William Shakespeare musste sich erst langsam vom einfachen Tagelöhner zum berühmtesten Dramatiker des Elisabethanischen Zeitalters hocharbeiten. Shakespeare konnte nie studieren. Er hatte es schwer, sich gegen seine studierten Konkurrenten durchzusetzen. Aber er war gewillt, gegen alle Widerstände anzukämpfen.
Nach großen Bühnenerfolgen erfreut sich Shakespeare der Patronage von Elisabeth I. – einer theaterbegeisterten Monarchin. Er verdient sehr gut und ist Teilhaber einer Kompanie mit dem Cousin der Königin. Aber der Ruhm hat auch Schattenseiten: Der unzufriedene Lord Essex, einst Günstling der Königin, versucht, Shakespeare in seinen Aufstand zu verwickeln.
1603 stirbt Elisabeth I. und Jakob I. besteigt den Thron. Wird der neue Herrscher das Theater ebenso fördern wie seine Vorgängerin? Mit einem Federstrich könnte Jakob Shakespeare die Existenzgrundlage entziehen. Aber unversehens avanciert William zum Mitglied der Schauspiel-Kompanie des Königs. Wird er Jakobs Wunsch nachkommen, auf der Bühne Propaganda zu machen?