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Zu Tisch
12 Folgen 06.01.2019

Staffel 19

Staffel-Wertung

Episoden

1. in Kantabrien

06.01.2019 30 Min.

Kantabrien liegt in Nordspanien. Gleich hinter der Altantikküste erheben sich hier hohe Berggipfel. Im Hochland grasen Tudancas, eine alte kantabrische Rinderrasse. Die Tiere von Maria und Lucio Montesino sind das ganze Jahr über im Freien. Früher wurden Tudancas als Lasttiere genutzt. Heute gilt ihr Fleisch als kulinarische Spezialität - zum Beispiel für Patates y Carne, einen deftigen Eintopf mit Kartoffeln und Rindfleisch.

2. in Nordfriesland

10.02.2019 30 Min.

Ein Wahrzeichen Nordfrieslands sind die unzähligen Schafe und Lämmer. Simon Lossau ist Deichschäfer an der Nordseeküste, kurz vor der dänischen Grenze. Die Leidenschaft für Schafe teilt er mit seiner Frau Anna. Sie kocht oft mit Lammfleisch und probiert gerne Neues aus wie Pulled Lamb, zerzupfte Lammkeule, mit orientalischen Gewürzen. Aber auch Lammfrikadellen und für die Region übliche "gestovte" Kartoffeln stehen auf dem Speiseplan. Als Beilage zu Lammkotelett kocht Anna Queller aus den Salzwiesen. Als Dessert gibt es luftige Futjes mit Apfelmus und Zimt und Zucker.

3. in der Garfagnana (Italien)

10.03.2019 30 Min.

Ein Leben in den Bergen - schon seit dem Studium hatten die Freunde Gian Luca und Andrea diesen Traum. In dem Bergdorf Bosa di Careggine bewirtschaften die beiden eine Herberge in der italienischen Region Garfagnana. Ihre Arbeit verbinden sie mit ihrer Leidenschaft: dem Sammeln von Kräutern. Zusammen kochen die Freunde traditionelle Gerichte aus regionalen Zutaten. Sie formen Arancini, gefüllte Dinkelbällchen. Aus einer alten Maissorte zaubern sie eine Infarinata, eine Polenta. Als süße Verführung gibt es eine Art Crêpe aus Kastanienmehl, gefüllt mit einer Milchcreme und Beerensirup.

4. in der Finnmark (Nordnorwegen)

07.04.2019 30 Min.

Die Finnmark liegt im äußersten Nordosten Norwegens. Sie ist die größte und zugleich am dünnsten besiedelte Region des Landes. Über viele Jahre drohte ihr der wirtschaftliche Exodus. Seitdem die Königskrabbe hier heimisch wurde, herrscht eine regelrechte Goldgräberstimmung. Ihr Fleisch ist begehrt und kann zu einfachen aber köstlichen Gerichten zubereitet werden. Was woanders auf der Welt ein Luxus ist, in der Finnmark ist es Alltag - eine Delikatesse sind die Königskrabben allemal.

5. in Ost-Rumänien

05.05.2019 30 Min.

Im Osten Rumäniens, im Hinterland der Schwarzmeerküste, liegt die Provinz Dobrudscha. Hier lebt die Minderheit der Aromunen. Sie sind traditionell Viehhirten - wie auch die Familie von Nicolae Migit im Dorf Stejaru. Ihr Leben hat sich verändert, seit auf den Weidegründen gigantische Windräder errichtet wurden. Nur die Küche ist gleich geblieben; gekocht wird, was im eigenen Garten wächst: zum Beispiel Piperki, ein Tomaten-Paprika-Gericht. Dazu gibt es Fleisch, Milch und Käse von den eigenen Ziegen.

6. auf Chios

02.06.2019 30 Min.

Auf der schönen Ägäis-Insel Chios wächst der Mastix-Strauch. Daraus lassen sich Kaugummis, Medizin und Kleber herstellen. Doch man kann auch Speisen mit Mastix zubereiten. Experimentierfreudige versuchen die älteren Einwohner davon zu überzeugen, einmal von den neuartigen Gerichten zu kosten. (Text: SRF)

7. in Marokko

07.07.2019 30 Min.

Karge Landschaften und Arganbäume prägen den Südwesten von Marokko. Bei andauernder Trockenheit können die dornigen Bäume ihr Wachstum mehrere Jahre einstellen. Aus den Samen ihrer Früchte wird das wertvolle Arganöl gepresst. Typisch marokkanische Gerichte werden in der Region mit dem Öl zubereitet: Tajine mit Ziegenfleisch, Leberspieße, Couscous und Auberginensalat.

8. in Matera

03.08.2019 30 Min.

Die süditalienische Stadt Matera, im Osten der Region Basilicata gelegen, zählt zu den ältesten Städten der Welt. Ihre Sassi, in Stein gehauene Höhlenwohnungen, sind weltberühmt. Sie sind seit 1993 Welterbe und stehen unter dem Schutz der UNESCO. In einer der Höhlenwohnungen lebt Pino Sigillino mit seiner Großfamilie. Seit seinem Ruhestand hat er Zeit zu kochen: am liebsten seine berühmte Parmigiana.

9. in der Dauphiné

06.10.2019 30 Min.

Im Südosten Frankreichs liegt die historische Landschaft Dauphiné. Dort gedeiht die Walnuss schon seit der Römerzeit. René Berger, seine Frau Elisabeth und ihre drei Söhne haben einen Bauernhof mit Ziegen, Schafen, Eseln und mehr als 450 Walnussbäumen. René Berger versucht, bei seiner Arbeit das Gleichgewicht zwischen Tradition und Moderne zu halten. In den kulinarischen Spezialitäten der Dauphiné findet sich die Nuss natürlich wieder: Serviert werden Tarte aux noix, Gratin Dauphinois an grünem Salat mit Nussöl und Teigtaschen mit Wallnussfüllung.

10. im Wienerwald

27.10.2019 30 Min.

Vor den Toren der österreichischen Metropole Wien wächst eine seltene Delikatesse: die Elsbeere. Eine Wildfrucht mit Marzipanaroma, die pikante und süße Gerichte verfeinert, wie zum Beispiel Wildragout oder auch den süßen Wiener Striezel.Die Schwestern Anna Leodolter und Veronika Mayer sind mit der Elsbeere aufgewachsen und kochen ganz unterschiedlich damit. Die eine mit Fleisch, die andere vegetarisch.

11. im Rheinland

10.11.2019 30 Min.

Das Rheinland liegt zu beiden Seiten des Rheins im Nordwesten Deutschlands. Anfang November gedenkt man hier mit bunten Laternenumzügen dem heiligen Martin. Die Kinder bekommen Weckmänner aus süßem Hefeteig und als Festessen werden Martinsgänse zubereitet. Familie Kircher aus Mettmann zieht die Gänse in Freilandhaltung auf. Für die Kirchers beginnt mit dem Martinstag die Saison.

12. in Island

15.12.2019 30 Min.

"Zu Tisch" besucht Island, die Insel der Vulkane und Geysire, mitten im Winter. Am Ende eines einsamen Tals leben Arna Bjarnadóttir und Denni Karlsson mit ihren Kindern. Die Wege zum Einkauf sind weit, die Familie versorgt sich weitgehend selbst mit lokalen Produkten: Kartoffeln und Rhabarber aus eigenem Anbau und Fische aus nahe gelegenen Seen.