Herbst 1989. Die Mauer fällt. Die Machtverhältnisse verschieben sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Doch noch weiß niemand, ob die Revolution weiter friedlich verlaufen wird.
Martin Kupfer leidet unter Albträumen. Der Tod seiner geliebten Julia liegt bereits zwei Jahre zurück, doch der Schmerz darüber lässt ihn nicht los.
Martin Kupfer erlebt wie viele andere Berliner die Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 wie in Trance.
Marlene wird aus dem Krankenhaus entlassen. Alle sind sichtlich erleichtert. Doch die Ruhe währt nicht lang.
Die mittlerweile 17-jährige Lisa erhofft sich von einem Fotoshooting für eine westdeutsche Modezeitschrift die große Chance auf eine Modelkarriere in Paris. Martin, der den Vertrag für seine minderjährige Tochter unterschreiben soll, ist wenigbegeistert von der Idee.
Martin hat seine Bedenken über Bord geworfen und ist gemeinsam mit Katja der Einladung der Simkows gefolgt. Es ist ihm aber weiterhin nicht wohl dabei, den beiden zu verschweigen, dass er glaubt, Annas Vater zu sein.
Martin ist fassungslos. Sein Bruder Falk war es, der seine Tochter Anna gegen ein totes Baby vertauschen ließ. Er vermutet jetzt auch, dass Falk Schuld an Julias Tod hat.