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Zu Tisch
10 Folgen 04.01.2004

Staffel 4

Staffel-Wertung

Episoden

1. in der Schweiz

04.01.2004 30 Min.

Heute zu Gast bei Familie Mattli im Schweizer Weiler Gwuest im Kanton Uri, unweit vom Gotthardpass gelegen. Mit Ziegenkäse und Geißsuppe warten Max Mattli und seine Frau Jolanda in der von ihnen betriebenen Gaststube auf. Manchmal kommen Touristen und Wanderer auch in den Genuss von Älplermakkaroni mit Weinschnitten, zubereitet von einem der sieben Mattli-Brüder.

2. auf Sizilien

01.02.2004 30 Min.

Vincenzo Uccellatore und seine Familie besitzen am Ätna, einer der fruchtbarsten Regionen Siziliens, einen Pistazienhain. Der Pistazienbaum, der vor mehr als 2.000 Jahren aus Kleinasien in den Mittelmeerraum eingeführt wurde, hält auch große Trockenheit aus. Trotzdem sind Kultivierung und Ernte arbeitsaufwendig, finanziell lohnt es sich nicht. Aber der unvergleichliche Geschmack der Ätna-Pistazien entschädigt die Mühe allemal.

3. in Tunesien

29.02.2004 30 Min.

Frische Datteln besitzen einen relativ hohen Wassergehalt und dienen deshalb Wüstenreisenden auch als Durstlöscher. Neben den Datteln gehört Couscous zu den Hauptnahrungsmitteln. Couscous – mit Mehl vermischter, vorgedämpfter Weizen- oder Hirsegries – ist das Nationalgericht des Maghreb, also der nordafrikanischen Länder Marokko, Algerien und Tunesien. Die ursprünglich berberische und später von den Arabern übernommene Spezialität ist eine sättigende Beigabe zu Fleisch- und Eiergerichten.

4. im Aosta-Tal

04.04.2004 30 Min.

Ein kleines Dorf im Aosta-Tal im äußersten Nordwesten Italiens, am Fuße des Montblanc, unweit der französischen Grenze. Der junge italienische Bergbauer Cassiano Treboud und seine Frau Barbara sind seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen, denn heute beginnt der Almauftrieb. 120 Kühe werden in Lastwägen auf 2.000 Meter Höhe transportiert - nach der langen Zeit im Stall wäre ein Fußmarsch für die Tiere zu beschwerlich. Den ganzen Sommer über bleiben die Kühe danach hoch oben auf der Alm und liefern die Milch für eine Spezialität der Region: den Fontina-Käse.

5. in Schlesien

19.05.2004 30 Min.

Und dazu gehören auch die alten Gerichte der Region, wie zum Beispiel eine kräftige Suppe aus jungen Tauben. Als Rind- und Schweinefleisch noch teuer waren und selten auf den Tisch kamen, gehörten Tauben zum Repertoire der bürgerlichen Küche. Mohnkuchen mit dicken Streuseln darf bei keinem schlesischen Kaffeekränzchen fehlen. Und sonntags gibt es Rouladen mit Rotkraut und Kompott – die berühmten schlesischen Kartoffelklöße nicht zu vergessen. Fest und doch locker müssen sie sein, damit sie gelungen sind.

6. in Weißrussland

06.06.2004 30 Min.

Natalia Belowskaja ist eine Chefin, die sich durchzusetzen weiß. Das muss sie auf der Kolchose Belarus auch sein. Weißrussland ist das einzige ex-sowjetische Land, in welchem Kolchosen noch immer existieren. In ihrer Kolchose sieht Natalia überall persönlich nach dem Rechten, sonst wird das Getreide zu spät eingebracht und das Vieh mit fauligem Heu gefüttert. Morgens ist sie die Erste, die auf den Feldern begutachtet, ob das Getreide schon reif ist. Spät am Abend überprüft sie, ob die alten Mähdrescher der Kolchose noch funktionstüchtig sind. Bei so viel Arbeit bleibt für die Küche kaum Zeit, aber Natalias Freundin hat schon frisches Brot, das Karawai, gebacken.

7. auf Zypern

12.09.2004 30 Min.

Im griechischen Teil Zyperns, in dem kleinen Bergdorf Koilineia, leben der 60-jährige Kostas und seine Frau Augusta. Ihre Tochter Astero arbeitet an der Küste als Taxifahrerin. Doch jetzt will sie in ihren Geburtsort zurückkehren, um einen alten Olivenhain zu roden und dort einen Ökohof aufzubauen. Darüber schütteln ihre Eltern ebenso den Kopf wie über die Tatsache, dass Astero noch nicht verheiratet ist. Wenn der Familienrat in Sachen Ökohof zusammentritt, biegt sich der Tisch unter den zypriotischen Spezialitäten, die Augusta zubereitet.

8. in den Niederlanden

10.10.2004 30 Min.

Seit fünf Jahren sind Marcel van Soest und Fred Woerden ein Paar. Die beiden Männer leben in Amsterdam. Wie viele Niederländer laden auch Marcel und Fred gerne ihre Freunde zu sich ein, schließlich isst man hier gerne zu Hause. Doch solch ein Festschmaus will erst einmal zubereitet werden: Es wird geschnitten, gerieben und gerührt, was das Zeug hält. Denn für ihre Freunde ist den beiden das Beste gerade gut genug. Serviert wird ein delikates Menü aus Portweinfrüchten mit pikantem Ziegenkäse, grünem Spargel, Morcheln und Rosmarinkartoffeln.

9. in Bulgarien

07.11.2004 30 Min.

Gürga Tschuschkowa hat es nicht leicht, ihre Familienbäckerei in einem kleinen zentralbulgarischen Dorf am Laufen zu halten. Ständig haben die alten Maschinen einen Defekt und unvorhersehbare Stromausfälle sind an der Tagesordnung. Doch Gürga und ihre Familie lassen sich nicht unterkriegen und sind froh, den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt zu haben.

10. in Kampanien

05.12.2004 30 Min.

Der Krippenbau hat in der Gegend um Neapel eine lange Tradition. Für viele Menschen stellt er ein künstlerisches Hobby dar, besonders in den kalten Wintertagen. So hat sich Teresa Vastano nach ihrer Pensionierung auf den Bau von Miniaturkrippen spezialisiert. Gemeinsam mit ihrer Freundin Clara Caprio sucht sie Kleinteile für die Ausstattung auf dem Krippenmarkt Neapels aus. Mit ihr steht sie auch oft gemeinsam in der Küche, um neapolitanische Spezialitäten für die Ehemänner zuzubereiten.