Schimanski und Thanner werden zum „Tatort“, einem Hochhaus, gerufen. Eine junge Frau, die an schweren Depressionen litt, hat sich vom Balkon gestürzt. Es scheint sich eindeutig um Selbstmord zu handeln. Dann die ersten Zweifel: Warum hat ihr Mann, der sich ihrer Einweisung in eine psychiatrische Klinik widersetzte, sie allein gelassen? Ein Alibi für die angeblich wichtige geschäftliche Verabredung zum Zeitpunkt des Todes seiner Frau hat er auch nicht. Welche Rolle spielt Ann Silenski – sie war mit der Toten befreundet, gehört zu der gleichen Sekte, der „Kirche der Gemeinschaft“.
Eine unbekannte junge Frau, Ulla, bittet Schimanski um Hilfe: Ihr Lebensgefährte, Michael Mungo, ist verschwunden. Mungo ist Journalist, einer, der mit ungewöhnlichen Methoden beachtliche Erfolge erzielt hat. Zuletzt untersuchte er, als Reiseleiter getarnt, die zwielichtigen Geschäfte eines großen Busunternehmens. Schimanski begleitet Ulla zu ihrem einsam gelegenen Haus, das offensichtlich durchsucht worden ist. Ulla weiß angeblich nicht, wer hier nach was geforscht haben kann. Als die beiden wieder in die Stadt fahren wollen, werden sie vom Wald aus beschossen und ins Haus zurückgetrieben. Alle weiteren Ausbruchsversuche scheitern im Feuer der unsichtbaren Schützen. Ulla irritiert Schimanski: einerseits zieht sie ihn an, andererseits misstraut er ihr.