Neue Liste erstellen

Zu Tisch
16 Folgen 06.01.2013

Staffel 13

Staffel-Wertung

Episoden

1. im Limousin

06.01.2013 30 Min.

Jetzt bestimmt die Arbeit mit den Tieren ihr gemeinsames Leben. Wird Joseph im Dorf akzeptiert? Da er ein Händchen für die Kälber hat, gewinnt er den Respekt der ganzen Gegend. Diese Erfahrung verbindet ihn mit den Großeltern, die den Biohof vor rund 40 Jahren aufgebaut haben und lange um die Anerkennung der übrigen Bauern kämpfen mussten. Wie auf jedem Bauernhof wird hier gemeinsam gelebt, gekocht und gegessen. Ob Kalb, Kastanien, Kirschen, Honig oder Ananas: Eingang in die Küche dieser Familie finden die unterschiedlichsten Zutaten, selbst produziert oder importiert, denn es wird mit regionaler Tradition und karibischer Inspiration gekocht.

2. rund um den Vatikan

31.03.2013 30 Min.

Als Nachspeise backt ein Freund „Crostata di ricotta“, einen Kuchen aus Mürbeteig, der mit typisch italienischem Frischkäse und anderen Leckereien gefüllt. Als Vorspeise gibt es Puntarelle, eine Chicorée-Art, von der die Hauptstädter nie genug bekommen können. Dieses Gemüse gibt es in Rom nur zwischen November und März. Kurz vor dem Festessen ist Ivan Polverari mit der Ikone fertig geworden. Er ist gespannt, was seine Freunde dazu sagen werden. Eines steht aber jetzt schon fest – Don Mimmos Menü wird allen schmecken.

3. in Albanien

07.04.2013 30 Min.

Das früher so harte und karge Leben in den Bergen ist dadurch sehr viel leichter geworden. Einige Bauern, die in den Bürgerkriegswirren von 1997 ihre Heimat verlassen haben und auswanderten, kehren heute zurück in das entlegene Tal im Norden Albaniens. Ded ist damals nicht weggegangen, als überall Chaos herrschte. „Wir sagen hier: Der Stein wiegt schwerer im eigenen Land“, erzählt er mit selbstbewusster Miene. „In der eigenen Heimat hat man mehr Gewicht und wird respektiert. Und wie Sie wissen, gibt es im Ausland auch nicht genug Arbeit und deshalb kehren jetzt viele zurück.“

4. in Äthiopien

05.05.2013 30 Min.

Im neu angelegten Garten der Familie wachsen verschiedene Gemüse- und Obstsorten, auf den Feldern ertragreichere Getreidearten. Dank der neuen Mühle kann Dinke im Dorf das Getreide mahlen. Vorher musste sie die Getreidesäcke mit dem Esel zehn Kilometer bis zur nächsten Mühle transportieren. Aus dem Mehl bereitet Dinke Injera, ein säuerliches, weiches Fladenbrot aus Teff, einer äthiopischen Hirseart, zu. Injera ist das äthiopische Grundnahrungsmittel. Es wird mit Wot, also verschiedenen Soßen, gegessen. Dinke kocht Gomen Wot, ein Kohlgericht, und Shiro Wot aus Kichererbsenmehl und Gewürzen. Zum Michaelisfest bereitet sie außerdem Kitfo zu, ein Gericht aus gehacktem Fleisch.

5. in Masuren

02.06.2013 30 Min.

Mazury (Masuren) liegt im nordöstlichen Polen – dem früheren südlichen Ostpreußen. Hier leben Ewa und Tadeusz Piórkowski mit ihren vier Kindern. Sie pflegen leidenschaftlich die masurische Küche.

6. in Alta Langhe

07.07.2013 30 Min.

