Für die Jagdgesellschaften bereiten Edouard und seine Frau ein echtes Jagdmahl mit einem Wildschweinragout zu, ohne dabei süße Spezialitäten der Region wie etwa die Tarte Tatin zu vergessen. Für den Hausgebrauch aber kocht Edouard Kaninchen, die er lange in Wein schmoren lässt. Diese jagt er mit seinem Freund Francis, einem Falkner, Denn wenn es seine Zeit zulässt, vergnügt sich Edouard auch mit anderen Jagdtechniken als dem Bogenschießen. In diesem Film begleitet „Zu Tisch“ Edouard Bouloche und seine Freunde in der winterlichen Sologne bei der Jagd und in der Küche.
Er gibt Backkurse für die Frauen des Dorfes und zeigt ihnen die Feinheiten der italienisch-alpenländischen Patisserie. Neben dem Fasen hat Florian noch ein zweites berufliches Standbein in der Tourismusindustrie: Im Sommer führt er Wandergruppen, im Winter Skigruppen durch die Dolomiten. Dabei wird auf Hütten übernachtet, wo Florian oft selbst kocht. Er vertraut auf traditionelle Gerichte und verfeinert sie, ganz so, wie er es sich in den zahlreichen Sternerestaurants der Gegend abgeschaut hat.
Weitere typische Gerichte des Mölltals sind die Kirchtagsuppe mit Lammfleischkrapferln, das Carpaccio vom Glockner Lamm, mit frischen Bergkräutern gefüllte Lammkeule und Kärntner Reindling, ein Napfkuchen mit Zimt, Honig und Rosinen. Er ist eine Art Nationalspeise in Kärnten und wird sowohl als Süßspeise als auch zu Fleisch genossen. „Ohne Berge lebe ich keine 14 Tage“, sagt Sepp Zlöbl – kaum verwunderlich bei all den landschaftlichen Eindrücken und kulinarischen Genüssen, die seine Kärntner Heimat zu bieten hat.
Als alleinstehende Männer können sich Vater Jean-Michel und Sohn Florent nicht gleichzeitig um den Hof und die Küche kümmern. Daher haben sie drei Köchinnen, die sich zusammen oder abwechselnd um ihr leibliches Wohl kümmern: Jean-Michels Mutter Denise, seine 85-jährige Schwiegermutter Rosa und seine Schwägerin Claudine. Sie kochen für ihre Männer Choucroute aux poissons, ein leichtes Sauerkrautgericht mit Fisch, Flammkuchen und einen deftigen Schmortopf namens Baeckeoffe.
Als er jung war, verließ Lorenzo Reina die Region Agrigent auf Sizilien und wurde Bildhauer. Nach dem Tod seines Vaters kehrte er zurück und macht nun als Bauer den besten Ricotta der ganzen Gegend.
Die Kunstlehrerin und Schäferin Jenny Granlund kocht gerne alte gotländische Gerichte wie Saffranspannkaka, eine Art Milchreis mit Safran, oder eine Suppe aus Kajp, den es nur auf Gotland gibt.
Das istrische Hinterland ist bekannt für sein Vorkommen an Trüffeln. Sogar die seltenen weißen Trüffeln gedeihen hier und stehen den bekannten piemontesischen Albatrüffeln in nichts nach. Mutter Ivanka Tikel hält die Familie zusammen. Sie verteilt die Aufgaben auf dem Hof und kocht istrische Spezialitäten wie das Fleisch des Boskarin-Rindes unter der Peka und Miesmuscheln auf Buzara-Art. Die Tikels sind Selbstversorger, auf ihrem Hof gedeiht alles, was sie zum Leben brauchen. Vom Verkauf ihrer hochwertigen Weine und ihres Olivenöls sichern sie sich ihren Lebensunterhalt. Im Herbst ist Trüffelzeit und Ivica ist auf der Suche nach der weißen Trüffel, die er noch nie gefunden hat. Immer wieder kommt er ‚nur‘ mit schwarzen Knollen nach Hause. Für viele Menschen eine Delikatesse, für Ivica Alltagsessen. Ivanka bereitet Fuzi, eine traditionelle Nudelart, und das istrische Rührei Fritaja zu und gibt die frisch gesammelten und fein gehobelten schwarzen Trüffeln darüber.
Obst ist eine wichtige Zutat in der Küche Mecklenburgs, auch bei Fleischgerichten. Typisch für die bäuerlich geprägte Region ist der mit Äpfeln und Backpflaumen gefüllte Mecklenburger Rippenbraten.
Die Dokumentation begleitet den Muschelfischer Manolo Seráns und seine Familie bei der Arbeit auf dem Meer und beim Zubereiten allerlei Meeresfrüchte und galicischer Empanadas zu Hause und am Strand.
Frank van Eerd will die Niederländer für gutes, gesundes Essen begeistern. Er lädt Schulklassen in seine Backstube ein, um ihnen die Kunst des Limburgse Vlaai beizubringen, des typischen Obstfladens.
Die Erbes betreiben in Willingshausen eine Töpferei. Ihre Brennöfen nutzen sie auch, um Brot zu backen. Sie kochen traditionelle Gerichte wie Schwälmer Klöße oder Steifer Reis mit Rindfleisch.
Während die Bäuerin Jocelyne Peyrat aus Ziegenkäse ein Sommermenü zaubert, bereitet Henri Weinbergschnecken zu. Die Töchter kochen Bresse-Huhn, und auch ein traditionelles Pot-au-feu wird serviert.
Auch in Prag werden zu Weihnachten Plätzchen gebacken. In der Adventszeit kommt Kuba, ein Gericht aus Graupen, Pilzen und Schmalz auf den Tisch. Zum Weihnachtsessen gibt es Karpfen mit Kartoffelsalat.
Verena Amann lebt in einem kleinen Ort im österreichischen Lechtal. Sie hat die regionalen Kräuter für sich entdeckt, während ihre Mutter Maria, die mit ihm Haus lebt, lieber traditionell kocht.
Franz Häußler ist Bio-Landwirt auf der Schwäbischen Alb. Er baut Alb-Linsen an, die zum schwäbischen Nationalgericht gehören: Linsen mit Spätzle. Die Linse war viele Jahre verschollen und ihre Rückkehr auf die Alb ein kleines Wunder. Die Dokumentation begleitet Familie Häußler zur Erntezeit. Eine kritische Phase, denn die Linse ist nässeempfindlich, und zu viel Regen kann den Ertrag eines Jahres vernichten. Zum Erntedank lädt die Familie zum Maultaschenessen ein. Auch in den Maultaschen findet man die Linse und sogar im Kuchen von Ingrid Häußler.
Die Familie Lauwersen betreibt eine der ältesten Fischräuchereien der Ostsee-Insel. Hier verkaufen sie "Bornholmer", goldgelb geräucherte Heringe, und Fischsalate nach Rezepten der Großmutter.