Die Fernsehübertragung der Stunksitzung erfolgt seit 1998 vom WDR
Wenn die Karnevalsfunken „Die Reise der Pinguine“ antreten, die Hip-Hop-Combo „Töchter Bergheims“ den Kölner Karneval rettet oder eine Truppe wild gewordener Nordic Walker die neue Sportseuche in deutschen Wäldern aufspießt: Dann ist wieder Showtime für die legendäre Stunksitzung. Moderiert wird die Sitzung von Biggi Wanninger und musikalisch begleitet, wie in jedem Jahr, von der famosen Hauskapelle „Köbes Underground“ mit ihrem Frontmann Ecki Pieper. Freuen können sich die Zuschauer in dieser Session auch auf eine wunderbare Fortsetzung des Kino-Kassenknüllers „Die weiße Massai“: Diesmal entdeckt die „große weiße Frau“ den Stamm der „Poller Negerköpp“ im unbekannten Land auf der anderen Rheinseite „Schäl Sick“ …
Die Kölner Stunksitzung ist nach wie vor der Hit im „Alternativkarneval“, eine rasante Mischung aus Kabarett und Karneval, Rockmusik und Nonsens, wie immer gespickt mit Seitenhieben und Sticheleien gegen den „offiziellen“ Karneval. In diesem Jahr beschäftigen sich die „Stunker“ mit folgenden Themen: Lustige Schmeißfliegen singen in der Gammelfleischerei; Jürgen Klinsmann bei seinem schwersten Job: als Trainer bei der Stunksitzung; Der Kinoknüller „Das Parfum“ angesiedelt im alten Köln. Gegründet 1984 von Studenten als Satire auf Prunksitzungen, hat die Stunksitzung längst Kultstatus erreicht. Moderiert wird die Sitzung von Biggi Wanninger, begleitet wird sie wie in jedem Jahr von der famosen Hauskapelle „Köbes Underground“ mit ihrem Frontmann Ecki Pieper.
Die Kölner Stunksitzung aus dem Kölner E-Werk ist nach wie vor der Hit im Alternativkarneval: Eine rasante Mischung aus Kabarett und Karneval, Musik und Nonsens, wie immer gespickt mit Seitenhieben und Sticheleien gegen den offiziellen Karneval. In diesem Jahr beschäftigen sich die 'Stunker' u.a. mit folgenden Themen: – frustrierte Bankkunden überfallen eine Pleitebank – ein Bademeister der alten Garde schimpft über die verweichlichte Wellness-Kundschaft – der neue Karnevalssender 'VIVA Fastelovend' zeigt Büttenrap und verkauft Lieblingstuschs als Klingelton zum Runterladen – die Jagd der Linken auf Wählerstimmen als Piratenstück: 'Der rote Oskar auf dem fliegenden Saarländer'
Was 1984 in der Studiobühne als Studentenkarneval begann, hat sich zur Kultsitzung des alternativen Karnevals entwickelt. Die Mischung aus Kabarett und Karneval, die andauernden Spitzen gegen Kirche, Lokal- und Weltpolitik, gemischt mit respektlosen Parodien von Karnevalsgrößen und anderen Stars des Showgeschäfts, machen bis heute den Erfolg der Stunksitzung aus. Dieses Jahr gibt’s ein Kölsches Woodstock-Revival unter dem Motto „40 Jahre Summer of Alaaf“. Die Schlümpfe reisen nach Afghanistan. Zum Thema Kulturkürzungen wird dem geneigten Betrachter geschildert, was er in dem Museum seiner Wahl sehen WÜRDE, wenn es denn Ausstellungen überhaupt noch GÄBE – quasi eine „konjunktivische“ Museumsführung. Ein Höhepunkt ist der Auftritt des Tambourcorps, das in einer grandiosen Performance mit Becken und Schlagwerk die Pophits von Lady Gaga interpretiert.
Auch dieses Jahr bekommen die Stunker keine kalten Füße, wenn es darum geht, gesellschaftlich relevante Ereignisse auf ihre ganz eigene Art auf die Bühne zu bringen. Sie schaffen nackte Tatsachen – mit einer besonders originellen Hommage an die Bläck Fööss. Und heben bei einem optischen Höhepunkt förmlich ab: als „Rote Funken auf China-Besuch“ bei einer artistischen Einlage auf einer riesigen Wippe. Moderatorin Biggi Wanninger nimmt diesmal besonders die männlichen Stunksitzungsbesucher ins Visier, tanzt über die Tische und schmettert stimmgewaltig: „Ich nehme den Rest!“ zu den Klängen von „Simply the best“. Und auch eine grandiose Fernsehparodie gibt es mit „Switch Alaaf“ und „Funken suchen ein Zuhause“. Die Bundespolitik bekommt aber ebenfalls wieder einmal ihr Fett weg: Im Trullala Theater – einem überdimensionalen Kasperletheater – regieren Trullala Merkel und ihre „Vize-Trulla“ Westerseppel.
