In der portugiesischen Region Alentejo südlich von Lissabon bereiten Pedro, seine Frau Paula und seine Tochter Joana eine traditionelle Brotsuppe mit Wildkräutern zu. Der Hauptgang heißt Migas à Alentejana und ist ein delikates Gericht aus Schweinefleisch. Als Nachtisch gibt es Toucinho do Céu, einen saftigen Mandelkuchen mit Puderzucker und Sericaia, eine Eierspeise mit Zimt und Waldbienenhonig.
Der Schafabtrieb im Herbst ist im österreichischen Lungau ein wichtiges Ereignis. Zu diesem Zeitpunkt wird das traditionelle Schöpserne gegessen, Schafbraten mit Preiselbeeren und Meerrettichsauce.
Ilinka Glavevska baut noch die alte Paprikasorte Bukovo an, benannt nach dem Dorf, in dem sie lebt. Es ist eine magere Sorte, ideal für Verarbeitung zu Paprikaflocken oder -pulver. Ilinka ist eine der letzten Frauen im Dorf, die noch das Gewürz Bukovec nach der alten Tradition herstellt. Dafür werden die Schoten im Freien getrocknet und mit einem eisernen Stab zu Flocken zerstoßen. Eine Tradition, die zu verschwinden droht. Ilinkas Enkelin Anita engagiert sich, dies zu verhindern.
Romantische Dörfer, fruchtbare Felder und malerische Flüsse prägen das Bild Sachsen-Anhalts. Im Frühling dreht sich dort alles um den Spargel, denn die Region ist eines der wichtigsten Spargelanbaugebiete des Landes. Familie Tinneberg betreibt einen Spargelhof und probiert jedes Jahr originelle Spargelrezepte aus.
Kulinarischer Reiseführer, der dahin geht, wo die europäische Kochkunst ihre Wurzeln hat: in die einzelnen Regionen, in denen bis heute zubereitet und genossen wird, was Acker.
Die sonnenreiche Provence bietet ein ideales Klima für den Kräuteranbau. Das Landgut Mas de la Chouette der Familie Goret liegt im Regionalen Naturpark Alpillen, dort gedeihen neben Rosmarin, Lavendel und Thymian auch verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Während die Hausherrin Josette ihren Zwiebelkuchen, die Pissaladière, bäckt, zieht ihr Ehemann Jean-Marie mit seiner Gleitschirmausrüstung los.
Die Familie Lackovic hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Gemüsesorten zu züchten. Slavica Lackovic bereitet für ihre Gäste typisch slawonische Gerichte wie Fisch-Paprikasch und Mohnstrudel zu.
„Zu Tisch in Kampanien“ begleitet ein italienisches Familienunternehmen im Schatten der antiken Ruinen von Paestum, 100 Kilometer südlich von Neapel. Dort versuchen drei Geschwister nach dem Tod ihres Vaters, die alte Käserei, in der seit Generationen Büffelmozzarella hergestellt wird, wieder auf Vordermann zu bringen. Die antike Stadt Paestum wurde von den Griechen im Jahr 580 vor Christus gegründet. Sie liegt in einer Ebene in der Bucht von Salerno, ringsum von Bergen begrenzt. Vom Strand von Paestum aus blickt man auf die Amalfiküste und kann bei klarer Sicht die Insel Capri sehen. Mit dem Ende der Antike verfiel die Anlage. Stiche aus dem 18. Jahrhundert zeigen, wie Büffel zwischen den griechischen Tempelanlagen weiden. Dies war auch die Zeit, in der Paestum durch Bildungsreisende, wie etwa Johann Wolfgang von Goethe, wiederentdeckt wurde. (Text: arte)
Kulinarischer Reiseführer, der dahin geht, wo die europäische Kochkunst ihre Wurzeln hat: in die einzelnen Regionen, in denen bis heute zubereitet und genossen wird, was Acker.
Kulinarischer Reiseführer, der dahin geht, wo die europäische Kochkunst ihre Wurzeln hat: in die einzelnen Regionen, in denen bis heute zubereitet und genossen wird, was Acker.