiter. 500 Hongkong-Dollar wollen mit dreckigen Streetfights verdient werden – hoffentlich fallen wir nicht auf die Nase!
Dass Ryo schwer von Begriff ist, haben wir nach fast insgesamt 20 Stunden Shenmue mehr als deutlich gemerkt. Wenn sich aber die knuffige Tomato Store-Kassiererin Izumi ihm quasi mit Volldampf an die Lenden wirft und er es einfach ignoriert, dann wissen wir auch nicht weiter…
Mit Erschrecken mussten wir feststellen, dass zwischen Teil 13 und Teil 14 scheinbar ein Video den Yuanda Zhu gemacht hat und verschwunden ist. Nun ja, so ist das manchmal im Leben. Genießt nun bitte dennoch die nächste Folge mit dem ersten Auftritt der Fettbacke Don Niu.
Während wir aus dem Gedächtnis fehlerfrei die krassesten Rhymes und fettesten Beats der Videospiel-Geschichte rezitieren, plagt sich Ryo mit einem wesentlich weltlicheren Problem herum: Er weiß nicht, wie man eine Klingel bedient…
Wir haben aus einem Mülleimer Tonbänder geklau… äh… requiriert. besteht ein Großteil dieser Folge auch fast nur aus dem Abhören der Tapes. Ob wir was Spannendes darauf finden?
In Kowloon hausen die Waisenhäuser einfach mal mitten im achten Stock eines Hochhauses. Die perfekte Umgebung, in der Kinder aufwachsen können. Warum außer einem Bett, einem Tisch und einem Spielautomaten(!) kaum was drinsteht, fragen wir lieber nicht.
Augen zu und durch oder besser Augen zu und weg. Hier servieren wir euch die schönsten Videospielenden ohne Rücksicht auf Verluste. Ansehen auf eigene Gefahr!