Unterstützt wird die Familie Canaparo in dieser Zeit von Giusi Ramallo und ihrer Familie. Die leidenschaftliche Köchin kocht für ihre Freunde, wenn die mit der Ernte und Verarbeitung der „tonda gentile“, wie die Haselnüsse in Alta Langhe heißen, beschäftigt sind. Dabei bereitet sie die typischen Gerichte der Region zu: Ravioli al plin, kleine gefüllte Teigtaschen, oder eine Bagna Cauda, eine sämige Soße aus Milch, Knoblauch, Sardellen und Olivenöl, in die man Gemüse oder Grissini eintaucht. Gestärkt zieht Emanuele Canaparo ins nahe gelegene Cortemilia zum Wettbewerb um die beste Haselnuss. Und nebenbei lässt der Junggeselle seinen Blick schweifen, denn bei all der vielen Arbeit kommt er kaum dazu, eine Frau kennenzulernen.

7. in Brüssel

04.08.2013 30 Min.

Die Freude am Experimentieren hat in Brüssel Tradition. Offiziell sind die Bürger der Stadt zweisprachig: niederländisch und französisch. Aber in der Realität ist Brüssel polyglott. Das zeigt sich auch in der von vielen Einflüssen geprägten Küche. Doch der Charakter der Brüsseler Gerichte ist im Kern flämisch-französisch geblieben. So sind Stoemp und Chicorée, Auberginen und Steaks, Fritten und unzählige Biersoßen, in denen das Fleisch mürbe gekocht wird, typische Speisen.

8. in der Albufera Valenciana

01.09.2013 30 Min.

Die Zutaten für Conchas Küche kommen vor allem aus dem See und aus dem eigenen Gemüsegarten. Und der Reis spielt natürlich die Hauptrolle. Wenn der letzte Reis geerntet ist und die Fischer auf eine ertragreiche Saison warten, ist es wie jedes Jahr Zeit, ein Erntedankessen zu feiern. Concha bereitet ihre berühmte Paella zu, wie sie es von ihrer Mutter gelernt hat. Und wie jedes Mal ist dies ein Fest für alle – Fischer und Reisbauern.

9. in Lykien

08.09.2013 30 Min.

Zum Beispiel Nar Tatlisi, eine Süßspeise aus Granatapfelsaft oder Arapasi, ein Gericht mit Hühnerfleisch, das in anderen Teilen der Türkei mit Zitronensaft zubereitet wird, hier aber mit Granatapfelessig. Die Lykier waren ein Volk mit eigener Kultur und Sprache. Noch heute gibt es Überreste aus der antiken Zeit. Ahmet interessiert sich für diese Geschichte. Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, führt er Besucher in das nah gelegene Arykanda und zeigt Ihnen die Ausgrabungen. Am Abend sitzt die Familie am liebsten auf einer der Terrassen, die Devrim für ihre Gäste bauen ließ.

10. auf Jersey

15.09.2013 30 Min.

Dazu benutzt sie frische Beeren aus ihrem Garten und serviert die Kreation mit Clotted Cream, einem angedickten Rahm vom eigenen Hof. Sohn Chas ist trotz guter Noten nach der mittleren Reife von der Schule abgegangen und macht nun eine Ausbildung auf dem Hof seines Vaters. Einmal im Jahr präsentieren Vater und Sohn ihre „Lieblingsmädels“ auf einer Agrarschau. Dafür putzen die Männer Kuhdame Katherine liebevoll heraus. Währenddessen zieht im Ofen schon der traditionelle Jersey Bean Crock, ein Bohneneintopf mit Fleisch. Nach der Schau soll es ein großes Fest geben. Jetzt muss Lieblingskuh Katherine nur noch den Preisrichter überzeugen.

11. im Ruhrgebiet

22.09.2013 30 Min.

Auch westfälische Trüffel oder Schlabberkappes serviert Siggi gerne. Während Siggi für die salzigen Dinge zuständig ist, kümmert sich seine Frau Sigrid um die süßen Gerichte. Sie backt eine Buttercremetorte für das Kaffeekränzchen mit den Nachbarinnen aus der Siedlung. Die Dokumentation begleitet Siggi Fiebiger beim Kochen, durch die Zechensiedlung Teutoburgia, beim Motorradausflug und zum Besuch bei Klangkünstler Christoph Schläger, der gewaltige Instrumente aus Maschinen baut.

