Erster Tatort des Teams Nemec und Wachtveitl aus München
Schimanski macht Angelurlaub an einem idyllischen Plätzchen in der Nähe eines Dorfes unweit von Duisburg. Dort wird er Zeuge eines eigenartigen Ereignisses: Der Tierarzt Karl-Heinz Ascher wird am Tage seiner Hochzeit tot aufgefunden – erhängt an einem Baum. Silke Faber, die Braut, Tochter des reichsten Bauern im Ort, ist ratlos und bittet Schimanski um Mithilfe bei der Aufklärung des Todesfalles. Hat Ascher wirklich Selbstmord begangen – oder hatte jemand im Ort ein Motiv, ihn auszuschalten? Schimanski und Thanner ermitteln: Kaum einer hatte k e i n Motiv, denn Ascher hatte jene Bauern, die sich auf Kälberzucht spezialisiert haben – und das ist die Mehrzahl im Dorf – mit verbotenen Mast-Hormonpräparaten beliefert und damit in geradezu unverschämter Weise ausgebeutet.
Ein strahlender Sonntagmorgen – Schimanski und Thanner amüsieren sich beim Eislaufen. Bei einem gewagten Manöver bricht Schimanski ein und stößt auf die Leiche eines kleinen Mädchens. Die Gerichtsmedizin stellt fest, daß das Kind vergewaltigt wurde und an inneren Verletzungen gestorben ist. Da keine Vermißtenanzeige vorliegt, gelingt es der Kripo erst nach einigen Umwegen, die Mutter des Mädchens ausfindig zu machen. Frau Czermak erleidet einen Nervenzusammenbruch. Sie ist seit kurzem Witwe, ihr Sohn Markus lebt im Heim.
Schimanski macht Urlaub auf einem Campingplatz in der Nähe von Duisburg und hat eine heftige, aber diskrete Affaire mit Corinna. Er weiß von ihr nicht mehr als den Vornamen und die Tatsache, dass sie verheiratet ist. Eines Abends wird er zufällig Zeuge, wie ein Mann namens Pfeifer Corinna massiv bedroht. Schimanski greift ein, aber der Mann kann entkommen, und plötzlich ist auch Corinna verschwunden. Auftakt einer mörderischen Intrige, deren Opfer Schimanski ist. Ihm werden Bestechlichkeit und schließlich sogar ein Mord untergeschoben. Schimanski muss seinen Dienst quittieren …