Mehrmals aufgegriffen werden Weltwirtschafts- und Eurokrise. So werden voll Witz und Biss der Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann und die gebeutelten EU-Mitgliedsstaaten in einem Sketch karikiert und zwar in der Kulisse des traditionellen Hänneschen-Theaters.
30 Jahre Stunksitzung stehen für Anfang und Ende zugleich. Verabschiedet wird der Kölner Kardinal Meisner, der in diesem Jahr in den Ruhestand geht. Begrüßt wird die FDP in der außerparlamentarischen Opposition. Viel zu lachen gibt es auch über die Inklusionsbemühungen der Roten Funken und den Don Kosaken Chor mit den schönsten Hymnen der Schwulenbewegung.
Präsidentin Biggi Wanninger begrüßt unter anderem das Stunker-Dreigestirn, den türkischen Schützenkönig sowie das Hänneschen-Welttheater und präsentiert die türkische Fassung des Silvesterklassikers „Dinner for one (Döner for one)“ und das Champions League Finale SPD gegen CDU/CSU sowie ihre schon zur Tradition gewordene Version von Reiner Calmund.
Wie passen eigentlich Clubsounds und der traditionelle Tambourcorps Heisterbacherrott zusammen? Warum kommunizieren moderne Eltern via Internetchannel mit ihren Kindern? Und was passiert zurzeit mit dem finanzschwachen Griechenland und in der aktuellen Flüchtlingssituation? Die passenden Antworten liefert das Ensemble der Stunksitzung, das wie immer alles gekonnt auf die Schippe nimmt, was momentan gesellschaftlich relevant ist. Sitzungspräsidentin Biggi Wanninger präsentiert in dieser Session nicht nur die Schwester von Jesus, Alternativen zum teuren Kölner Opernumbau und die gefährliche Gattung der gemeinen braunen Dumpfbacke, sondern auch krankenkassenvernetzte, sprechende Wohnungen und eine brandneue Fernbedienung für die Kultband Köbes Underground. Die bringt die Stunksitzungs-Fangemeinde in jeder Sprache und Geschwindigkeit gewohnt brillant in Stimmung, besingt sowohl alle möglichen als auch unmöglichen Facetten des Karnevals und des modernen Grill- und Selfie-Wahns.
Das Ensemble der Kölner Stunksitzung, das Urgestein der Alternativen Kultkarnevalisten, nimmt sich auch dieses Jahr mit viel Witz und Biss alle wichtigen Ereignisse der vergangenen Monate vor und präsentiert gesellschaftlich relevante Vorkommnisse einmal anders.
Die Mitglieder der Kölner Kultsitzung Stunksitzung und deren Hausband Köbes Underground sind schon rheinisches Brauchtum: Auch nach fast 35 Jahren alternativem Karneval verlieren Ensemble und Musiker keineswegs an Biss. Alles und jeder bekommt in der "Stunksitzung 2018" sein Fett weg: Flüchtlinge integrieren sich am besten mit Kenntnis der deutschen Mülltrennung, der Lehrermangel führt zu absurdem Vertretungspersonal und Wähler Gollum - das "Herr der Ringe"-Wesen mit gespaltener Identität - kann sich einfach nicht für eine Partei entscheiden, so lange die "dunkle Mutti" ihre Finger im Spiel hat. Die Themen sind auch 2018 vielfältig: Es geht um die große Bundespolitik und machthungrige Präsidenten, lokale Baustellen wie den in Köln anscheinend nie endenden Opernbau, die Eigenarten des kölschen Karnevals sowie den aktuellen Hype um bunte Einhörner unterm Regenbogen.
Sie sind schon seit Jahrzehnten nicht mehr aus der Karnevalsszene wegzudenken: die Kölner Stunksitzung und ihre Hausband Köbes Underground mit ihrem bissigen Humor. Dieser Höhepunkt des alternativen Karnevals ist Brauchtum und Garant für gute Laune durch gesellschaftliche Seitenhiebe. Wie immer mischen das Ensemble und die Musiker Karneval, Klamauk und Konzert mit liebenswertem kölschem Flair.
Auch in der „Stunksitzung 2020“ wird kräftig ausgeteilt: Das CDU-Dreigestirn Prinzessin Angela, die Ewige, Jungfrau Uschi, die Erstbeste von Europa und der Karrenbauer bekommen genauso ihr Fett weg wie die katholische Kirche, die Bundeswehr, die hier mit Elektro-Panzer anrückt sowie der rheinische Karneval und die Klimapolitik. Präsidentin Biggi Wanninger führt auch in der „Stunksitzung 2020“ nicht nur mit bissigen Moderationen durch die Sitzung, sondern schlüpft in eine ihrer Paraderollen als Reiner „Calli“ Calmund, der über sein neues „Mettadon“-Programm berichtet. Yoda gibt der SPD Ratschläge und eine neue Sitzung rüttelt die Karnevalsmuffel auf: Die schlechte Laune Sitzung. Für die perfekte musikalische Untermalung sorgen wie immer die Musiker von Köbes Underground. Sie glänzen dieses Jahr als FC Pfeifen, zelebrieren Hundekot in Tüten und singen mit Charme Vorurteile und interkulturelle Diskrepanzen weg.