12. in La Rioja

06.10.2013 30 Min.

Rioja – jeder kennt den trockenen, dunkelroten, würzigen Wein aus Spanien. Benannt ist er nach der kleinsten autonomen Region im Norden des Landes: La Rioja. Sie wird in die obere und untere Rioja gegliedert: Der obere Teil liegt in dem feuchten, bergigen Hochland, wo der Wein wächst und verarbeitet wird. Der untere Teil befindet sich in den fruchtbaren Ebenen des Flusses Ebro. Er wird vorwiegend für den Anbau von Gemüse genutzt. Ihre Lage am Jakobsweg prägte die Region, und ihre Städte gewannen im Mittelalter als Pilgerorte an Bedeutung. Juan Carlos Sancha lebt mit seiner Frau Marian und den vierjährigen Zwillingen in Baños, einem Dorf in der Region Rioja Alta. Juan Carlos’ Großvater hat hier vor knapp 100 Jahren einen kleinen Weinberg gekauft und Rebstöcke angepflanzt. (Text: arte)

13. in Transsilvanien

27.10.2013 30 Min.

So, wie es schon ihre Eltern und Großeltern vor ihnen getan haben, befolgen die Tiukas die Bräuche der unheiligen Andreasnacht und gehen am folgenden Tag in die Kirche, denn doppelt hält besser. Für den Heiligen Andreas hält Marilena selbst gebackene Krapfen, Gogosi, bereit, die auf dem Altar der Dorfkirche geopfert werden. Das Castel Bran wurde in den 70er Jahren von den Kommunisten zum Dracula-Schloss ernannt, um Kapital aus dem Kult zu schlagen. Noch heute lockt dieser Schwindel Tausende von Besuchern an. Und so liegt über Transsilvanien auch weiterhin der Mythos vom Grafen Dracula als Fluch und Segen zugleich.

14. in Thessalien

01.12.2013 30 Min.

Zahlreiche Quellen und viel Regen machen die Halbinsel zu einer äußerst fruchtbaren Landschaft. Pilion ist die Heimat der Zentauren. Von Volos aus, der Großstadt am Fuße des Pilion-Gebirges, stachen die Argonauten mit ihrem Schiff Argo in See, auf der Suche nach dem Goldenen Vlies. Ähnlich beeindruckend wie die Mythologie ist die landschaftliche Vielfalt. Manchmal bis in den April hinein kann man in dem bis zu 1.600 Meter hohen Gebirge skifahren. Nach einer halbstündigen Autofahrt über unzählige Steilkurven ist man am Strand.

15. auf den Hebriden

15.12.2013 30 Min.

Als Zugezogene wurde sie kritisch beäugt und fügte sich nur schwer in die Gemeinschaft der Inselbewohner ein. Die Vorteile des engen Beieinanders erfuhr sie erst, als sie einige Jahre später gleich gegen zwei Krebserkrankungen ankämpfte. Plötzlich sorgten sich die Dorfbewohner um ihr Wohlergehen, die Nachbarn brachten ihr fast täglich frischen Fisch. Heute lebt sie mit Angus und ihren zwei Söhnen in dem Farmhaus seiner Vorfahren, ihre zwei Töchter studieren auf dem Festland.

16. in Oberbayern

29.12.2013 30 Min.

Während Nicole und Robert bei Wind und Wetter draußen herum toben, wälzt ihr sechsjähriger Sohn Robert brav zuhause mit Oma Evi 60 Schnitzel in der Panade. Wenn die Perchten nach vier Stunden Spektakel zurückkommen, haben sie „wilden“ Hunger. Evi Zeisig kennt sich nicht nur mit den Perchten aus, sondern auch mit der bayerischen Küche. Den Schweinsbraten kann inzwischen auch ihr Sohn Robert zubereiten, aber bei den Semmelknödeln braucht er noch die Hilfe seiner Mutter. Als Vorspeise macht sie die Königin unter den Suppen, die zu einem richtigen oberbayerischen Mittagessen dazugehört: Grießnockerlsuppe.