"Zuse Z3" (1941, Deutschland) und ENIAC (1946, USA) hießen die ersten Computer. Sie waren die Grundsteine für den Vormarsch der Großrechner in Deutschland. Ab den 1980ern hielten die ersten "Heimcomputer" Einzug in deutsche Haushalte.
Die Zeitschrift "twen" veröffentlichte 1967 und 1968 einen Partnerfragebogen. Der Clou: Computer sollten den passenden Partner ermitteln! Über 100 000 Leser nahmen damals begeistert teil. Eine WDR-Reportage hat die Aktion 1968 begleitet. Ab den 90ern ermöglicht der Computer dann neue Dimensionen digitaler Partnerwahl: Cyber-Sex und Online-Dating.
"Plötzlich" war es möglich, Brücken per Computer zu kalkulieren und erste Bundestagswahl- Hochrechnungen noch am Wahlabend durchzuführen. "Rechner" steuerten Ampeln, tauchten im Schulunterricht auf, BTX ermöglichte eine frühe Form von "Online-Banking", auch Online-Beichten, Porno-Webseiten und "Second Life" veränderten den Alltag.
In den frühen 1980er Jahren widmen sich einige WDR-Dokumentationen den Nöten von Büroangestellten. Mit dem Einzug von Computern in den Arbeitsalltag standen in vielen Firmen Rationalisierungen und Umstrukturierungen an: Die Betroffenen sehen den Computer plötzlich als gefährlicher Konkurrenten!
Vom ARPA-Net, der ersten E-Mail, Tim Burners-Lee und der Erfindung des World-Wide-Web bis zum Web 2.0: Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren explosionsartig entwickelt. Doch seine Wurzeln reichen weiter zurück als viele glauben.
Das moderne Internet bietet anfangs noch ungeahnte Möglichkeiten zur kreativen, sozialen und politischen Vernetzung - aber zunehmend auch zur Kommerzialisierung und sogar Überwachung sozialer Beziehungen.
Wie würden Millionen von Computern und Milliarden von Schaltkreisen beim Jahreswechsel zum Jahr 2000 reagieren? Was passiert, wenn wichtige Teile der digitalen Infrastruktur zusammenbrechen? WDR-Dokumentationen aus den Jahren 1998 und 1999 machen die Angst deutlich. Und sie zeigen: Die Sorge um den Bug "Y2K" war nicht nur Hype.
Menschen fasziniert die Möglichkeit, dass Computer einmal "autonom" und "intelligent" entscheiden könnten. Während die einen versuchen, genau solche Computer zu entwickeln, warnen andere davor. Doch was ist überhaupt "künstliche Intelligenz"?