Nach der Pandemie bedingten Absage aller Sitzungen in dieser Session gibt es trotzdem ein kleines Trostpflaster für alle Fans der Stunksitzung: Sitzungspräsidentin Biggi Wanninger führt durch ein Programm bestehend aus einigen aktuellen Sketchen und unvergesslichen Klassikern. Auch die Hausband Köbes Underground hat sich ihre Gedanken über die Pandemie gemacht und gibt eine musikalische Überraschung dazu in petto.
„Et weed widder besser“ sang die Hausband der Stunksitzung Köbes Underground bereits in der Session 2021, als die Stunksitzung wegen der Pandemie komplett ausfallen musste. Jetzt ein Jahr später ist die erneute Absage der Stunksitzung besonders bitter und dem Kult-Ensemble des Alternativen Karnevals blutet das Herz: Zwei Tage vor der Premiere und nach Monaten der Proben wurden alle großen Karnevalsitzungen wegen Corona gecancelt. Aber: Et kütt wie et kütt und es es wie et es! Daher gibt es diesmal „Die ausgefallenste Sitzung 2022“ exklusiv im WDR Fernsehen. Sitzungspräsidentin Biggi Wanninger nimmt uns mit ins ungewohnt leere Kölner E-Werk und präsentiert vier brandneue Kabarett-Nummern, die aus dem aktuellen Programm gerettet und im Rahmen der Produktion „Mitternachtsspitzen“ im Alten Wartesaal aufgezeichnet werden konnten.
Sitzungspräsidentin Biggi Wanninger führt in der „Stunksitzung 2023“ durch eine Veranstaltung voll beliebter Stunksitzungs-Charaktere von Karnevals-Thinktank Stivvels Jupp über das Tambourcorps Heisterbacherrott bis zum alternativen Dreigestirn und dem Hänneschen Welttheater: Da zoffen sich Kompost-Putin, Schälinski, das Bärböckchen und Macrönchen im Kleingartenverein um die Gartengrenzen. Zwei Jahre waren auch Zeit genug für Fans und Stunker, ein ganzes Bühnenbild zu häkeln und zu stricken, so dass die rheinische Sage von der Loreley und Vater Rhein diesmal besonders farbenfroh und „handmade“ zur Geltung kommt. Dazu gibt es wieder Unglaubliches von der katholischen Kirche und der Deutschen Bahn, den Krieg der (Gender-)Sternchen und Schelte zu unserem miserablen ökologischen Fußabdruck.
Bei den Stunkern finden sich wirklich immer schräge Ideen, unterhaltsam auf Missstände aufmerksam zu machen. Sitzungspräsidentin Biggi Wanninger führt auch in der "Stunksitzung 2024" wieder souverän durch das Programm, ruft auf gegen rechtes Gedankengut und Antisemitismus bevor sie sich als Karnevals-Thinkthank Stivvels Jupp in (um)wegweisende Gedanken erhebt. Dabei überrascht das Ensemble auch nach 40 Jahren mit innovativen Ideen: hier wird die Kölner Oper musikalisch von Bauarbeitern bestimmt, es wird geschunkelt für das Klima und mit MeToo-Tätern im Stil von Quentin Tarantino kurzer Prozess gemacht. Und wer dann noch immer keinen Spaß hat, wird spätestens beim Seufzerduett im Stil des Colonia Duetts, bei der neuprogrammierten "Künstliche Doofheit" oder dem Karnevals-Yoga seine Bauchmuskeln kräftig trainieren. Lachen vorprogrammiert!
"Blödsinn ist natürlich Geschmackssache" heißt es in einer der diesjährigen Karnevalsnummern der Kölner Stunksitzung. Ansteckend ist der rheinische Frohsinn des Ensembles der Kölner Stunksitzung und ihrer genialen Hausband Köbes Underground aber auf jeden Fall. Die Stunker machen Stimmung und teilen dabei kräftig aus: gegen Donald Trump genauso wie die bundesdeutschen Parteien oder die Kölner Oberbürgermeisterin. Dabei lernt das Publikum bei der "Stunksitzung 2025" die Gleichgültigkeitsbeauftragte der Stadt Köln genauso kennen, wie die "1 A Frikadellen" von Mutti oder die neuen Work-Live-Balance-Berater im traditionellen Sitzungskarneval.